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ACCM Gerhard Trosien
Geschrieben
  Am 24.2.2017 um 11:37 schrieb chrissodha:

....   Aus welchem Grund auch immer ist man davon wieder abgerückt, der Verkehr wird zum Stillstand gezwungen;  Autos laufen im Leerlauf sinnlos vor sich hin,  Ampelstarts unter Last....;  Bremsen und Reifenabtrieb erhöht sich natürlich auch....

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Der Grund ist ein ganz simpler: kranker Hass grüner "Politiker" auf den Individualverkehr. Einziges Ziel "grüner" Verkehrs"Politik" ist die maximale Behinderung des Autoverkehrs, die maximale Schikane der Autofahrer. Dass die Umweltbelastung dadurch massiv steigt, beweist nur: GRÜNE sind Heuchler!

  • Like 1
Geschrieben
  Am 25.2.2017 um 12:11 schrieb ACCM Gerhard Trosien:

Der Grund ist ein ganz simpler: kranker Hass grüner "Politiker" auf den Individualverkehr. Einziges Ziel "grüner" Verkehrs"Politik" ist die maximale Behinderung des Autoverkehrs, die maximale Schikane der Autofahrer. Dass die Umweltbelastung dadurch massiv steigt, beweist nur: GRÜNE sind Heuchler!

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Wer sich die Welt so simpel macht, der ist wahrscheinlich ziemlich grün hinter den Ohren. 

Geschrieben
  Am 24.2.2017 um 19:17 schrieb Zimt Säure:

Ganz zu schweigen davon, dass diese Entscheidung den Einzug der Grünen in den nächstren Landtag erheblich verbaut, auch wenn der Wähler kein politisches Langzeitgedächtnis hat. Eine Art politisches Harakiri ist das für die grünen Tagträumer, und um die Gesundeit der Menschen geht es vorrangig gar nicht, sondern darum ein EU-Strafverfahren ggü. BW abzuwenden.

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Und dass es viele Leute gibt, die umwelbewusste Politiker und Parteien genau deshalb wählen, weil sie etwas für bessere Luft in den Innenstädten tun, kommt Euch hier in einem Autoforum erst gar nicht in den Sinn, oder?  Ich sage damit gar nicht, dass ich Umweltzonen für genial halte, aber ich bin weit entfernt von den Stammtischparolen, die ich wieder lese. Ich kenne übrigens keinen grünen Politiker, der sich einseitig auf Dieselmotoren eingeschossen hätte; alle sehen natürlich genau die anderen Verursacher von Schadstoffen genauso wie Ihr auch - und ich kenne viele Grüne.

Mit meinem 2 (!) Jahre alten DS 4 mit der EZ Januar 2015 dürfte ich nicht in eine blaue Zone rein fahren. Dumm gelaufen, mein Auto stammt von 2014, ich brauchte wegen Unfalls meines Ex-C4 schnell eine Alternative und habe vom Hof weg gekauft und nicht auf einen Euro 6-Blue-Hdi warten können. Würde ich nicht noch einmal machen, ich würde als Ersatz für eine eine kurze Übergangszeit einen billigen Gebrauchten kaufen.

fl.

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Geschrieben (bearbeitet)
  Am 25.2.2017 um 15:59 schrieb fluxus:

Ich kenne übrigens keinen grünen Politiker, der sich einseitig auf Dieselmotoren eingeschossen hätte; alle sehen natürlich genau die anderen Verursacher von Schadstoffen ...

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Umso fataler finde ich aber deshalb die Stuttgarter Entscheidung, die ja an die Feinstaubbelastung (und nicht etwa die Stickoxid-Emission) gekoppelt und mit dieser begründet ist: es ist wohl mittlerweile unstrittig, daß sowohl Diesel- als auch Otto-Motoren nur einen vergleichsweise geringen Anteil an der durch Kfz verursachten Feinstaubemission haben, hier nochmal der bereits neulich in einem anderen Thread verlinkte Artikel dazu:

Die Motoren sind nicht das Problem

Die immer noch nicht geahndete Feinstaubemission von Benzindirekteinspritzern wird auch weiterhin unter den Teppich gekehrt. Das angekündigte Fahrverbot hat in meinen Augen mit einer die bekannten Erkenntnisse berücksichtigenden Regelung nix zu tun, es werden der Einfachheit halber wieder die an den Pranger gestellt, die da ohnehin schon stehen.

