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"Das Schiff": Restaurierung meines 1981er CX Prestige oder: Ein Selbstmovitationsthread


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb merterhenz:

Übrigens finde ich ja, dass gerade der Prestige ohne Zierleisten toll aussieht. Ich hätte meine ja auch gern abmontiert, aber bis AM 1976 sind die noch mit Clipsen befestigt und nicht einfach geklebt.

Vor Jahren habe ich Deine Sichtweise geteilt und hätte meinen Prestige am liebsten ohne Zierleisten und mit den Hohlspiegel-Radkappen versehen.

Jetzt, wo ich die Gelegenheit hätte, das zu realisieren, bin ich anderer Meinung.
Nachdem ich des Öfteren CX Prestige ohne Leisten - insbesondere live auf Treffen - gesehen habe, finde ich, dass die gesteckte Silhouette insbesondere mit dem hohen Dach nicht gut ohne Leisten funktioniert.

  • Like 3
  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Korrekturen: Am 29. November korrigiere ich einige der aufgelisteten Mängel an der Karosserie.

Das bedeutet nachspachteln. Hier die Oberkante des vorderen rechten Koftlügels (dort reicht einmal abzuiehen) und die zu tiefe rechte "Augenbraue" der Motorhaube (diese wird nachmodelliert).
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Auch am gerichteten vorderen rechten Radlauf findet sich ein kaum sichtbarer, aber deutlich fühlbarer Schlenker. Ich bereite eine Lehre aus 1mm dünnem ABS-Kunststoff vor und trage behutsam auf. Was ein Millimeter doch ausmacht...
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Kante und Augenbraue nach der Korrektur - allerdings läuft die Motorhaube vorne nicht ganz parallel zum Kotflügel...
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Die geschliffene Radlauf-Korrektur: Weniger Aufwand, als erwartet....
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Erstaunlich, dass die DiraVi-Lenkung auch nach Abstellen des Motors noch bis zu fünf mal in Geradeausstellung zentriert, bis die Druckreserve aufgebraucht ist...
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Geschrieben (bearbeitet)

Und wieder in den Keller, Anbauteile bearbeiten. Heute sind Zierleisten und vor allem die großen Schwellerblenden dran.

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Und wieder der deutlich sichtbare Vorher-Nachher-Effekt:
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Kleinteile und Schrauben. @ZXdiesel, Du hattest nach der Dauer der Neutralisation gefragt: Der Versuch zeigt, dass es nicht mehr als zwei, drei Tage sein sollten - danach setzen die Teile auch im Soda-Bad wieder Flugrost an.
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Und hier noch das rätselhafte Kleinteil mit Lederbezug, dessen genaue Position ich erst noch herausfinden muss...
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(@bx-basis hatte hierzu gemutmaßt, das Teil sei seiner Erinnerung zufolge oberhalb des Lenkrades montiert… Danke dafür, und ich werde berichten.)

Bearbeitet von M. Ferchaud
Geschrieben (bearbeitet)

Thema Kofferraumklappe. Diese habe ich bislang etwas stiefväterlich behandelt. Ich bearbeite sie in der heimatlichen Scheune und im Keller und komme im Zuge dessen zur Erkenntnis, dass es verschiedene Versionen der Klappe gab - man lernt doch nie aus, und ich lerne im Zuge der Restaurierung so viel über Details und baujahrs-abhängige Änderungen am CX.

Zunächst wird außen nachkorrigiert...
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...um mich dann zu erinnern, das ich mich bereits vor Jahren beim Versuch der Adaption der Prestige-Innenverkleidung an die 25D-Klappe wunderte, warum die nicht wirklich gut saß...
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Des Rätsels Lösung ist der mittige Doppelsteg, der die zuvor einfache Strebe Mitte 1982 mit Einführung der Anbindung des Kofferraum-Schlosses an die Zentralverriegelung ablöste.
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Demzufolge hängt der dritte Anschraub-Punk des alten, einfachen Schlosses in der Luft.
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Auch die Kabel-Durchführung wurde offensichtlich geändert - sie ist versetzt zum Loch in der Verkleidung.
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Am Ende positioniere ich die Verkleidung und bohre die entsprechenden Schraublöcher. Die Verkleidung steht mittig leicht unter Spannung, lässt aber nun die Option des "Upgrades" einer elektrisch verriegelbaren Kofferraumklappe zu. Hierfür bietet mir @Frank (F) freundlicherweise ein Schloss inklusive Kabelbaum an. Ich komme darauf zurück...
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Bearbeitet von M. Ferchaud
  • Like 2
Geschrieben

