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Geschrieben

diese Überschrift im jüngsten ACC Rundbrief lässt mir mal wieder den Hals anschwellen.

Es wird als tolle Leistung dargestellt, daß PSA weniger Rückrufe macht als alle anderen.

Tolle Leistung ? Zeichen besonderer Qualität ? Beweis für Mängelfreiheit ?

@ PSA: Mir wäre ein Rückruf (samt entsprechender Modifikation in der laufenden Serie) anno zweitausendirgendwas, als ihr gemerkt habt das die Kupplung der HDI136/140 überfordert ist bedeutend angenehmer gewesen als im Jahre 2010 und nochmals 2012 über eben diesen ebenso teuren wie ärgerlichen Mangel zu stolpern dem auch zu dieser Zeit immer noch nicht mit einer verbesserten Kupplung, sondern lediglich mit dem Einbau desselben Schrotts begegnet wurde.

Auch als ich 2013, anlässlich Reifenwechsels an meinem fast neuen C5 ein ziemlich nasses Federbein / Radhaus feststellte und in der Folge im ACC forum die Info suchte und fand, das die Federbeine seit Einführung des C5 öfter mal eine mangelhafte Abdichtung hatten dachte ich doch recht traurig daran, das mir ein fast schon hysterischer Rückrufer wie zum Beispiel Toyota bei weitem lieber gewesen wäre als das ich mich nun mit einem Händler rumschlagen musste der, wie immer, von nichts zu wissen vorgab und mir weismachen wollte, ich sei auf diesem Planeten der Einzige, der so ein Pech hat.

Auch ein defektes Lenkgetriebe - finde ich - wäre mehr als Grund genug für einen Rückruf; besser jedenfalls als den Kunden warten zu lassen bis es bei ihm knarrt und knackt, wenn es dann soweit ist erstmal völlig unvorbereitet antanzen zu lassen damit der Werkstattmeister sich davon überzeugen kann ds es knarrt und knackt ob dann Ersatzteile zu bestellen die nach 10 Tagen kommen (!!!) und den Kunden dann noch einmal antanzen zu lassen.

Neeee, Bester bei Rückrufen ?

Gewiss nicht, höchstens Bester beim Wegkucken und Kunden in den Arsch zu treten !

Gast Daniel C4
Geschrieben

Könnte der Artikel mit den meisten likes werden...

begriffen haben die bei PSA immer noch nix.

Geschrieben

Andere Firmen sind auch nicht besser. Die schaffen das oben geschriebene sogar, trotz Rückrufaktionen. Der VW-Konzern z.B hat laut VW keine Probleme mit Steuerketten und hohen Ölverbräuchen - alles Einzelfälle.....

Geschrieben
... als das ich mich nun mit einem Händler rumschlagen musste der, wie immer, von nichts zu wissen vorgab und mir weismachen wollte, ich sei auf diesem Planeten der Einzige, der so ein Pech hat.

Genau das triffts. Dieses schauspielerisch in Perfektion vorgetragene, scheinbar arg- & tadellose Belehren über den (sicherlich) eigenen Wahrnehmungs Lapsus, gepaart mit dieser fast schon engelsgleichen Unwissenheit über den Sachverhalt, welches dann beim x-ten male argumentativ seitens des Sachbearbeiters nur darin mündet, einem eine gewisse übersteigerte Paranoia unter zu schieben und zu einer Art Zwangsneurotiker abgestempelt zu werden, ja das geht mir auch tierisch auf den Keks. Und zwar völlig unabhängig von der Marke, aber so ebenfalls geschehen bei PSA.

Gruß

Geschrieben

So ganz kann ich Eure Aufregung nicht nachvollziehen. Rückrufe haben doch in der Regel sicherheitsrelevante Gründe. Eine miese Qualität rund um die Kupplung oder die Federbeine bestimmter C5-Modelle fiele insofern aus dem Rahmen üblicher Rückrufe. Dass PSA insbesondere die Zulieferer viel eher in die Pflicht nehmen und Fehler nicht über Jahre mitschleppen sollte, steht auf einem anderen Blatt und ist der eigentliche Skandal. Im übrigen werden einige Rückrufe direkt über das KBA veranlasst und nicht vom Hersteller.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich habe mit meinen vielen PSA-Autos viel Ärger gehabt und will den nicht bagatellisieren. Aber diesen Ärger bringe ich nicht in Verbindung mit u. U. unterbliebenen Rückrufaktionen, sondern eben mit teilweise desaströsem Umgang mit schlechter Qualität ab Werk über eine komplette Autoserie lang! Die hätten z. B. die Federbeine des C5 längst so konstruieren können, dass sie nicht lecken ... aber sie halten unbeirrbar an dem Bruch&Dalles fest.

fl,

Geschrieben

so ist es denke ich auch gemeint, von Chris.