Das in anderen Städten - Mailand, Paris - praktizierte wechselweise Fahrverbot für gerade und ungerade Kennzeichenendziffern UNABHÄNGIG von zudem äußerst fragwürdigen Schadstoffnorm-Einstufungen finde ich weitaus gerechter, angemessener und effizienter. Und zudem einfach zu handhaben: man braucht noch nicht mal ne weitere Plakette.

Bearbeitet von didomat
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Geschrieben
  Am 25.2.2017 um 15:59 schrieb fluxus:
...Ich kenne übrigens keinen grünen Politiker, der sich einseitig auf Dieselmotoren eingeschossen hätte

...

Hm, interessant dass obwohl man lt. Deiner Beobachtung die Verursacher differenzieren kann, die Lasten der Entscheidung der Umwelsünder "Dieselfahrer" zu tragen hat.

Blaue Plakette gibt es übrigens nicht. Eine neue Plakette darf dann eingeführt werden, wenn mindestens 80% der Fahrzeugflotte in DE die Abgasnorm dieser Plakette erfüllt. Und das soll ca. 2020 passieren. Kein Wunder, wenn das Durchschnittsalter der deutschen Privatfahrzeuge bei über 8 Jahren liegt.

Welche Stammtischparolen liest Du hier, die verkehrt sind? Ich meine, offensichtliche Fehlentschedungen können auch geschönigt werden, und alle vernünftigen Argumente als Stammtischparolen abtun, aber das ändert nichts am Sachverhalt.

Der grüne Obervater im Ländle - auch wenn er mir sympathisch ist - hat mal wieder einen Unsinn rausgelassen, indem er gesagt habe, man wolle nichts verbieten, man wolle lenken. Ich strenge mich an um mir diese Lenkung für die täglich ca. 50.000 Fahrzeuge vorstellen, die aus TÜ/RT nach S strömen, der größte Teil davon Pendler. Wo will man diese Pendler hinlenken, auf die rammelvollen U- und S-Bahnen? Wo sie nicht nur zusätzlich zu zahlen hätten, sondern noch eine halbe Stunde länger zu der bereits verbrachten Stunde auf der B27 hinzurechnen müssen. Was wurde bislang gemacht, um diese Lenkung zu ermöglichen? Richtig, nichts. Ein tragbares Alternativkonzept fehlt vollkommen. Das ist armselig für die Hauptstadt des zweitreichsten Bundeslandes und für ihre "Lenker".

  • Like 4
Geschrieben

Wenn ich es richtig verstanden habe, kann es sein, dass es nächstes Jahr an einzelnen Tagen in Stuttgart Fahrverbote für Diesel geben kann, die nicht die Abgasnorm Euro 6 erfüllen. 

Ich kann mich an Fahrverbote für Autos ohne Katalysator Ende der 1990er Jahre bei Smogalarm erinnern. Davon betroffen war ich genau einmal. Da war keine Rede von Enteignung oder ähnlichem. 

Es gibt auf diesem Planeten Städte, in denen keine vernunftbegabten umweltbewussten Politiker Entscheidungen treffen, deren Entscheider jedoch aufgrund des entfesselten Individualverkehrs viel krassere Maßnahmen ergreifen um die Luftqualität zu verbessern. 

 

  • Like 2
Geschrieben
  Am 25.2.2017 um 19:44 schrieb Zimt Säure:

 

  Am 25.2.2017 um 15:59 schrieb fluxus:
...Ich kenne übrigens keinen grünen Politiker, der sich einseitig auf Dieselmotoren eingeschossen hätte

...

Hm, interessant dass obwohl man lt. Deiner Beobachtung die Verursacher differenzieren kann, die Lasten der Entscheidung der Umwelsünder "Dieselfahrer" zu tragen hat.

 

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Was den Straßenverkehr betrifft: Das halte ich wie Du auch für verkehrt, oder besser: für nicht weit genug gedacht. Aber es befindet sich doch nicht nur der Individualverkehr im Fokus der Luftreinhaltepolitik: Heizungen (inkl. Kaminöfen), Kraftwerke, Industrieanlagen ... und sehr vieles mehr. Man schaue nur mal ins Bundes-Immissionsschutzgesetz.   

  Am 25.2.2017 um 19:44 schrieb Zimt Säure:

Blaue Plakette gibt es übrigens nicht.

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Das weiß ich, aber ich vermute, dass sie kommen wird.

  Am 25.2.2017 um 19:44 schrieb Zimt Säure:

Welche Stammtischparolen liest Du hier, die verkehrt sind? Ich meine, offensichtliche Fehlentschedungen können auch geschönigt werden, und alle vernünftigen Argumente als Stammtischparolen abtun, aber das ändert nichts am Sachverhalt.

