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"Energiewende" und was sie bedeutet


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Wusste nicht, dass das Pflicht ist. Ich dachte, meine Daecher vermoosen von ganz alleine.

  • Haha 3
Geschrieben

Die vermoosen schneller wenn sie schlechter abtrocknen, also über ubgeheizten (grüner Traum) oder gedämmten (grüner Kompromiss, wenigstens gehen dann die Dachstühle schneller kaputt) Wohnraum.

ACCM Rudolf Götz
Geschrieben

Putins Rede zu Gas gegen Rubel.

 

Geschrieben

1. nix Neues,
2. warum den vielfachen Mörder und Kriegsverbrecher im Originalton hier verbreiten?
3. zieh ich mich lieber warm an, als dem was zu glauben, bzw. abzukaufen.
Gazprom Germania verkauft das ganze Geschäftfeld. Ich hoffe, das kommt dann in europäische Hände.
Eine Enteignung & Verstaatlichung wäre mir allerdings lieber.
 

Geschrieben

In Lothringen hat das letzte Kohlekraftwerk Frankreichs in Saint Avold seinen Betrieb eingestellt. Es wird aber noch für den nächsten Winter in Reserve gehalten. 

Frankreich verfügt auch im Gegensatz zu Deutschland über große Flüssiggasterminals.

https://www.republicain-lorrain.fr/economie/2022/04/02/centrale-emile-huchet-le-jour-1-d-apres-charbon

https://www.chemietechnik.de/energie-utilities/interaktive-karte-lng-terminals-in-europa-802.html

 

Geschrieben

FREIBURG taz | Deutschland hat im ersten Quartal 2022 wieder große Mengen an Strom ins Ausland geliefert. Der Exportsaldo belief sich auf 13,8 Terawattstunden (Milliarden Kilowattstunden) und lag damit höher als die Gesamterzeugung der noch verbliebenen drei deutschen Atomkraftwerke, die im gleichen Zeitraum 8,6 Terawattstunden erreichte. Diese Zahlen hat das Fraunhofer ISE auf Basis von Daten der Energiewirtschaft aufbereitet…

Und weiter:

Hintergrund sind Probleme in französischen Atomkraftwerken, die zu Ausfällen in großem Stil geführt haben. Zuletzt waren nur 30 von 56 französischen AKW in Betrieb. Diese Verknappung zeigt sich in letzter Zeit auch regelmäßig an der Strombörse…

https://taz.de/Strom-Export-aus-Deutschland/!5843624/

  • Like 2
Geschrieben

D.h. wir zahlen den Franzosen ihren vermeintlich billigen und zuverlässigen Atomstrom 🤮.

Geschrieben
  Am 8.4.2022 um 12:21 schrieb FuchurXM:

D.h. wir zahlen den Franzosen ihren vermeintlich billigen und zuverlässigen Atomstrom 🤮.

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Das verstehe ich nicht.Wie meinst du das?

Geschrieben

Weil wir viel regenerativen Strom günstig nach F exportieren (statt hier Speicher zu nutzen und zu bauen) fehlt er bei uns und die Stromanbieter erhöhen die Preise kräftig.

Geschrieben

Leider liefert der Artikel die falsche Erklärung.

Deutschland muss Strom exportieren, damit das Stromnetz nicht überlastet wird. Insbesondere bei Sonnenschein am Wochenende muss trotz Abschaltung der Windräder Strom exportiert werden. 

Größter Abnehmer unserer Zwangsüberschüsse ist das AKW-freie Österreich. Dort wird beklagt, dass diese deutschen Importe zu Ramschpreisen die Modernisierung ihrer Kraftwerke verhindert.

Frankreich hat dieses Jahr wenig Strom nach D exportiert, das treibt die Preise hier in D natürlich nach oben. Insgesamt ist die Summe der Im-und Exporte Frankreichs dieses Jahr aber niedrig.

https://energy-charts.info/charts/import_export/chart.htm?l=de&c=DE

Ohne das Ausland ginge die Zwangsabnahme von Solarstrom nicht. 

Der Artikel zieht leider die völlig falschen Schlüsse.

 

 

Geschrieben

Ach,

hauptsächlich ist wohl der Handel die treibende Kraft für Im/ Exporte.
Nach Liberalisierung der Märkte ist es schließlich den Akteueren überlassen, wo sie den Strom einkaufen ( das steht da so auch).
Hat also nix mit dumping zu tun, wenn’s bei uns billigen Strom gibt, freut sich der ausländische Versorger, weil mehr Gewinn.