:)

Citronenbändiger
Geschrieben
Könnte der Artikel mit den meisten likes werden...

begriffen haben die bei PSA immer noch nix.

Ja , das ist ja fast schon so , wie in einem Staat , wie Nordkorea :"Unserem Volk gehts gut , unserem Führer gehts gut , uns allen gehts gut , uns mangelte an nichts"---klatsch-klatsch-klatsch----jubel-jubel-jubel----

Geschrieben

Man sollte sich schon die Mühe machen zweifelhafte Produktqualität von die Allgemeinheit gefährdenden Fehlkonstruktionen zu unterscheiden. De facto hat Citroën vorrangig punktuell Probleme mit der Produktqualität. Die Allgemeinheit gefährdende Fehlkonstruktionen sind mehrheitlich die Spezialität anderer Hersteller, was sich in durch das KBA initiierten Zwangsrückrufen äussert.

Toyota ist in diesem Bereich eine Ausnahme, die verbauen manche Teile nahezu in allen Modellen, siehe z. B. Gaspedal.

Mit der bei Citroën, für einen günstigen Betrag, auf bis zu 5 Jahre möglichen Garantieverlängerung ist man als Neuwagenfahrer auf der sicheren Seite. Das finde ich eine faire Lösung. Ich hatte mit einem Citroën noch nie einen Motor- oder Getriebeschaden. Die Schadensbilanz meines Berlingo ist bisher sehr überschaubar. Die Abwicklung in meiner Werkstatt empfinde ich sehr angenehm, mir wird auch nie erzählt, dass ich der erste mit einem solchen Schaden sei. Die Gespräche verlaufen ehrlich und transparent.

Geschrieben

Dem stimme ich zu, so ist auch mein Beitrag #5 gemeint. Den Satz, nach dem ich der erste mit einem speziellen Problem sei, habe ich allerdings bei unserem gemeinsamen Händler kürzlich erst gehört, nachdem mein HDi 165 eine neue Kupplung bekommen musste. In dem Fall glaube ich es ihm aber, weil im C5-Forum bislang überhaupt nur 3 Fälle mit gleichem Schaden beschrieben worden sind.

Einen Getriebeschaden hatte mein BX, ein Neufahrzeug, am ersten Tag ... lang ist es her. War ein individueller Produktionsfehler ;)

fl.

Geschrieben
Andere Firmen sind auch nicht besser. ....

Doch.

Geschrieben

Rückruf ist auch nicht Rückruf. Der Hersteller kann vom KBA mehr oder weniger gezwungen werden einen Rückruf zu machen. Das sind dann sicherheitsrelevante Dinge. Der Hersteller kann aber auch rückrufen, weil er selbst es für angebracht hält. In zweiterem Fall ist PSA sicher nicht ganz vorne dabei.

Geschrieben
Doch.

Also wenn ich mich so auf der Arbeit rumhöre, was da manchmal erzählt wird.....

Geschrieben

Sicher keine Lexus-Kunden ;)

Geschrieben

Waren die durchschiessenden Dombeinlager am XM sicherheitsrelevant oder nicht? Wie auch immer...PSA windet und drückt sich vor der Verantwortung ihrer Produktionfehler, als wenn ihr Überleben davon abhinge. Ob jetzt VW oder weiss der Geier wer genauso mies abschneidet, nutzt mir als Citroënkunde herzlich wenig...

Mit der bei Citroën, für einen günstigen Betrag, auf bis zu 5 Jahre möglichen Garantieverlängerung ist man als Neuwagenfahrer auf der sicheren Seite.

Aber wehe man kann nicht alle 5 Jahre den Zaster für einen Neuwagen auftreiben. Ist eigentlich das Verfallsdatum eines Citroën nach 5 Jahren erreicht?

Geschrieben

Ach mit Federbeinen hat Citroen, nein PSA schon langem Probleme. Der XM war da nicht der erste. Am BX sind die reihenweise festgegangen, am XM durchgeschossen an den C2 und C3 brechen die federn und schlitzen die Reifen auf, beim C5 brechen sie ab oder spritzen die Hydraulikflüssigkeit durch die Landschaft. Das ist alles nicht sicherheitsrelevant und Auch nicht schlimm da zum ersten Mal.

Und ja bei anderen Marken brechen Auch die Federn, nur merkt es da nur der TÜV oder sonstige Prüfer weil diese Karren Auch mit gebrochenen Federn fahren.

Geschrieben

Nen Arbeitskollegen sind vor 3 Wochen die beiden vorderen Federn auf der Autobahn gebrochen. Mercedes B-Klasse, Baujahr 2012.