06. Dezember: Anbau der Kofferraumklappe und Feinjustage der übrigen Anbauteile.

Sitzt, passt, wackelt und hat Luft. Nach einigem Hin und Her passt der Heckdeckel ganz okay. Am gravierendsten ist die breite Fuge zum linken Rücklicht - vermutlich eine Folge des vor Zeiten neu angesetzten Kotflügel-Segments.
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Immerhin laufen die oberen Fugen einigermaßen, nachdem ich die Y-Position nachkorrigiert habe.
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Fugenkontrolle nach der Feineinstellung der Türen...

Hier zitiere ich meinen eigenen Beitrag aus dem Raritäten-Thread:
 

  

vor 18 Stunden schrieb M. Ferchaud:

Knackpunkt sind eigentlich alle Teile: Die hinteren Türen sind durch an den B-Säulen angeschweißte obere Scharnieraufnahmen oben fix, außer, man biegt oder hebelt daran herum. Demzufolge lassen sich die Übergänge zu den hinteren Kotflügeln nur bedingt über untere Scharnierpunkte und die Schlossfallen einstellen. Die vorderen Türen müssen dann zwangsläufig zwischen den fixen vorderen Kotflügeln und den hinteren Türen ausgemittelt werden. Das führt zwangsläufig immer zu Kompromissen, wenn irgendwo etwas auch nur geringfügig aus dem Lot ist…


Übergang Tür und Kotflügel hinten links: Okay.

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Übergang linke Türen: Gut.
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Übergang Tür und Koflügel vorn links: Tür im unteren, nachgesachweißtem Bereich zu flach (wird korrigiert).
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Übergang Tür und Kotflügel vorn rechts: Tür oberhalb der unteren Kante zu flach, Konturübergang nicht richtig homogen.
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Übergang rechte Türen: Vordertür im Bereich der unteren Kante zu flach.
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Übergang Tür und Kotflügel hinten rechts: Okay, Tür steht unten etwas ab.
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Die beschriebenen Punkte werde ich im Rahmen des Möglichen nachkorrigieren. Insgesamt sieht das Fugenbild dennoch nicht so verkehrt aus.
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Und zu guter Letzt hier erneut der im vorderen Bereich unstete Übergang zwischen vorderem rechten Kotflügel und Motorhaube.
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  • Like 4
Geschrieben

Da erkennt man, wie Fugen-Ferdi den Karosseriebau genervt haben muss, bis es "passt". ;)

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Geschrieben
vor 56 Minuten schrieb Ronald:

Da erkennt man, wie Fugen-Ferdi den Karosseriebau genervt haben muss, bis es "passt". ;)

Der hatte aber auch einen ganz speziellen Anspruch mit seinen 5mm - und insbesondere den sogenannten Nullfugen.

Davon bin ich hier weit entfernt. Die Fugen sind auch nicht überall parallel. 

Aber es ist halt ein Citroën, der konzeptionell aus den späten Sechzigern / frühen Siebzigern stammt. Insofern darf es auch nicht zu perfekt sein. Wenn man sich das lange genug schönredet, passt es schon.

Geschrieben

An den guten Spaltmaßen erkennt man einen Unfallwagen...

  • Haha 2
Geschrieben
Am 7.12.2024 um 11:16 schrieb M. Ferchaud:

@bx-basis hatte hierzu gemutmaßt, das Teil sei seiner Erinnerung zufolge oberhalb des Lenkrades montiert…

Da sind wir schon zwei bzw. sehe ich auch so.

 

Am 7.12.2024 um 11:43 schrieb M. Ferchaud:

Nach einigem Hin und Her passt der Heckdeckel ganz okay.

Bitte setze mal die Gasdruckfeder ein und schaue nochmal. Das linke Scharnier ist oft erheblich mehr durch die einseitige Belastung im Drehpunkt ausgeschlagen. Kann man sehen, wenn man ich geöffneter Stellung etwas an der Klappenkante links nachdrückt. Sind oft mehrere Millimeter Bewegung. Am Ende ruiniert es sogar beim öffnen den kleinen Ausleger der seitlichen Edelstahlleiste. Wahrscheinlich stimmt die Fluchtung geschlossen mit Gasfeder nicht mehr an der linken Seite zum Seitenteil. Meist ist genug Speilraum, um das auszugleichen. Linke Klappenscharniere mir wenig bis keinem Spiel sind recht rar. 