Und die Reaktion ist mal wieder typisch; D erzeugt viel Ökostrom und das ist dann auch wieder schlecht.
Böses Deutschland aber auch

Geschrieben (bearbeitet)
  Am 8.4.2022 um 12:52 schrieb phantomas:

Deutschland muss Strom exportieren, damit das Stromnetz nicht überlastet wird.

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Gibts dazu irgendwo eine Übersicht? Also über die Anzahl der Überlastungstage und die Menge des Überstroms? Es klingt so schildbürgermässig, wenn wir zuviel Strom haben dann werfen wir den einfach weg anstatt was sinnvolles damit zu machen. Gibt ja auch die tolle Regelung das meine Solaranlage maximal 70% der theoretischen Höchstleistung einspeisen darf. Ist zwar nicht viel was da verschwendet wird, aber den Nachbarhaushalt könnte ich da schon noch mitversorgen an sonnigen Tagen. Stattdessen wird abgeregelt. Vielleicht sollten die Netzbetreiber einfach Bitcoin draus machen und damit grünen Wasserstoff kaufen.   

Bearbeitet von SeppCx
Geschrieben

Das Problem sind die Kohlestinker, die müssen weiterlaufen; deshalb wird dann regenerativer Strom runtergeregelt.
Die Idee mit den Gaskraftwerken war ja die schnelle Verfügbarkeit/ Abschaltung.
Das ISET hatte ( wie ich schon schrieb) vor Jahren gezeigt, wie das Netz intelligent zu steuern ist.

Geschrieben

OK.Strom/Verbrauch ist ja klar aber wie das Geschachere untereinander funktioniert bzw geregelt wird da kenne ich mich nicht wirklich aus.Asche über mein Haupt.🥴

Geschrieben
  Am 8.4.2022 um 12:52 schrieb phantomas:

Deutschland muss Strom exportieren, damit das Stromnetz nicht überlastet wird. Insbesondere bei Sonnenschein am Wochenende muss trotz Abschaltung der Windräder Strom exportiert werden. 

Größter Abnehmer unserer Zwangsüberschüsse ist das AKW-freie Österreich. Dort wird beklagt, dass diese deutschen Importe zu Ramschpreisen die Modernisierung ihrer Kraftwerke verhindert

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Warum hat EON vor kurzem verkündet das die Einkaufspreise für Strom um das achtfache gestiegen sind ? Das passt doch alles nicht zusammen. Ich will auch Strom zu Ramschpreisen damit ich mir kein Kerkraftwerk bauen muss. Mach ich was falsch, sollten wir hier im Ort direkt Ramschstrom kaufen ?

Geschrieben
  Am 8.4.2022 um 13:17 schrieb SeppCx:

Gibts dazu irgendwo eine Übersicht? Also über die Anzahl der Überlastungstage und die Menge des Überstroms? Es klingt so schildbürgermässig, wenn wir zuviel Strom haben dann werfen wir den einfach weg anstatt was sinnvolles damit zu machen. Gibt ja auch die tolle Regelung das meine Solaranlage maximal 70% der theoretischen Höchstleistung einspeisen darf. Ist zwar nicht viel was da verschwendet wird, aber den Nachbarhaushalt könnte ich da schon noch mitversorgen an sonnigen Tagen. Stattdessen wird abgeregelt. Vielleicht sollten die Netzbetreiber einfach Bitcoin draus machen und damit grünen Wasserstoff kaufen.   

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Das kann man am einfachsten sehen, wenn Windräder abgeschaltet werden. Auch dies dient ja der Netzstabilität.

Ich sehe von meinem Fenster aus auf 3 große Räder, die laufen an den Wochenenden bei Sonnenschein nie. 

Auf der Seite der Energy Charts gibt es glaube ich auch Infos. Muss ich mal suchen.

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Geschrieben
  Am 1.4.2022 um 10:06 schrieb NonesensE:

Schwierig ist es auch bei Pflicht zur Dachbegrünung. 

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Photovoltaikzellen gibts auch in Grün. Braucht dann nicht mal Wasser zum überleben.

  • Haha 2
Geschrieben
  Am 8.4.2022 um 18:37 schrieb phantomas:

Das kann man am einfachsten sehen, wenn Windräder abgeschaltet werden. Auch dies dient ja der Netzstabilität.

Ich sehe von meinem Fenster aus auf 3 große Räder, die laufen an den Wochenenden bei Sonnenschein nie.

