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Geschrieben

Grüße an alle C5 III Fahrer,

bin seit einiger Zeit im Forum gemeldet und habe auch schon fleißig Beiräge gelesen. Leider habe ich keine so eindeutigen Antworten auf meine Probleme gefunden.

Mein Auto ist der C5 III Tourer Bj. 2011 mit 163 Diesel Pferden, bisher 160.000 km problemlos gelaufen. Von den Citroen Werkstätten bin ich allerdings enttäuscht, da erledige ich viele Dinge lieber selbst.

Jetzt muss ich wohl an die VA-Aufhängung, da die Vorderräder außen stark abgefahren sind und beim Kurvenfahren hörbar "rubbeln". Als erstes will ich das untere Traggelenk (das mit den 3 Schrauben) wechseln.  Muss dafür der Achsschenkel ausgebaut werden oder reicht es, die 3 Schrauben zu entfernen und das Traggelenk rauszuhebeln?

Freue mich über jede Hilfe.

Grüsse

HPFAHRER

Geschrieben

Hi,

ich habe mir vor 5 Jahren 2 gebrauchte Achsschenkel aufgearbeitet und auf Reserve gelegt.

Das Lager ist ziemlich straff auf den Achsschenkel gepresst. Beim Abziehen zerflog das Lager und es war nur noch der innere Ring drauf. Mit einem Drehmel habe ich diesen Ring so weit geschwächt, dass er mit einem leichten Hammerschlag aufplatzte und ich ihn gefahrlos herunter nehmen konnte, Dabei waren die Achsschenkel im Schraubstock eingespannt.

Am Fahrzeug sieht das anders aus! So weit ich mich erinnere müssen mindestens der Spurstangenkopf, die Gelenkwelle und der untere Querlenker ab gemacht werden.

 

Schau Dir vorher mal die Spurstangen(köpfe) genauer an. Die sorgen auch für Dein Symptom! Einer hatte fast 2mm Spiel bei mir!

 

VG

knuddli

Geschrieben

Untern drei Schrauben ab,  Schraube am Federbeinlager welches am Querlenker ist (welches gerne ausnuddelt) raus, das Federbein nach  oben drücken Querlenker nach unten. Federbein mit Gurt gegen raus drehen sichern. Mit einem Hebel das Lager raus drücken. Oft ist es verostet aber funktioniert noch. Der innere Wälzlagerring bleibt auf dem Zapfen hängen, diesen vorsichtig abschleifen, nicht durch und abziehen. Ein filigraner Abzieher ist optimaler.

baustromverteiler
Geschrieben (bearbeitet)

Die diversen Schrauben erst wieder in Fahrposition mit Drehmoment festziehen sonst kann sich da wohl was verspannen was auf Kosten des Federungskomforts und der Lager geht. Ich habe behelfsmaessig (Achtung Pfusch;)  vor der ganzen Operation bei laufendem Motor von der Kotflügelkante bis Felgenmitte gemessen und vor dem Festziehen mittels Wagenheber alles auf die vorher ausgemessene Position gebracht

Bearbeitet von baustromverteiler
Geschrieben

Hi,

vielen vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich werde mal die Methode von fahrendesSofa testen und danach berichten. Wobei mir nicht ganz klar ist, warum die untere Schraube am Federbein raus soll.....

Grüsse

HPFAHRER

Geschrieben

Moin,

Ich habe auch gerade die Traggelenke wechseln müssen da beide Spiel hatten. Bremsscheibe ausbauen damit man ein bisschen luft hat und dann die 3 schrauben raus drehen. habe mir dafür extra einen Satz Torx schlüssel gekauft weil Ich mit der Knarre nicht dran kam. danach kannst du das alte Lager abziehen und das Neue aufziehen. danach alles mit Drehmoment anziehen und gut. 

 

LG

 

Lukas

 

Geschrieben

Man muss eigentlich nicht die Bremsscheibe abbauen. Es sollte genügen, den unteren Gewindebolzen zu entfernen, der den Achsschenkel mit dem Querlenker verbindet und die Koppelstange, die Federbein und Stabi verbindet.

Beim C6 mit gleicher Konstruktion habe ich den kompletten Achsschenkel erneuert. Aber das Lager ließ sich eigentlich recht leicht mit einem Schraubendreher abpopeln. 

Geschrieben

Habe jetzt die unteren Traggelenke von TRW bestellt und gehe Donnerstag dran. Im Netz gibt es eine gute Beschreibung von SKF zum Thema Achsschenkel- und Lagerwechsel mit Angabe aller Drehmomente und nötiger Spezialwerkzeuge. Bei Interesse bitte melden.

Jetzt noch'n neues Thema: seit kurzem flackert die grüne Kontroll-Leuchte für das Abblendlicht. Was kann das denn sein?