  • Like 1
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Frank (F):

Bitte setze mal die Gasdruckfeder ein und schaue nochmal.

Die Gasdruckfeder ist auf den Fotos bereits eingebaut, wie auch die Dichtung.

Auch die Türdichtungen sind übrigens montiert. Ohne lassen sich die Türen nicht korrekt einstellen, weil dann die Überdrückung durch die Gummis fehlt.

Trotzdem danke für den Hinweis.

Bearbeitet von M. Ferchaud
Geschrieben (bearbeitet)

Wenn wir schon beim Thema sind:

Die rechte Seite mit den mäßig guten Übergängen lässt mir keine Ruhe. Also nehme ich mir einen weiteren Tag Zeit und stelle nochmals nach: Die hintere Tür stelle ich unten wieder ein Stück nach innen - dadurch steht sie am hinteren Kotflügel nicht mehr ab. Nachdem ich die hintere untere Ecke der vorderen Tür nach innen gedrückt habe, stimmen die Fluchten oben und unten, nicht jedoch in der Mitte: Dort ist der Verlauf der hinteren Tür zu flach. Ich öffne die Vordertüre, schiebe einen abgerundeten Holzklotz zwischen B-Säule und vordere Kante der Hintertür und öffne diese. Durch gefühlvolles Drücken gebe ich dem Türblatt somit das Mehr an Überspannung, das nötig ist, um einen sauberen Verlauf zu erzielen. Zischendurch ziehe ich immer wieder eine 3mm starke Kunststoffleiste über die Türfuge, um Überstand und Flächenverlauf zu kontrollieren.

Am welligen Übergang zum vorderen Kotflügel funktioniert das nur bedingt, da der Kotflügel trotz Verschweißung zu nachgiebig ist, als dass man vernünftig mit Unterpolsterung hebeln könnte. Am Ende wird eine dünne Lage Spachtelmasse an der Vorderkante der Vordertür ein homogeneres Bild erzeugen. Die Tür hat gegenüber dem Kotflügel noch immer einen leichten Unterstand, aber damit kann ich leben. Am Ende bin ich zufrieden. 

Aber seht selbst:
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Auch die hinteren Radabdeckungen werden auf Formverlauf kontrolliert. Die Gummistopfen sind zwar bereits entfernt,, aber auch so kann - noch nicht demontierter Gewindebolzern sei dank -  montiert und abgehakt werden.
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Die Motorhaube erhält ebenfalls eine Formkorrektur, um dem Verlauf des Kotflügels besser zu folgen. Die "Augenbraue" erfordert ebenfalls leichte Nacharbeit.
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Das Prozedere mit Drücken und Kontrollieren nehme ich auch auf der linken Seite vor, die dadurch noch stimmiger wird. Auch dort bekommt die hintere Tür in vertikaler Richtung etwas mehr Überspannung. 
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Zudem gleiche ich eine Delle am linken Unterzug der Frontschürze aus, schleife den linken Schweller fertig - rechts folgt bei der nächsten Session - und korrigiere den hinteren linken Kotflügel am hinteren Abschluss. 

Bearbeitet von M. Ferchaud
  • Like 2
Sergej Gleithmann
Geschrieben

Wow, ich bin wirklich beeindruckt von deiner professionellen Arbeit. Die Citroen Monteure im Werk haben sich bei weitem nicht solche Mühe gegeben. Wenn ich mir anschaue wie die Karosserieteile meines Break ineinander passen... oder eher nicht passen. Aber so war das wohl original. Von der CX Basis habe ich mal gehört, dass die CXe um bis zu 5cm in der Länge abweichen. k.A. ob das stimmt, aber vorstellen kann ich es mir!

Weiter so. Ich bin gespannt, wie dein Auto mal wird wenn es fertig ist.

  • Like 1
Geschrieben
vor 36 Minuten schrieb Sergej Gleithmann:

Die Citroen Monteure im Werk haben sich bei weitem nicht solche Mühe gegeben.

