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"Energiewende" und was sie bedeutet


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Wenn ich zwischen nuklearer Verseuchung oder veränderten klimatischen Bedingungen Wählen müsste bräuchte ich nicht lange überlegen.

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb silver696:

?

Es gibt gerade in Deutschland eine ganze Reihe von Forschungsanlgen. Was man so lesen kann ist man sogar führend in diesem Bereich und steigert laufend den Wirkungsgrad. 

Warum bestellt Habeck dann Wasserstoff im Katar?

Das erste Terminal in D, das Wasserstoff speichern könnte, soll 2026 in Bad Lauchstädt fertig sein. Im benachbartem Ausland sind schon welche im Betrieb.

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb FuchurXM:

Wenn ich zwischen nuklearer Verseuchung oder veränderten klimatischen Bedingungen Wählen müsste bräuchte ich nicht lange überlegen.

Kein Grund, ein paar sichere AKWs in D abzuschalten und die in anderen Ländern mit geringeren Sicherheitsstandards laufen zu lassen.

Geschrieben
1 minute ago, phantomas said:

Warum bestellt Habeck dann Wasserstoff im Katar?

Deutscher Perfektionismus, bis man das optimiert hat muss halt das minderwertige Zeug vom persischen Golf reichen ;) ....und wenn man Hurra schreit haben es alle andern grad wieder abgeschafft weil man was besseres fand ...oder es finden so viele was dran auszusetzen das es dann eh niemand mehr will

....deswegen gibts z.B. in F auch flächendeckend E85 und bei uns 0

  • Like 1
Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb phantomas:

Daher übersteigt jeder Cent Preissteigerung beim Strom die steigenden Baukosten bei weitem.

Hast Du es nicht gelesen oder nicht verstanden:

Zitat

 Da der Bau aufgrund der hohen Investitionskosten wirtschaftlich nicht rentabel ist, hatte EdF als Bedingung für einen Bau staatliche Subventionen in Form eines garantierten Stromabnahmepreises verlangt, über den bis Oktober 2013 mit der Regierung verhandelt wurde. Laut BBC würde ein garantierter Mindestpreis unterhalb von 90 Pfund/MWh dazu führen, dass das Kernkraftwerk Verluste schreibt. Insgesamt wird das Kraftwerk mit 100 Milliarden € durch Großbritannien subventioniert.

 

Um das Projekt für das Konsortium rentabel zu machen, sagte die Regierung Cameron I ihm für 35 Jahre ab Inbetriebnahme eine garantierte Einspeisevergütung in Höhe von 92,5 Pfund/MWh plus einem jährlichen Inflationsausgleich auf Preisbasis 2012 zu (derzeit 111 Euro/MWh). Zum Ende des Jahres 2021 würde die Einspeisevergütung 112,7 Pfund/MWh entsprechen. 

Wozu muss man Einspeiseveguetungen garantieren, wenn die Anlage schon subventioniert wurde und damit die Investitionskosten verringert? Das Atomstrom billig ist, ist einfach eine Illusion!   Der Betrieb und die notwendigen Ueberpruefungen sind einfach unglaublich teuer. Die Alternative, daran zu sparen, wollen nur sehr wenige. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb phantomas:

Deshalb gibt es keine solche Anlage in D. Es soll eine Pilotanlage entstehen. Könnte 2026/2027 fertig sein.

Stimmt nicht. Es gibt einen privaten Anlagenbetreiber in Norddeutschland, der seinen überschüssigen Strom zur Wasserstoffherstellung verwendet, und dazu auch eine Wasserstofftankstelle gebaut hat.

 

vor einer Stunde schrieb phantomas:

Strom aus Atomkraft kann so teuer nicht sein, sonst würde das Ausland nicht den Bau neuer AKWs planen. Ich vermute ja nicht, dass wir Deutschen den Rest der Welt für dumm halten.

Dumm ist relativ, und es rechnen auch nicht alle gleich. Wenn Du die Endlager für Radioaktiven Abfall nicht zahlen musst und den Rückbau nicht oder nur zum Teil aus dem Stromverkauf finanzieren musst, und dazu kräftige Zuschüsse vom Staat für den Anlagenbau kriegst, dann ist der Atomstrom natürlich nicht teuer. In F, GB, USA, RU und anderswo hat man zudem am Atomstrom ein militärisches Interesse. Jeder Reaktor liefert spaltbares Matierial für den Bau von Atom- und Wasserstoffbomben. Die ersten Atomreaktoren in Hanford und Windscale hatten sogar ausschliesslich diesen Zweck. Die Stromproduktion kam erst mit der nächsten Reaktorgeneration, und sollte die Akzeptanz dieser teuren und gefährlichen Technologie steigern. Ist auch nachhaltig gelungen, wie man sieht.