Grüsse

HPFAHRER

  • 6 Monate später...
Geschrieben

Hi,

habe Traggelenk rechts fast erfolgreich gewechselt. Fast, weil ich versucht habe, den eigentlich intakten Blechring/Abdichtring am Achsschenkel auch zu ersetzen, da er im Ersatzteile-Paket genau wie neue Schrauben enthalten war. Geht zwar raus, aber bei am Auto noch teilweise angebauten Achsschenkel nicht mehr rein. Also doch Gelenkwellenmutter auf usw. Abdeckring lies sich dann am ausgebauten Achsschenkel mit passendem Rohrstück einpressen. Die Lebensdauer des Traglagers wird zeigen, ob ich alles richtig gemacht habe. Am Fahrverhalten und an der Höheneinstellung habe ich keine Änderungen festgestellt.

Nun bin ich dabei, die unteren Querlenker zu wechseln. Hinteres Lager im Alu-Käfig ist sichtbar ausgeschlagen. Alles ist soweit demontiert, Gelenkwelle links ging leicht raus, auch kein Ölverlust, da Automatik- Getriebe. Beim Vorziehen des Federbeinhalters ist mir allerdings eine dünne Unterlegscheibe runtergefallen, die von der dicken Befestigungsschraube des Federzylinders/obere Stabilisatorschraube stammt. Wo genau wird die Unterlegscheibe eingebaut????

Ich vermute mal, dass die Scheibe unter die Mutter kommt, die mit 205 Nm angezogen wird (wegen Reibung Stahlmutter an Träger aus Alu). Kann mir da einer helfen??

Bisher war das Citroen-Service Portal nach meiner Anmeldung zumindest mal für Ersaztteil-Zeichnungen und Nummern kostenlos zugänglich. Hat sich da was geändert. Bekomme schon beim Aufruf der Untergruppe die Meldung"kostenpflichtige Dokumentation".

viel Grüsse

HPFAHRER

Geschrieben

Original ist da keine Scheibe drauf, sondern es ist eine Bundmutter. Nummer: 5089 15.

Geschrieben (bearbeitet)

Diese Scheibe wird vom Spurstangenkopf stammen.

Spurstange C5 X7

hier,runterscrollen bis Seite 8, siehst du was ich meine

Bearbeitet von thomasmu
Geschrieben (bearbeitet)

.

Bearbeitet von Dieseltourer
Geschrieben

Vielen Dank für die Hinweise.

Bei meinen Recherchen habe ich auf einem Foto des Ersatzteiles "Koppelstange" von Meyle eine Unterlegscheibe der entsprechenden Dimension gefunden, war aber bisher der einzige Hinweis, den ich aus diesem Bereich gefunden habe. Die Citroen Ersatzteile-Kataloge (vorher kostenlos zugänglich!) geben nix her.An die Spurstange hab ich bisher gar nicht gedacht.

Bin momentan gesundheitlich angeschlagen und kann nicht weitermontieren.

Melde mich wieder

viele Grüsse

HPFAHRER

Geschrieben (bearbeitet)

Die meisten Drittanbieter drehen eine simple Quetschmutter samt U-Scheibe auf den Bolzen.

Kannst du ganz einfach zuordnen: der obere Bolzen hat 16er Gewinde, der untere 12er. Die Lenkung ebenso.

Bearbeitet von Dieseltourer
  • 2 Jahre später...
Geschrieben

Hallo,

 darf ich dieses Thema noch einmal wieder hoch holen? Bei mir ist auch das rechte untere Führungslager fällig. Nun kenne ich es von Lkw, dass man am Achsschenkel das Axialspiel (zumindest grob) einstellen soll.
 

Ist das bei meinem C5 III HDI240 Kombi auch erforderlich und wenn ja, kennt jemand die Einstellwerte? 

Hydraulisch gefederte Grüße 

Felix

Geschrieben

Hallo Thomas,

Dankeschön! Das obere Gelenk hat am zylindrischen Ende ein Gewinde, da hatte ich Sorge, dass es an der Stelle einstellbar ist.

 MhG, Felix

  • 4 Wochen später...
Geschrieben

Moin, 

habe das Lager vorhin erfolgreich getauscht, mit den Tipps hier aus dem Thread war das in drei Stunden erledigt. Für den Innenring vom Führungslager und ggf. für den Spurstangenkopf braucht man einen passenden Abzieher. Außerdem braucht man Steckschlüssel mit Innen-Torx für die Schrauben des Lagerbocks.

Die Koppelstange habe ich nicht demontiert, es ging mit etwas Drücken auch so. Da ich keine Bühne habe, habe ich auch die Bremsscheibe ausgebaut, kann mir nicht vorstellen, wie man das Lager sonst erreichen kann. Den von HP-Fahrer erwähnten Blechring habe ich sitzen lassen, um unnötigen Problemen aus dem Weg zu gehen, der alte Ring war noch in Ordnung. 

Das Führungslager war verrostet, der Schaden ist also auf Versagen der Abdichtung zurück zu führen und nicht (zumindest nicht allein) auf Verschleiß. Aber nach 12 Jahren und 260.000km kann man so etwas haben.