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Ich kann es kaum glauben, hohe Strompreise, alle sollen Energie sparen und dann werden Windräder abgeschaltet. Den Überschuss an Windrad Strom könnte man z.B. als Energie in Pumpspeicherwerken speichern oder E-Fuel produzieren. Ein großer Anteil des Stromes wird noch mit Erdgas Produziert, das könnte dann teilweise wegfallen.

Geschrieben
  Am 8.4.2022 um 19:17 schrieb matgom:

Ich kann es kaum glauben, hohe Strompreise, alle sollen Energie sparen und dann werden Windräder abgeschaltet. Den Überschuss an Windrad Strom könnte man z.B. als Energie in Pumpspeicherwerken speichern oder E-Fuel produzieren.

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Nur leider gibt das die jeweilige lokale Netz-Infrastruktur nicht wirklich her. Insofern hast Du zwar im Prinzip recht, aber real geht die Netzstabilität vor.

Geschrieben
  Am 8.4.2022 um 19:17 schrieb matgom:

Den Überschuss an Windrad Strom könnte man z.B. als Energie in Pumpspeicherwerken speichern oder E-Fuel produzieren. Ein großer Anteil des Stromes wird noch mit Erdgas Produziert, das könnte dann teilweise wegfallen.

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Dazu müsste man die Infrastruktur haben, also vor allem Stromtrassen. Pumpspeicherwerke sind selten da, wo Windstrom im Überfluss produziert wird, und e-Fuel produziert man (noch, weil es nicht auf die Systemeffizienz sondern auf maximalen Gewinn des e-Fuel-Produzenten ankommt) lieber nicht nur dann, wenn zuviel Strom da ist. Vom Produkt der Anlage werden schliesslich Löhne gezahlt und Kredite bedient, und das nicht nur bei Sonnenschein am Wochenende. Wenn man da mehr Geld machen kann, ist egal, wie das die Stromversorger lösen. Konkurrenz zu Erdöl ist mit e-Fuel ökonomisch sowieso nicht darstellbar.

Geschrieben
  Am 8.4.2022 um 19:17 schrieb matgom:

Ich kann es kaum glauben, hohe Strompreise, alle sollen Energie sparen und dann werden Windräder abgeschaltet. Den Überschuss an Windrad Strom könnte man z.B. als Energie in Pumpspeicherwerken speichern oder E-Fuel produzieren. Ein großer Anteil des Stromes wird noch mit Erdgas Produziert, das könnte dann teilweise wegfallen.

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Solche Szenarien verbietet unser EEG, beziehungsweise es käme wirtschaftlichem Selbstmord gleich. 

Es ist auch nicht nur so, dass unsere Windräder keinen Strom produzieren, die Windkraftanlagenbetreiber erhalten für den Stillstand auch noch eine Entschädigung. Phantomstrom nennt sich das.

Geschrieben

Wenn jetzt noch zusätzliche Windräder gebaut werden muss die Energie doch sinnvoll speicherbar sein, Stichwort Grüner Wasserstoff, wo Habeck in den Emiraten vorgesprochen hat. Also selber herstellen und nicht importieren.

Hab gerade nach Balkonkraftwerken geschaut, teilweise bis Oktober ausverkauft. Wenn die meißten den Strom selber machen dann wirds für die restlichen teurer. So nach dem "den letzten beißen die Hunde" Schema. Müsste das mit dem Eigenstrom auch mal angehen.

  • Like 1
Geschrieben (bearbeitet)
  Am 8.4.2022 um 19:46 schrieb matgom:

Wenn jetzt noch zusätzliche Windräder gebaut werden muss die Energie doch sinnvoll speicherbar sein, Stichwort Grüner Wasserstoff, wo Habeck in den Emiraten vorgesprochen hat. Also selber herstellen und nicht importieren.

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Das geht eigentlich ja schon. Nur haben Energiekonzerne daran kein Interesse, solange es konventionelle Grosskraftwerke gibt, und man es sich leisten kann, grünen Strom ungestraft abzuschalten. Kost halt auch Geld, so eine Anlage.

Das ist eher was für Stromproduzenten ohne Grosskraftwerk, also was für Strombauern und Bürgerkraftwerksverbunde.

Da man aber, wenn das mit der Klimawende mal einschlägt, sowieso nie genug Wasserstoff hat, nachdem dann Öl und Gas tot sein werden, ist das schon ok, sich heut schon drum zu kümmern, wo der Wasserstoff dann herkommt.

Balkonkraftwerk sehe ich als Tropfen auf den heissen Stein, aber wenn jeder der kann so eines hat, dann ist das sicher nichts schlechtes.

Bearbeitet von bluedog

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