Wenn bereits die Umformwerkzeuge nicht die geforderte Qualität bringen bzw. erbrachten, scheitert auch der beste Monteur. Das Dilemma sieht man gerade live.

  • Danke 1
Geschrieben
Am 7.12.2024 um 11:16 schrieb M. Ferchaud:

Du hattest nach der Dauer der Neutralisation gefragt: Der Versuch zeigt, dass es nicht mehr als zwei, drei Tage sein sollten - danach setzen die Teile auch im Soda-Bad wieder Flugrost an.

Dein Tip war Gold wert. Ich arbeite gern mit Zitronensäure. Ich habe schon einige Bremssättel so entrostet, nur war es immer ziemlich schwierig gegen die Zeit zu arbeiten bevor es wieder rostet. Mittels Waschsoda konnte ich entspannt alles neutralisieren bis zum finalen Lackieren. Mehr als zwei Tage hatte ich es auch nicht im Bad.

  • Like 1
Geschrieben

Und wieder sind Teile dran. Diesmal geht es um die Sichtung der letzten noch nicht in Augenschein genommenen Teile.

Dazu gehören die vorderen Teppiche, die eingepackt in einen Plastiksack gelagert waren. Sie haben die Zeit gut überstanden, sind nicht aus der Form geraten und müssen vor dem Einbau lediglich gereinigt werden:
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 Ebenfalls verpackt hatte ich die Rückbankteile gelagert.

Während die Rückenlehne quasi unverändert erscheint, seit ich die 2010 eingepackt hatte (ups, unten fehlt ein Knopf - gut, dass ich Ersatz habe)... 
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...weist die Sitzfläche leichten Schimmel an der Oberfläche auf.
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Dieser wird schonend mittels Leder-Emulsion entfernt. Danach sieht das Teil gut aus (die Abschürfung auf der linken Seitenwange ist alt).
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Wo ich gerade beim Thema Leder bin, reinige und pflege ich auch gleich noch die bisher unbehandelten Unterteile der Instrumententafel. Man hat sogar Handschuhkasten und Ablagefach links mit Leder kaschiert - heutzutage in einem Neuwagen undenkbar.large.IMG_3835.jpg.1ea3a6bc749b26f2ff26fd818547ab02.jpg
 

Geschrieben

17.12.2024:

Wieder abkleben: Während ich einen Termin mit dem Lackierer für den Spritzspachtel-Auftrag Anfang Januar vereinbare, bereite ich den CX vor.

Die nun korrekt eingestellten Türen und die Motorhaube bleiben zu diesem Zweck am Fahrzeug, damit beim Schleifen des Spritzspachtels die Übergänge stimmen (hier sieht man unter anderem noch eine Nachkorrektur der Beifahrertür).
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Frontmaske und Längsträger werden abgedeckt, die seitlichen Bereiche der Schürze jedoch frei gelassen.
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Wegen der außenliegenden Scharniere wird die Heckklappe vor dem Spritzspachteln demontiert werden, daher muss auch das Heck abgedeckt werden. Hier ein Zwischenstand...
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Das Dach und die Frontscheibenöffnung werden noch mit Folie abgedeckt werden.

Letzte Kontrollen und Korrekturen der Abklebung werden dann vor Ort erfolgen, um sicherzugehen, dass der Fahrtwind nichts abgelöst hat. 

Geschrieben (bearbeitet)

Abklebe-Update von heute Vormittag. Wieder nimmt es viel Zeit in Anspruch, alles sorgfältig abzudecken und sicherzustellen, dass kein Sprühnebel sich in Zonen verirrt, wo hinterher zeitaufwendiges Entfernen desselben nötig wäre.