Danke an die Schreiber die vor mir, welche die schlechten Erfahrungen für mich gemacht haben und viele Grüße,

 Felix

  • 1 Jahr später...
Geschrieben
Am 2.1.2023 um 14:37 schrieb felix_f6l413f:

Den von HP-Fahrer erwähnten Blechring habe ich sitzen lassen, um unnötigen Problemen aus dem Weg zu gehen, der alte Ring war noch in Ordnung. 

Da ich das gerade hinter mit habe, die Dichtung lässt sich ohne Austausch des Blechrings definitiv NICHT korrekt einsetzen. Die obere Dichtlippe des Lagers muss im ausgebauten Zustand in den Blechring einfädelt werden, so dass sie übersteht und dann zusammen mit diesem auf dem Achs-Stummel montiert werden. Wenn man den alten Blechring drinnen lässt, drückt man die Dichtung nur von unten an den Blechring und das Ganze wird nicht dicht.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Koelner:

Die obere Dichtlippe des Lagers muss im ausgebauten Zustand in den Blechring einfädelt werden, so dass sie übersteht und dann zusammen mit diesem auf dem Achs-Stummel montiert werden.

 

Ich denke mal das ist die falsche Vorgehensweise, jedenfalls beim unteren Traggelenk C5 III und C6

Da der Achsschenkel/Lagerstummel aus einer Aluminiumlegierung und die Oberfläche recht rau ist dürfte sich die Gummidichtung, wenn sie durch den Ring gefädelt wird, recht schnell abarbeiten. Die Gummidichtlippe des Lagers drückt sich normalerweise gegen den Edelstahlring und dichtet so ab. Also einfach den Edelstahlring über die Dichtlippe des Lagers stülpen und dann aufpressen. 

Wenn's ganz toll werden soll noch einen Schmiernippel ins untere Traggelenk basteln, einmal im Jahr fetten und gut ist. 

 

 

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb Icksemm:

Also einfach den Edelstahlring über die Dichtlippe des Lagers stülpen und dann aufpressen. 

genau das meinte ich doch … oder verstehe ich dich falsch? 

Nach meinem Verständnis verschwindet die Dichtlippe quasi im Edelstahl-Ring und dichtet nach außen ab… so kann eigentlich keine Feuchtigkeit mehr eindringen. 

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Koelner:

genau das meinte ich doch

 

du schreibst aber so als ob die Dichtlippe durch den Edelstahlring gefädelt werden soll "so dass sie übersteht "

vor 2 Stunden schrieb Koelner:

Die obere Dichtlippe des Lagers muss im ausgebauten Zustand in den Blechring einfädelt werden, so dass sie übersteht und dann zusammen mit diesem auf dem Achs-Stummel montiert werden.

 

 

 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Icksemm:

 

du schreibst aber so als ob die Dichtlippe durch den Edelstahlring gefädelt werden soll "so dass sie übersteht "

Ob du jetzt den Ring drüberstülpst - wie du schriebst - oder die Lippe durchfädelst kommt doch aufs gleiche raus oder nicht? Ich habe jetzt leider kein Exemplar mehr hier, sonst würde ich kurz ein Foto einstellen. 

Geschrieben

Also die Dichtlippe dagegen drücken kann nicht stimmen, die Lippe muss wie von @Koelner beschrieben durchgeführt werden. Deshalb ist das Blech auch abgesetzt. Tatsächlich reibt sich das dann irgendwann durch aber eher direkt an der Blechkante.

Hier nochmal ein paar Bilder vom weißen C5. Da sieht man wie der Gummi original unter der Blechkante verschwindet und sich durchgerubbelt hat.

Und dem Tip mit den Schmiernippeln kann ich nur zustimmen👍

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  • Like 1
Geschrieben
vor 56 Minuten schrieb ZXdiesel:

Also die Dichtlippe dagegen drücken kann nicht stimmen, die Lippe muss wie von @Koelner beschrieben durchgeführt werden. Deshalb ist das Blech auch abgesetzt. Tatsächlich reibt sich das dann irgendwann durch aber eher direkt an der Blechkante.

Hier nochmal ein paar Bilder vom weißen C5. Da sieht man wie der Gummi original unter der Blechkante verschwindet und sich durchgerubbelt hat.

Und dem Tip mit den Schmiernippeln kann ich nur zustimmen👍

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danke für die Bilder! Exakt das meinte ich ... mein Hinweis war vor allem dahingehend, dass eine korrekte Montage ohne Ausbau des alten Edelstahl-Rings daher unmöglich ist. 

Das mit dem Schmiernippel hatte ich aus dem Thread von @ZXdiesel noch im Kopf, allerdings fehlte wie so oft Zeit und Material ...das musste kurz vor Weihnachten alles schnell in Ordnung gebracht werden, damit die Karre den Verwandten-Besuchsmarathon überlebt ;) Unteres und oberes Traggelenk, beim Ausbau des unteren Achsschenkels zeigte sich dann, dass das Radlager ebenfalls neu musste. 

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