Dennoch zahlt ja dann die Allgemeinheit aus der Staatskasse die ungedeckten Kosten, und dies Geld fehlt dann für anderes. Von Billig kann dann keine Rede mehr sein, auch wenn nur ein Bruchteil der Kosten auf der Stromrechnung steht.

vor 1 Stunde schrieb phantomas:

Ja, die Baukosten von AKWs übersteigen meist die Planungen. Und ja, im Vergleich zu unseren Preissteigerungen beim Strom sind die Baukostensteigerungen natürlich gering. 

Es ist ja nicht nur der Bau von AKW, der jedesmal ein Mehrfaches vom Geplanten kostet. Das setzt sich fort beim Abfall, und geht mit der Endlagerung im gleichen Takt weiter, viele Generationen, nachdem die Anlagen lange wieder Geschichte sind.

Aber ich habe den Verdacht, dass einer, der mir hier schon das Wort im Munde umdreht, die Wahrheit gar nicht wissen will. Andernfalls könnte man auch einfach lesen, was ich schrieb, und nicht das Gegengeil. Ich habe nämlich mit keiner Silbe geschrieben, die Baukostensteigerungen seien gering. Ganz im Gegenteil!

Oder würdest Du ein 300'000€-Haus für 1'200'000€ bauen, und dann von "geringen Baukostensteigerungen" sprechen, und erwarten, nicht für blöd gehalten zu werden?

Das ist in Finnland passiert Ein paar Nullen mehr dran, aber im gleichen Verhältnis.

vor 1 Stunde schrieb phantomas:

Russland benötigt selbst angereichertes Uran aus dem Ausland. Ihre Reserven sind nahezu aufgebraucht.

Das geht aus den Tabellen nicht hervor. Zudem ist eigentlich egal wo das Uran herkommt, denn Russland spielt in der Atomwirtschaft eine Schlüsselrolle. Französisches Uran aus La Hague wird in Russland weiterverarbeitet.

Was zudem der Uranbergbau bedeutet, zeigt die Geschichte der Wismuth AG. Das ist ne gefährliche und Umweltschädliche Angelegenheit, und auch für diese Kosten kommt die Atomwirtschaft nicht voll auf.

  • Like 2
Geschrieben
vor 51 Minuten schrieb phantomas:

Mit jedem Cent Preissteigerung beim Strompreis rentiert sich ein AKW mehr. Weil die Betriebskosten pro Kilowattstunde sehr niedrig sind. Daher übersteigt jeder Cent Preissteigerung beim Strom die steigenden Baukosten bei weitem. Nicht umsonst werden auch die teuersten AKWs fertiggestellt.

Dazu kommen jetzt noch die CO2-Abgaben für Kohle und Gasverstromung, die die Strompreise an der Börse steigen lassen.

Natürlich sind wir Deutschen nicht dumm. Wir leben ja aktuell gut damit. Der Staat hat hohe Einnahmen und die Industrie hat jahrelang günstigen Strom durch Ausnahmeregelungen bekommen. 

Die Zeche werden unsere Kinder durch die hohen CO2-Emissionen zahlen. Die dürfen aber bekanntlich nicht wählen. 

Ich bin fest davon überzeugt das unsere Kinder keine AKW's im Land habe wollen.

  • Like 3
Geschrieben
vor 41 Minuten schrieb MatthiasM:

Hast Du es nicht gelesen oder nicht verstanden:

Wozu muss man Einspeiseveguetungen garantieren, wenn die Anlage schon subventioniert wurde und damit die Investitionskosten verringert? Das Atomstrom billig ist, ist einfach eine Illusion!   Der Betrieb und die notwendigen Ueberpruefungen sind einfach unglaublich teuer. Die Alternative, daran zu sparen, wollen nur sehr wenige. 

11 Cent für Grundlaststrom wäre hier in D traumhaft billig.

Was soll man daran nicht verstehen?

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb bluedog:

 

Das geht aus den Tabellen nicht hervor. Zudem ist eigentlich egal wo das Uran herkommt, denn Russland spielt in der Atomwirtschaft eine Schlüsselrolle. Französisches Uran aus La Hague wird in Russland weiterverarbeitet.

Russland verwendet das abgereicherte Uran aus LaHague und betreibt damit einen Reaktor. Ebenso hat auch D sein abgereichertes Uran nach Russland geschickt.