Damit die Wangen der Schürze problemlos behandelt  werden können, muss dazwischen bis ganz weit Richtung Motor abgedeckt werden.large.IMG_3919.jpeg.0f8a9ee1d89d195ff002597842b9c9e3.jpeg

Auch am Heck ist Detailarbeit nötig. Als Begrenzungen wähle ich die jeweiligen Bördelkanten der hinteren Kotflügel. Es ist immer wieder ein Prozess sorgfältiger Überlegung, bis wohin der Spritzspachtel aufgetragen werden soll, und wo es unsinnig und überflüssig viel Mehrarbeit wäre. Natürlich darf ich nicht vergessen, die Kofferraumklappe von innen abzudecken. Diese wird separat angesprüht werden, da sie außenliegende Scharniere hat. Auch die hinteren Radabdeckungen werden zum spritzspachteln abgenommen.
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Aufwändig gestaltet sich auch die Vorbereitung die Flanken. Insbesondere die Übergänge zwischen Seitenschwellern und Türunterkanten wollen sorgfältig geplant sein. Um sicherzugehen, dass kein Nebel in den Innenraum gelangt, ziehe ich Abdeckfolie übers Dach bis runter zu den Schwellern. Dort lege ich breites Tape auf die horizontalen Flächen, ein wenig innerhalb des Bereichs, wo der Auftrag des Spritzspachtels bei geschlossenen Türen ausläuft. Die hier sichtbaren, später abgedeckten Aussenbereiche sollen in einem Durchgang mit behandelt werden.

Harte Abkleb-Kanten auf Flächen sind unbedingt zu vermeiden, denn diese erzeugen unnötigen Aufwand beim Schleifen. Der Bereich um den Tankdeckel darf nicht vergessen werden.large.IMG_3922.jpeg.b11f0c9bc0251095728851dc1c531025.jpeg

Auch die inneren Bereiche der Türen müssen geschützt werden. Die Innenseiten werden bis knapp vorm Umbug abgeklebt, damit der Spritzspachtel auch die umlaufenden Kanten erreicht.

Die Fuge zwischen den Türen wird mit zwei überlappenden „Zungen“ versehen, und zwar so, dass die Vordertüren noch geöffnet werden können (dieses Prinzip wende ich auch am Übergang zu den vorderen Kotflügeln an. Hinten gestaltet sich das Prinzip anders.

Zudem klebe ich den Windlauf und die Innenbereiche der Motorhaube ab. Die hier auf der linken Seite noch geraffte Folie wird erst nach der Überführung Scheibenausschnitt und Öffnung der Fahrertür abdecken, wie auch Räder und Radhäuser.large.IMG_3916.jpeg.88d8f1275e1f648fa70168d868237cac.jpeg

So kann ich zufrieden in die Feiertage gehen. Die Aktion beim Lackierer ist für die erste Januarwoche geplant.

Allen, die diesem Faden folgen, wünsche ich auf diesem Weg ein besinnliches Fest. 

Bearbeitet von M. Ferchaud
  • Like 6
Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb M. Ferchaud:

Allen, die diesem Faden folgen, wünsche ich auf diesem Weg ein besinnliches Fest. 

Lieber Henning, danke, das wünsche ich Dir und den Deinen auch. Ich folge Deinen Fäden mit großer Begeisterung und bewundere Deine Geduld und Akribie - und Dein Können.

Bitte lass uns weiter an Deinen Projekten teilhaben. Ich hoffe, Deine Autos (und Dich!) mal live zu treffen, CX-Treffen oder Lipsheim z.B.

  • Like 1
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb torsten130:

Lieber Henning, danke, das wünsche ich Dir und den Deinen auch. Ich folge Deinen Fäden mit großer Begeisterung und bewundere Deine Geduld und Akribie - und Dein Können.

Bitte lass uns weiter an Deinen Projekten teilhaben. Ich hoffe, Deine Autos (und Dich!) mal live zu treffen, CX-Treffen oder Lipsheim z.B.

Lieber Torsten,

danke für Deine guten Wünsche.

Freut mich, dass Dich meine Projekte begeistern.

Natürlich dokumentiere ich weiter, und ein Treffen kriegen wir bestimmt auch zustande.

Herzliche Grüße 
Henning

 

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb M. Ferchaud:

Abklebe-Update von heute Vormittag. Wieder nimmt es viel Zeit in Anspruch, alles sorgfältig abzudecken und sicherzustellen, dass kein Sprühnebel sich in Zonen verirrt, wo hinterher zeitaufwendiges Entfernen desselben nötig wäre.