Meim Vater wurden vor 2 Jahren die vorderen Federn gewechselt - bei einer Inspektion ist aufgefallen, daß sie kurz vorm Brechen waren. Citroën C3 HDi70, Baujahr 2005.

Geschrieben
C2 und C3 brechen die federn und schlitzen die Reifen auf.

Sollten sie nicht (mehr). Es gab vor einigen Jahren eine Aktion, wo Schutzbleche eingebaut wurden, damit brechende Federn nicht die Reifen aufschlitzen. Bei meim Vater seinem C3 und bei dem C2 meiner Mutter wurden sie bei der Aktion kostenlos nachgerüstet.

Geschrieben

Natürlich sind einige von Chris genannte Beispiele "nur" Beispiele für liderliche Produktqualität bzw. die auf dem Kundenrücken durchgeführten Beseitigung derselben, aber bei den reihenweise davonfliegenden Ventilen mit Reifendrucksensoren kann ich schon einen sicherheitstechnischen Aspekt erkennen. Nicht anders war es bei den Schrauben an der Lenkung des XM.

Aber Citroen feiert sich eh nur noch selber mit leeren Worthülsen für Ihre Produkte, aus jedem Pups wird eine Weltsensation und die Marke DS musste einfach eingeführt werden, damit der verbaute Murks nicht gleich als "Citroen" erkannt wird...

Und es wird immer schlimmer. Zum Glück bauen andere Hersteller auch schöne Autos, nicht nur Billigmurks wie Citroen bald.

Gruß

Bernhard

Geschrieben

Billig??? Heute habe ich einen Peugeot 508 Probegefahren, gut das ist keine Citroene kommt aber aus dem selben Werk. Das Ding kostet 38k€ Liste und hat endlich sogar die Funktion dass man die Fenster per Fernbedienung öffnen kann. Ja sogar schlüssellos aknn man ihn aufmachen und starten, lediglich bleibt er offen stehen wenn man so wie ich mein da kann man einfach weglaufen der schlisst dann auch zu. Pustekuchen wer nicht auf den Knopf drückt hat ein offenes Auto auf dem Parkplatz stehen. Was an dem Auto allerdings fehlt ist die Federung, vernünftige Sitze (nach einer 1/4h musste ich aussteigen da mir der linke Fuss eingeschlafen ist. Die Fenster sind Sehschlitze schlimmer als bei einem Audi und das Fernlich geht auch nicht automatisch. Also Billig ist das Auto mit 38k€ für den Kunden nicht aber sicher billig gemacht. Übrigens hat das Auto 2900km und bereits den ersten ausserplanmässigen Werkstattaufenthalt (klappern im Motorraum, war ein abgefallener Deckel).

Gast BX-Hempel
Geschrieben (bearbeitet)

#1: da wird wieder eifrig geschimpft und alle Affen klatschen Beifall. Dabei sollten alle die Leute mir mal die Fälle von VW aufzählen, bei denen es wegen Mängeln bei der Pumpe/DüseTechnik, dem Turbolader, der Steuerkette, dem aktuellen Ölverlust.... einen Rückruf gegeben hat!

Je billiger die Hetze, desto größer der Jubel. Das erinnert schon fast an? Was war das nochmal für ein 70jähriges Gedenken?

Bearbeitet von BX-Hempel
Geschrieben
#1: da wird wieder eifrig geschimpft und alle Affen klatschen Beifall. Dabei sollten alle die Leute mir mal die Fälle von VW aufzählen, bei denen es wegen Mängeln bei der Pumpe/DüseTechnik, dem Turbolader, der Steuerkette, dem aktuellen Ölverlust.... einen Rückruf gegeben hat!

Je billiger die Hetze, desto größer der Jubel. Das erinnert schon fast an? Was war das nochmal für ein 70jähriges Gedenken?

Erstens lasse ich mich nicht gerne als "Affen" bezeichnen und zweitens ist Dein Vergleich einfach unterirdisch schlecht! Denn vor 70 Jahren war ein ziemlich düsteres Kapitel der europäischen Geschichte endlich zu Ende, und das hat rein gar nichts mit der Meinung einiger hier schreibenden zu Citroens Rückruf-Politik zu tun.

Ohne Gruß

Bernhard

PS: Die Servicequalität von Citroen wird nicht dadurch besser, dass andere noch schlechter sind!

Geschrieben
Das sind eben keine PSA-Hasser, die in jedem Beitrag Gift und Galle spucken. Die können wahrscheinlich auch eine Verbundlenker- von einer Starrachse unterscheiden.

Da wäre ich mir dann auch nicht so sicher, aber Caradisiac ist auch fair gegenüber VW. Damit werden sie niemals das größte Automagazin, aber das ist vielleicht auch gar kein Problem.

Gernot

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