Ist der umgekehrte Weg wie beim Gas. Russland ist von Uranlieferungen abhängig. 

Es besitzt nur 1,9 Prozent der weltweiten Uranreserven.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb phantomas:

11 Cent für Grundlaststrom wäre hier in D traumhaft billig.

Was soll man daran nicht verstehen?

Zitat

Zum Ende des Jahres 2021 würde die Einspeisevergütung 112,7 Pfund/MWh entsprechen. Dies war vor Indexierung das Doppelte des durchschnittlichen englischen Strompreises 2013.

Der ist in Deutschland sogar noch traumhafter! Das ist naemlich die Einspeiseverguetung. Das ist nicht das was der Kunde bezahlt, sondern was das Kraftwerk bekommt. Soll ich dir den Unterschied erklaeren?

Die kleine Einheit in England heisst auch : Pence. Ich habe es mal fuer dich umgerechnet das sind grob 13,5 Cent pro Kilowattstunde. 

 

Bearbeitet von MatthiasM
Geschrieben
8 hours ago, bluedog said:

Oder würdest Du ein 300'000€-Haus für 1'200'000€ bauen, und dann von "geringen Baukostensteigerungen" sprechen, und erwarten, nicht für blöd gehalten zu werden?

Liest sich wie ein ganz normales deutsches Grossprojekt. Fehlen ein paar Nullen, klar.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb MatthiasM:

Der ist in Deutschland sogar noch traumhafter! Das ist naemlich die Einspeiseverguetung. Das ist nicht das was der Kunde bezahlt, sondern was das Kraftwerk bekommt. Soll ich dir den Unterschied erklaeren?

Die kleine Einheit in England heisst auch : Pence. Ich habe es mal fuer dich umgerechnet das sind grob 13,5 Cent pro Kilowattstunde. 

 

Auch 13 Cent wären hierzulande für Strom, der rund um die Uhr zur Verfügung steht, sehr günstig.

https://energy-charts.info/charts/price_average/chart.htm?l=de&c=DE&chartColumnSorting=default&interval=year

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb phantomas:

Auch 13 Cent wären hierzulande für Strom, der rund um die Uhr zur Verfügung steht, sehr günstig.

https://energy-charts.info/charts/price_average/chart.htm?l=de&c=DE&chartColumnSorting=default&interval=year

Liegt es an der Brille? Wenn man staendig einen Teil der Realitaet ausblendet, kann es ggF auch an Scheuklappen liegen. Erstens sind es 13,5 Cent, zweitens ist dabei noch die Erstellung und die Entsorgung subventioniert. 

Mit deiner Berechnungsmethode kosten Solar- und Windenergie etwa 4 c/kWh also nur ein Drittel. Mit den Systemkosten zwischen 8 und 12 c/kWh. Die Boersenpreise sind auch nicht die Gestehungskosten, sondern beinhalten auch noch die CO2-Abgabe. Warum rechnest Du die Entsorgungskosten nicht auch auf den Strompreis eines AKWs drauf? Die liegen naemlich weit ueber dem, mit dem sich der Betreiber daran beteiligt. 

Bearbeitet von MatthiasM
Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb bluedog:

Oder würdest Du ein 300'000€-Haus für 1'200'000€ bauen, und dann von "geringen Baukostensteigerungen" sprechen, und erwarten, nicht für blöd gehalten zu werden?

du musst aber berücksichtigen, dass schon in dieser größenordnung wenigstens 100.000 € für schampus und schnittchen für die verhandlungen darüber draufgehen, wie die erlöse der nächsten kostensteigerung verteilt werden. bei größeren projekten kommen dann noch die bordellkosten hinzu, um die verhandlungserfolge gebührend zu feiern. blöd sind sind nur diejenigen, die die rechnung für den ganzen spass begleichen dürfen.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb MatthiasM:

Liegt es an der Brille? Wenn man staendig einen Teil der Realitaet ausblendet, kann es ggF auch an Scheuklappen liegen. Erstens sind es 13,5 Cent, zweitens ist dabei noch die Erstellung und die Entsorgung subventioniert. 

Mit deiner Berechnungsmethode kosten Solar- und Windenergie etwa 4 c/kWh also nur ein Drittel. Mit den Systemkosten zwischen 8 und 12 c/kWh. Die Boersenpreise sind auch nicht die Gestehungskosten, sondern beinhalten auch noch die CO2-Abgabe. Warum rechnest Du die Entsorgungskosten nicht auch auf den Strompreis eines AKWs drauf? Die liegen naemlich weit ueber dem, mit dem sich der Betreiber daran beteiligt. 