Damit die Wangen der Schürze problemlos behandelt  werden können, muss dazwischen bis ganz weit Richtung Motor abgedeckt werden.large.IMG_3919.jpeg.0f8a9ee1d89d195ff002597842b9c9e3.jpeg

Auch am Heck ist Detailarbeit nötig. Als Begrenzungen wähle ich die jeweiligen Bördelkanten der hinteren Kotflügel. Es ist immer wieder ein Prozess sorgfältiger Überlegung, bis wohin der Spritzspachtel aufgetragen werden soll, und wo es unsinnig und überflüssig viel Mehrarbeit wäre. Natürlich darf ich nicht vergessen, die Kofferraumklappe von innen abzudecken. Diese wird separat angesprüht werden, da sie außenliegende Scharniere hat. Auch die hinteren Radabdeckungen werden zum spritzspachteln abgenommen.
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Aufwändig gestaltet sich auch die Vorbereitung die Flanken. Insbesondere die Übergänge zwischen Seitenschwellern und Türunterkanten wollen sorgfältig geplant sein. Um sicherzugehen, dass kein Nebel in den Innenraum gelangt, ziehe ich Abdeckfolie übers Dach bis runter zu den Schwellern. Dort lege ich breites Tape auf die horizontalen Flächen, ein wenig innerhalb des Bereichs, wo der Auftrag des Spritzspachtels bei geschlossenen Türen ausläuft. Die hier sichtbaren, später abgedeckten Aussenbereiche sollen in einem Durchgang mit behandelt werden.

Harte Abkleb-Kanten auf Flächen sind unbedingt zu vermeiden, denn diese erzeugen unnötigen Aufwand beim Schleifen. Der Bereich um den Tankdeckel darf nicht vergessen werden.large.IMG_3922.jpeg.b11f0c9bc0251095728851dc1c531025.jpeg

Auch die inneren Bereiche der Türen müssen geschützt werden. Die Innenseiten werden bis knapp vorm Umbug abgeklebt, damit der Spritzspachtel auch die umlaufenden Kanten erreicht.

Die Fuge zwischen den Türen wird mit zwei überlappenden „Zungen“ versehen, und zwar so, dass die Vordertüren noch geöffnet werden können (dieses Prinzip wende ich auch am Übergang zu den vorderen Kotflügeln an. Hinten gestaltet sich das Prinzip anders.

Zudem klebe ich den Windlauf und die Innenbereiche der Motorhaube ab. Die hier auf der linken Seite noch geraffte Folie wird erst nach der Überführung Scheibenausschnitt und Öffnung der Fahrertür abdecken, wie auch Räder und Radhäuser.large.IMG_3916.jpeg.88d8f1275e1f648fa70168d868237cac.jpeg

So kann ich zufrieden in die Feiertage gehen. Die Aktion beim Lackierer ist für die erste Januarwoche geplant.

Allen, die diesem Faden folgen, wünsche ich auf diesem Weg ein besinnliches Fest. 

Hallo Henning,

auch von uns ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest. Das, was du hier machst ist ganz großes Kino und ich finde es toll, dass du uns daran teilhaben lässt. Der CX wird besser als neu. :)

Viele Grüße

Fred :)

  • Danke 1
Geschrieben
vor 58 Minuten schrieb Kugelblitz:

Hallo Henning,

auch von uns ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest. Das, was du hier machst ist ganz großes Kino und ich finde es toll, dass du uns daran teilhaben lässt. Der CX wird besser als neu. :)

Viele Grüße

Fred :)

Hi Fred,

vielen Dank! Auch Euch schöne Weihnachten.

Ob der CX besser als neu wird, sei dahingestellt… Hauptsache, er sieht am Ende ordentlich aus. Zu perfekt ist ja auch nicht gut, dann traut man sich nicht mehr, damit zu fahren. Das ging unter anderem Michael Schmidt (http://www.schmidtkult.de/schmidtkult_pressetext.html - R.I.P) mit seinem selbst entworfenen Cabrio so…

Grüsse zurück aus dem französischen Elsass

Henning

  • Like 1
Geschrieben

Sehr schön und arbeitsintensiv . Halte durch . Danke für die Dokumentation.

  • Like 1
Geschrieben

Hallo Henning, Deine Dokumentation mit den einzelnen Arbeitsschritten zu verfolgen ist für den Leser schon sehr interessant, Dein Anspruch im Detail übertreffen das noch um ein vielfaches. Ich finde Deine Selbstmotivation auch sehr beachtlich, wenn Dinge nicht so klappen, nochmal neu anzusetzen. 

Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis. Vielleicht ergibt es sich bei einem Treffen den Prestige live zu betrachten.