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Man kann sehr wohl über die Sinnhaftigkeit von Umweltzonen streiten; ich halte die Wirksamkeit für nicht eindeutig bewiesen, aber Formulierungen wie "kranker Hass grüner "Politiker"" oder "Viel gefährlicher als Diesel sind Dummbrote, die keine Ahnung haben" oder "die aktuell aktiven Politclowns" oder die "Dummweltzonen" sind für mich Stammtisch, sorry.

fl.

  • Like 4
Geschrieben

Dann hat Sturtgart jetzt die einmalige Möglichkeit zu beweisen, dass man außer verbieten auch langfristig lenken kann. Eine Möglichkeit wäre die massive Unterstützung von Carsharing mit Elektrofahrzeugen mit dem längerfristigen Ziel, diese autonom fahren zu lassen.

Mit verbieten allein wird man nur Widerstand ernten, man sollte schon auch etwas anbieten.

Man könnte natürlich auch den ÖPNV massiv ausbauen und preislich so einrichten, dass er die bessere Alternative ist.

  • Like 1
Geschrieben
  Am 26.2.2017 um 07:43 schrieb Kwashiorkor:

Mit verbieten allein wird man nur Widerstand ernten, man sollte schon auch etwas anbieten.

Man könnte natürlich auch den ÖPNV massiv ausbauen und preislich so einrichten, dass er die bessere Alternative ist.

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egal,  mit Widerstand hat die Stuttgarter Polizei genug Erfahrung; Wasserwerfer stehen bestimmt schon bereit (dürfen die eigentlich bei Feinstaubalarm ?)

Und der ÖPNV wird ja gerade in Stuttgart massiv gefördert,  guck Dir mal die riesen Löcher in der Stadt an :rolleyes:

Geschrieben
  Am 26.2.2017 um 08:14 schrieb chrissodha:

egal,  mit Widerstand hat die Stuttgarter Polizei genug Erfahrung; Wasserwerfer stehen bestimmt schon bereit (dürfen die eigentlich bei Feinstaubalarm ?)

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Regen verringert die Staubkonzentration in der Luft. 

Geschrieben
  Am 26.2.2017 um 07:43 schrieb Kwashiorkor:

Dann hat Sturtgart jetzt die einmalige Möglichkeit zu beweisen, dass man außer verbieten auch langfristig lenken kann. Eine Möglichkeit wäre die massive Unterstützung von Carsharing mit Elektrofahrzeugen mit dem längerfristigen Ziel, diese autonom fahren zu lassen.

Mit verbieten allein wird man nur Widerstand ernten, man sollte schon auch etwas anbieten.

Man könnte natürlich auch den ÖPNV massiv ausbauen und preislich so einrichten, dass er die bessere Alternative ist.

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Strom aus der Steckdose ist sicher grün.

Aber warum hilft autonomes Fahren dabei, die Luft sauberer zu machen?

Geschrieben
  Am 26.2.2017 um 11:00 schrieb bxtd:

Aber warum hilft autonomes Fahren dabei, die Luft sauberer zu machen?

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Weil vernetzte Fahrzeuge weniger Bremsen und Beschleunigen müssen. 

Geschrieben

Zudem gibt es auch Stuttgarter-Modelle, welche die -Euronorm 6 nicht erfüllen!

Gruss Jürg

Geschrieben
  Am 25.2.2017 um 20:29 schrieb Auto nom:

Wenn ich es richtig verstanden habe, kann es sein, dass es nächstes Jahr an einzelnen Tagen in Stuttgart Fahrverbote für Diesel geben kann, die nicht die Abgasnorm Euro 6 erfüllen.

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So vereinzelt werden diese Tage lt. dem ober verlinkten ZEIT-Artikel nicht sein: der stammt vom 17.02. diesen Jahres und enthält die Feststellung, daß es zu diesem Zeitpunkt bereits an 29 Tagen in diesem Jahr Feinstaubalarm in Stuttgart gab.

Geschrieben

Welche Euro6 denn ? a, b, c,....  ich kanns langsam nicht mehr hören.

Dann noch weiter gefragt, nur auf dem Prüfstand oder auch auf der Straße (bei durchschittlichen Temperaturen) ?

 

Geschrieben
  Am 25.2.2017 um 19:44 schrieb Zimt Säure:

Blaue Plakette gibt es übrigens nicht. Eine neue Plakette darf dann eingeführt werden, wenn mindestens 80% der Fahrzeugflotte in DE die Abgasnorm dieser Plakette erfüllt.