Richtig, die CO2 Abgabe kommt bei fossilen Brennstoffen noch obendrauf. Da verdient der Staat gut dran an Kohle, Öl und Gas als Rohstoff.

Hier die Gesamt-CO2- Bilanz. Chemische Schadstoffe werden durch ein AKW auch nicht emittiert

5539dfe3-d1ea-49d6-aaa4-a6e44b12a5a3_w97

Die durchschnitlliche Einspeisevergütung bei Photovoltaik beträgt 21 Cent

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/173265/umfrage/durchschnittliche-eeg-verguetung-von-photovoltaikanlagen-seit-2009/#:~:text=Photovoltaik - EEG-Vergütung bis 2022&text=Für das Jahr 2022 wurde,Cent pro Kilowattstunde Strom prognostiziert.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 34 Minuten schrieb phantomas:

Die durchschnitlliche Einspeisevergütung bei Photovoltaik beträgt 21 Cent

Mit stark fallender Tendenz, waerend die des AKW staendig steigen. Der Punkt in denen die kWh aus den Solarpannels guenstiger als Hickleypoint ist, kann man in Monaten rechnen.

Lenkt aber einfach nur davon ab, Das deine These vom guenstigen Atomstrom falsch ist und nicht Du staendig Aepfel mit Birnen vergleichst, sonder auch Fakten falsch darstellst.

Bearbeitet von MatthiasM
  • Like 2
Geschrieben
vor 48 Minuten schrieb phantomas:

Die durchschnittliche Einspeisevergütung bei Photovoltaik beträgt 21 Cent

Das ist aber viel und dem "Durchschnitt" und der Laufzeit von 20 Jahren geschuldet-> geht wohl in Richtung 5 ct.

Zitat

 

Einspeisevergütung im April 2022

  • Im April 2022 liegt die aktuelle Einspeisevergütung bei 6,53 Cent pro Kilowattstunde bei Anlagen mit weniger als 10 kWp.
  • Für größere Anlagen liegt die aktuelle Einspeisevergütung bei 6,34 Cent pro kWh (Anlagen kleiner als 40 kWp).
  • Sie erhalten 4,96 Cent pro kWh bei Anlagen größer als 40 kWp.

 

https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/wirtschaftlichkeit/einspeiseverguetung

 

 

  • Like 1
Geschrieben
vor 46 Minuten schrieb phantomas:

Chemische Schadstoffe werden durch ein AKW auch nicht emittiert

Das nicht, aber radioaktive. Bei der Kernspaltung entstehen auch radioaktive Gase, und die kann man nur kurzfristig zurückhalten. Das heisst, das AKW kann entscheiden, ob sie die morgens um 0200h ablassen, oder doch lieber Nachmittags um 1700h. Vielleicht auch noch ein, zwei Tage später. Auch kann man Frischluft zum Verdünnen dazumischen, damit die Messwerte nicht so hoch ausschlagen. Sowas gelangt aber in die Umwelt und wird eben nicht zurückgehalten wie die nicht-gasförmigen Anteile der Spaltprodukte (anders gesagt: des Atommülls aus dem Reaktorbetrieb!)

Dazu hat jedes AKW einen "Auspuff" Meist ein hoher Kamin. Im Bild vom KKW Gösgen kann man den schön sehen, es ist der rot-weiss gestreifte Kamin.

So einen kann man auch auf alten Bildern von Tschernobyl sehen, und fast jedes andere AKW hat sowas auch.

Da wird kein Brennstoff oxydiert, aber es gibt einen Kamin. Noch nie drüber gewundert?

 

  • Like 2
Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Minuten schrieb bluedog:

Dazu hat jedes AKW einen "Auspuff" Meist ein hoher Kamin. Im Bild vom KKW Gösgen kann man den schön sehen, es ist der rot-weiss gestreifte Kamin.

 
Zitat

 

Lüftungstechnische Anlagen

Abluftkamin

In der kontrollierten Zone besorgen Zuluft-, Abluft- und Umluftanlagen Belüftung, Heizung, Kühlung, Unterdruckhaltung und Klimatisierung. Die Lüftung in den Anlagen- und Betriebsräumen erfolgt überwiegend im Umluftbetrieb. Bei Normalbetrieb wird dem Sicherheitsbehälter nur etwa 1000 Kubikmeter Luft pro Stunde zugeführt bzw. entnommen. Aus den geringen Zu- und Abluftmengen ergeben sich kleine Querschnitte der Luftkanaldurchführung durch den Sicherheitsbehälter. In den Anlagenräumen, die das Reaktorkühlsystem beherbergen, können etwaige Verunreinigungen in der Raumluft durch den Teilstromfilter der Umluftanlage zurückgehalten werden.