Drücke die Daumen für die nächsten Schritte. Gerade mit Lackierern habe durchwachsene Erfahrungen gemacht. Vielleicht möchtest Du den Lackierer benennen, gerne auch als PN.

Viele Grüsse Stefan

  • Like 2
  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Ein fohes Neues Jahr all denjenigen, die diesem Bericht folgen (allen anderen natürlich auch!).

Ich beginne 2025 mit einem weiteren Statusbericht der Anbauteile.

Nachdem ich die Seitenblinker ja bereits vor geraumer Zeit restauriert hatte, sind nun die Rückleuchten dran. Diese weisen Kratzer auf der Oberfläche auf, die ich nach einer gründlichen Reinigung mit Polierpaste von 3M in zwei Körnungen behandele. Hier der Vorher-Nachher-Vergleich.
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Auch die "neuen" Scheinwerfer werden gereinigt, die Außenseiten der Reflektoren poliert und die Streuscheiben von innen mit ultralangem "Wattestäbchen" (2 Essstäbchen und Watte-Schminkpads) von Anlauf-Spuren befreit. 

Die Frontblinker erhalten ebenfalls eine Kur: Die Andruckfedern werden im Essigbad entrostet, angerissene Rastnasen geklebt, Kontakte gereinigt und die Streuscheiben wie bei den Rückleuchten poliert.

Schließlich poliere ich die Leisten der bereits zuvor gesäuberten Scheinwerfergummis und reinige die Kennzeichen-Leuchten.
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Weiter geht's: Die Sicherheitsgurte erhalten eine Kur. Dank @sylvester stoße ich auf ein Angebot mit intakten Peitschen, sodass ich die alten Teile mit ihren schäbigen Ummantelungen ersetzen kann.

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Die Gehäuse der hinteren Gurte erhalten eine Kur mit Polytrol (links nachher, rechts vor der Behandlung), und die Gurte werden abgerollt und trocken abgebürstet sowie die Aufroller von Staub gereinigt. 
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Die Einstiegsleisten erhalten nach der Reinigung ebenfalls eine Polytrol-Kur, die Edelstahl-Leisten werden poliert. Wieder zahlt sich die ordentliche Einlagerung aus - alle Schrauben und Scheiben sind vorhanden.
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Viel Dreck findet sich an den Dichtungen der Fensterrahmen sowie der Fensterschächte. Wieder profitiere ich von der zweckentfremdeten "Kotwanne".
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Geschrieben

Thema Dachhimmel: 

Ich sichte die Stoffe der Längsholmverkleidungen. Bis auf die kleinen Lederstücke werden die nur als Schnittmuster diesen.
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Die Lederschlaufen erhalten einen Pflegedurchlauf mit Lotion, die Metallteile werden poliert. 

Die Innenleuchte wird gründlich gereinigt, die Kontakte erhalten eine Auffrischung. 

Besonders behutsam gehe ich mit der beflockten Dachkonsole um: Ich sprühe einen Reiniger auf und massiere den Schmutz behutsam mit einem weichen Pinsel aus der Oberfläche. Leseleuchte und Schalter werden gereinigt und poliert. Es bleibt eine gewisse Patina übrig, aber das Gesamtbild stimmt.
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Dachhimmel-Simulation: Der vor Jahren gekaufte Stoff kommt dem Original sehr nahe. Leider hatten - wie bereits geschrieben - die Jugendlichen bei ihrer Brandlochattacke Anfang der 2000er den damals in der rückseitigen Tasche des Fahrersitzes gelagerten Stoff an zwei Stellen verbrannt. Zudem war aus irgendeinem Grund Kerzenwachs auf eine Stelle getropft. Zum Glück lässt sich der Stoff so legen, dass die defekten Stellen keine Rolle spielen. Zudem bleibt genug Material übrig, um die Dachsäulen-Verkleidungen zu beziehen. Ob ich einen Schaum oder einen anderen Zwischenlayer appliziere oder doch den originalnahen, kaschierten Stoff bei der Basis kaufe, entscheide ich später. Jedenfalls legt sich der Stoff bereits durch die Schwerkraft recht schön in die Hohlkehlen, sodass bei taktischem Ankleben nicht zu viel Spannung mit der Gefahr von Ablösern entstehen dürfte. Dazu später mehr.
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