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Das würde im Umkehrschluß bedeuten, daß vor zehn Jahren bei Einführung der grünen Plakette 80 % des deutschen Fahrzeugbestandes deren Normen erfüllt hat? Kann ich nicht so recht glauben.

Irgendeine Plakette wird ab 2018 in Stuttgart bei der geplanten Regelung aber wohl nötig sein wenn man die Einhaltung des Fahrverbots sanktionieren will.

Geschrieben
  Am 26.2.2017 um 11:00 schrieb bxtd:

Strom aus der Steckdose ist sicher grün.

Aber warum hilft autonomes Fahren dabei, die Luft sauberer zu machen?

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Strom aus der Steckdose würde zumindest für die Großstädte bedeuten, dass der Dreck nicht in der Innenstadt produziert wird. Ist erstmal nur Symptombehandlung aber fast ein Viertel des elektrischen Stroms in Deutschland mit steigender Tendenz ist tatsächlich schon „grün“.

Autonome Autos könnten Personen zu Hause abholen, auf dem Weg noch weitere Menschen aufsammeln, am Zielort aussteigen lassen und weiterfahren um weitere Aufträge zu erfüllen. Bedeutet logischerweise deutlich weniger Verkehr und wenn autonome Fahrzeuge tatsächlich vernetzt sind, auch einen besseren Verkehrsfluss.

Geschrieben

Interessant wird,und ich bin ziemlich sicher das es so passieren wird, wenn die ganzen alten Diesel nicht mehr reinfahren dürfen...und die NOx-Werte immer noch hoch sind.Ob man dann anfängt nach den wirklichen Ursachen zu suchen oder weiter macht mit irgendwelchen Verboten ins Blaue hinein? Ich fürchte Letzeres.

  • Like 1
Geschrieben
  Am 26.2.2017 um 12:40 schrieb didomat:

Das würde im Umkehrschluß bedeuten, daß vor zehn Jahren bei Einführung der grünen Plakette 80 % des deutschen Fahrzeugbestandes deren Normen erfüllt hat? Kann ich nicht so recht glauben.

Irgendeine Plakette wird ab 2018 in Stuttgart bei der geplanten Regelung aber wohl nötig sein wenn man die Einhaltung des Fahrverbots sanktionieren will.

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Es gab bei Einführung der grünen Plakette ein schrittweises Einfahrverbot in die Umweltzonen. Am Anfang durften die roten Plaketten noch rein, dann nur noch gelb und grün und aktuell nur noch grün. Der nächste Schritt ist die blaue Plakette, deren Sinn sich mir zwar erschliesst, die Aussperrung von Euro 5 Dieseln für mich jedoch nicht nachvollziehbar ist. 

Ich würde die Grenze für die blaue Plakette bei Euro 5 ziehen, da es Euro 4 Diesel ohne Partikelfilter mit grüner Plakette gibt, die wären dann draussen. Euro 5 Diesel gibt es m. W. nur mit Partikelfilter. 

Geschrieben (bearbeitet)
  Zitat

Für den Kampf gegen die Luftverschmutzung in Deutschland ist die Entscheidung ein Lichtblick. Endlich tut eine Regierung etwas, anstatt nur wegzusehen. Erfolge auf diesem Gebiet sind rar: Seit Jahren geben Gerichte Klagen auf saubere Luft immer wieder statt, um anschließend ohnmächtig zur Kenntnis zu nehmen, wie die beklagten Gemeinden das Urteil ignorieren. Meist blieb es bei der vagen Ankündigung von Luftreinhalteplänen, die das Problem in ferner Zukunft lösen könnten. Doch die Belastung geht kaum zurück. Vor Fahrverboten in Smog-Situationen schrecken die Verantwortlichen meist zurück, aus Angst vor Protesten von Autoherstellern und vor der örtlichen Wirtschaftslobby. Das Nachsehen haben die Menschen in den betroffenen Regionen. Feinstaub und Stickoxide in der Luft machen krank, sie kosten Jahr für Jahr um ein Vielfaches mehr Menschenleben als alle Verkehrsunfälle zusammen.

Auch wenn Baden-Württemberg jetzt ernst macht: Es ist noch längst nicht ausgemacht, dass die Luft im Stuttgarter Talkessel tatsächlich besser wird. Denn die Polizei kann das Fahrverbot kaum durchsetzen. Um Umweltsünder von sauberen Fahrzeugen zu unterscheiden, müsste sie in jedem Einzelfall den Fahrzeugschein kontrollieren – vor allem im Berufsverkehr ist das völlig unmöglich. Und ohne Kontrollen ist der Anreiz für Autofahrer groß, die Vorschrift einfach zu ignorieren.