Die lüftungstechnischen Anlagen sorgen für einen konstanten Unterdruck gegenüber den Betriebsräumen und der Aussenatmosphäre, sodass ständig eine gerichtete Luftströmung von den Räumen mit niedriger zu denen mit potenziell höherer Radioaktivität besteht. Durch die gestaffelten Unterdrücke wird ein Übertritt von kontaminierter Luft von den Anlagenräumen in die Betriebsräume verhindert.

Die aus dem Sicherheitsbehälter zur Unterdruckhaltung abgesaugte Luft wird in der Abluftanlage gereinigt, bevor sie über den Abluftkamin abgegeben wird. Die eingesetzten Aerosol- und Jodfilter haben einen Abscheidewirkungsgrad von über 99 Prozent. Die spezifische Aktivität der Abluft wird am Kamin überwacht. Messeinrichtungen erfassen die Aerosol-, Jod- und Edelgasaktivität sowie Radiokohlenstoff. In Verbindung mit der vorhandenen Luftmengenmessung wird damit der Gesamtaktivitätsausstoss kontrolliert.

 

https://www.kkg.ch/de/i/lueftungstechnische-anlagen-_content---1--1080.html

Zitat

 

Abluft

Die Abluft von Kernkraftwerken wird in erster Linie mit mechanischen Filtern (z.B. Fasermaterialien oder Nasswäscher) gereinigt, um die mit Staub und feinsten Teilchen (Aerosolen) transportierten radioaktiven Stoffe weitgehend zu entfernen. Radioaktive Gase aus der Kernspaltung bedürfen einer besonderen Behandlung. Sie werden in großen Aktivkohlefiltern wirksam zurückgehalten. Für die Strahlenexposition der Bevölkerung durch die Abgabe radioaktiver Stoffe mit der Abluft (Luftpfad) und dem Abwasser (Wasserpfad) von Kernkraftwerken gelten bei uns sehr niedrige Grenzwerte, die sich an der Schwankungsbreite der natürlichen Strahlenexposition orientieren.

Die von Kernkraftwerken tatsächlich verursachte Strahlenexposition liegt unter 0,5% der mittleren natürlichen Strahlenexposition, der jeder ständig ausgesetzt ist.

  • Grenzwert für die effektive Äquivalentdosis für Luft- und Wasserpfad: 0,3 mSv/Jahr
  • Tatsächliche Strahlenexposition in der Umgebung von Kernkraftwerken weniger als: 0,01 mSv/Jahr

Zum Vergleich:

  • Mittlere natürliche Strahlenexposition: 2,4 mSv/Jahr
  • Mittlere medizinische Strahlenexposition: 1,5 mSv/Jahr

 

https://www.stmuv.bayern.de/themen/reaktorsicherheit/ueberwachung/auswirkung.htm

 

 

Bearbeitet von Ronald
Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb Ronald:

Das sind beruhigende Beschreibungen! Tatsaechlich entsteht bei KKWs standig radioaktives Argon 41 und Tritium. Das laesst sich beides, als Gas, nicht wirtschaftlich filtern und wird deshalb ueber hohe Schornsteine abgegeben. Beschoenigend wird diese Form der Entsorgung "lueftungstechnische Anlage" genannt.

Es geht davon keine besonders hohe Gefahr aus, aber es ist weit weg von Emissionsfreiheit.

  • Like 1
Geschrieben (bearbeitet)

@Ronald Du schriebst keine. Das heisst matematisch null, und nicht "nur wenig".

Jede zusätzliche Belastung mit Radioaktivität hat schädliche Auswirkungen, und Grenzwerte lassen sich steuern. Man kann da verdünnen, und insbesondere beim Abwasser kann man auch die Messstelle so wählen, dass die Grenzwerte problemlos eingehalten werden.

Das kam in der Arte-Doku, die ich kürzlich hier verlinkt hatte, auch zur Sprache. Offenbar hast Du Dir die nie angesehen, denn jedes Thema, das wir hier in der Folge diskutiert haben, war da mit drin. Informier Dich mal, und wenn es geht nicht unbedingt bei denen, die ein sichtbares Interesse an Atomkraft haben.

Bearbeitet von bluedog
  • Verwirrt 1
Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb phantomas:

Wurde von Habeck im Osterpaket wieder deutlich erhöht. 

Danke, ohne die Zahlen zu kennen, weiss ich jetzt, dass es erheblich unter der Einspeiseverguetung der 13,5 cent/ kWh fuer das KKW sind :lol:.

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