...

Dobrindt hat sich schon im Zuge des VW-Skandals als kompromissloser Interessenvertreter der Autoindustrie profiliert, er blockiert nicht nur bei der Aufklärung der Betrugsaffäre um die manipulierte Abgasreinigung bei Dieselfahrzeugen des Konzerns, sondern auch bei allen Versuchen, den Autoverkehr zugunsten sauberer Luft zu beschränken.

...

Für saubere Luft braucht es saubere Fahrzeuge, auf lange Sicht ist das das Elektroauto. Aufgabe der Verkehrspolitik wäre es, diesen Fortschritt zu fördern und nicht Autokonzernen Schützenhilfe zu geben, die die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben.

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http://www.deutschlandfunk.de/kampf-um-saubere-luft-es-fehlt-die-unterstuetzung-aus-berlin.720.de.html?dram:article_id=379888

Bearbeitet von Auto nom
Geschrieben

In alten Filmen kann man immer wieder Szenen sehen, in denen in den Morgenstunden Wasserwagen durch die Straßen fahren. Zweck der Übung: Staubbindung und Wegspülung. Gibt es das eigentlich in Stuttgart? Ein Problem ist ja, daß der Verkehr den vorhandenen Staub immer wieder neu aufwirbelt und der neue Staub zum alten von den Vortagen dazukommt, statt daß jeder Tag bei Null beginnt. Vor etlichen Jahren hatte die Wirtschaftswoche mal einen Artikel zur Luftbelastung in japanischen Großstädten. Ein Mittel, das dort sehr erfolgreich zur Staubbindung und Schadstoffminderung an Straßen eingesetzt wird, ist z. B. die Bepflanzung von Schallschutzwänden mit Moosen.

Gibt es ähnliches in Stuttgart? Solange Politiker immer nur in eine Richtung schauen, dürfen sie sich nicht wundern, wenn der Vorwurf ideologischen Denkens kommt. Aber vielleicht ist es ja auch nur Phantasielosigkeit. Interessant wäre doch ein Versuch, bei dem man z. B. in einem Stadtteil Wasserwagen fahren läßt und in einem anderen Moosbepflanzung einsetzt. Da müßte man doch recht schnell zu halbwegs handfesten Resultaten zur Wirksamkeit kommen. Man könnte auch einen preisbewehrten Ideenwettbewerb starten, da man bestimmt nicht die eine Lösung finden wird, die in allen Städten bzw. Stadtteilen gleich gut funktioniert.

Für meinen Geschmack wird in der Politik zu viel nach Schuldigen gesucht und zu wenig Energie und Phantasie in das Entwickeln vielfältiger Problemlösungen gesteckt. Verbote sollten immer nur das letzte Mittel sein, was das Vorantreiben von Neuentwicklungen im Motorenbau natürlich nicht ausschließt. Und das Einsetzen von Schummelsoftware wie bei VW sind für mich auch klar kriminelle Akte, die auch in D als solche geahndet werden sollten.

  • Like 6
Geschrieben (bearbeitet)
  Am 26.2.2017 um 17:18 schrieb Jürgen:

[...] Ein Mittel, das dort sehr erfolgreich zur Staubbindung und Schadstoffminderung an Straßen eingesetzt wird, ist z. B. die Bepflanzung von Schallschutzwänden mit Moosen. Gibt es ähnliches in Stuttgart? [...]

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"Die Schweizer Forscher empfehlen zudem, die Straßen regelmäßig zu reinigen, um das Aufwirbeln des Feinstaubs zu vermindern. In Stuttgart hat das allerdings bisher ebenso wenig genützt wie der Einsatz eines speziellen Klebers, der den Staub binden sollte. Das sollen künftig bis zu 100 Meter lange Mooswände schaffen, die an stark befahrenen Straßen der Landeshauptstadt aufgestellt werden. Das Moos soll dabei wie ein großflächiger Filter wirken und die Staubpartikel aus der Luft holen. Im Sommer wollen die Stuttgarter berichten, ob ihre Stadt deshalb dank Moos nicht nur grüner, sondern auch staubfreier geworden ist."

Zitat stammt von da:

ZEIT-Artikel

Bearbeitet von didomat
  • Like 2
Geschrieben

Es gibt nichts, was man nicht mit genug Moos regeln könnte.

Gernot

  • Like 3
Geschrieben

Hallo didomat. Danke für den Hinweis! Den Artikel kannte ich nicht. Dann macht man sich in Stuttgart ja doch ernste Gedanken zur Problemlösung.

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