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Geschrieben
vor 1 Minute schrieb ACCM Jumpy:

Das meinst Du jetzt aber nicht im Ernst, oder?

Ok, dann schreibe ich das auch auf die Liste der Beschwerden.

Geschrieben
Gerade eben schrieb ACCM Jumpy:

Weil sie die nicht wiedergefunden haben, haben sie unten die 2 neuen Schrauben reingemacht. 🙄

Au weia

Geschrieben
Gerade eben schrieb Erdmaus:

Au weia

Du sagst es.

 

Geschrieben

Wie sah das Plastikteil aus? Kannst Du es beschreiben?

Nicht, daß es etwas "Wichtiges" war.

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb ACCM Jumpy:

Wie sah das Plastikteil aus? Kannst Du es beschreiben?

Nicht, daß es etwas "Wichtiges" war.

Nee, bestimmt nicht. Ich fotografiere es mal. Die Schrauben auch. 

Geschrieben (bearbeitet)

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Bearbeitet von Erdmaus
Geschrieben

Wenn ich das richtig sehe, ist es der Stopfen für die Abdeckung der Lagerwelle des Ausdrückhebels, um den Eintrag von Dreck zu verhindern, damit man die Welle dann erneut beim Kupplungswechsel oder Getriebeabbau wieder herausziehen kann.

Jens

  • Danke 1
Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb Jensg:

Wenn ich das richtig sehe, ist es der Stopfen für die Abdeckung der Lagerwelle des Ausdrückhebels, um den Eintrag von Dreck zu verhindern, damit man die Welle dann erneut beim Kupplungswechsel oder Getriebeabbau wieder herausziehen kann.

Jens

Super. Danke für den Hinweis. Könnte ich diese Stelle, wo er evtl fehlt, von außen sehen?

Geschrieben

Ja, Getriebe oben in der Nähe des Ausrückzylinders, oder was immer da oben dran ist beim automatisierten Schaltgetriebe. Liegt meist zwischen den Versteifungsrippen des Gehäuses und man sieht das Gewindeloch des Bolzens.

Jens

  • Danke 1
Geschrieben

Ich glaube Du hast so ein Sensodrive-Getriebe noch nie wirklich gesehen. Die Ausrückgabel guckt vorne aus dem Getriebe raus und sitzt auf einem Kugelkopf in der Glocke. Das elektrische Stellglied für die Kupplung ist vorne am Getriebe angeschraubt und drückt zum auskuppeln auf diesen Hebel. Da gibt es keine Wellen die man ziehen muß.

  • Danke 1
Geschrieben

Stimmt, habe ich nicht. Nur kommt mir des Stopfen bekannt vor.

Wo gehört er denn nun hin, wenn er überhaupt nötig ist und nicht nur der Optik dienen soll.

Jens

  • 3 Monate später...
Geschrieben (bearbeitet)

Ihr Lieben, 

Hier noch ein kurzer Abschlussbericht. Plury läuft. Er schaltet sehr straff, wie ich schon anmerkte. Ich bin nochmal bei der Werkstatt vorstellig geworden. Der Empfang war wieder arrogant, aber der Werkstattleiter war nicht nur kooperativ, sondern hat sich wirklich Zeit genommen, mir in verständlichen Worten zu erklären, was er bei der Reparatur alles gemacht hat, wie das mit dem Aufspielen des letzten aktuellen Updates gelaufen ist und was es bewirkt. Leider habe ich vergessen, die o.g. vergessenen (?) Teile mitzunehmen. Er hat mir auch erklärt, dass das Getriebe von meiner Fahrweise lernt, und dass es am Anfang mal „den Kopf verlieren kann“, wenn ich schneller zwischen verschiedenen Fahrweisen wechsle. Das ist war in der Situation, wo Plury an der Ampel den ersten Gang nicht gefunden hat, tatsächlich der Fall. Ich fahre normalerweise über Land und kaum im Stadtverkehr. Als der Ausfall war, stand ich seit ca. 5 Minuten in einem Ampelstau.
Außerdem sprach ich noch das harte Einkuppeln an, was der Wagen zeigt. Das könne sich mit der Zeit noch geben, sagte der Werkstattmeister. Wir müssten uns halt noch etwas aneinander gewöhnen. Er hat mir angeboten, das Update kostenlos (!) nochmal aufzuspielen, falls ich keine Verbesserung bemerke. Das hat er mir zuliebe gesagt, denn er stellte klar, dass das an der Art, wie der Wagen schaltet, nichts verändern würde.
Inzwischen haben das neue Getriebe und ich uns tatsächlich aneinander gewöhnt. Ich kann das harte Einkuppeln beim Beschleunigen abmildern. Wenn der Wagen allerdings beim Ausrollen selbst herunterschaltet, kuppelt er nach wie vor oft etwas härter ein. Damit muss ich wohl leben.  
Danke nochmal für alle konstruktiven Beiträge. 

…und dem Mann am Empfang habe ich nach dem Gespräch mit dem Werkstattmeister in aller Ruhe und sehr deutlich gesagt, wie er bei mir so rüber kam mit seiner Art. In dem Moment, als er bemerkte, dass ich Kritik äußerte, rannte er förmlich zum Telefon und meinte, das könne ich gleich seinem Chef sagen. Er würde ihn eben mal anrufen. Ich war verdutzt und fragte ihn ganz ruhig, warum er das tun wolle; es ginge doch um IHN. Da hielt er in der Bewegung inne, ließ den Rest in sicherer Entfernung hinter seinem Tresen über sich ergehen und war offensichtlich sehr froh, als das Telefon klingelte, in das er dann überfreundlich seinen Begrüßungstext sprach. Aber da war ich schon auf dem Weg nach draußen. Ich hoffe, der Werkstattmeister hat sich das Schauspiel von der Werkstatt aus beguckt, denn ich habe ihn während unseres Gesprächs kurz darauf hingewiesen, was ich vorhabe und warum. 

Bearbeitet von Erdmaus
Geschrieben
Am 21.6.2024 um 09:39 schrieb Erdmaus:

Er hat mir auch erklärt, dass das Getriebe von meiner Fahrweise lernt, und dass es am Anfang mal „den Kopf verlieren kann“,

Dass das Getrieb lernt stelle ich mal in Frage .....

Du sprichst immer von Update, wir sprachen eher von einem Anlernen/Initialisieren.

Dadurch sollte das Senso wieder geschmeidiger schalten. Weißt du, ob das mal

anständig gemacht wurde?

Hauptsache du bist damit zufrieden, freut mich, das es soweit gut ausgegangen ist.

 

Geschrieben

Naja, ich habe meine Ungläubigkeit, ob so ein altes Auto das kann, geäußert, und der Werkstattmeister hat es mir ausdrücklich bestätigt, dass das Getriebe diese Lernfunktion hat. In den letzten Monaten ist es definitiv besser geworden. Ob es an mir liegt, oder am Getriebe, konnte ich nicht eindeutig feststellen.

Mein Fehler: Es ist das neuste Update drauf, und das Getriebe wurde initialisiert. Mithilfe einer externen Batterie.

 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Erdmaus:

Mithilfe einer externen Batterie

Also ich will jetzt nicht den Klugscheißer raus hängen lassen aber wenn das mit

einer externen Batterie geklappt hat, dann wäre es meiner Wissens das erste

mal. @bx-basis wie war nochmal die min-Spannung?

Ich kenne das nur mit laufendem Überbrückungsfahrzeug.

  • Like 1
Geschrieben

Ich glaube bei unter 12,4V steigt er aus, d.h. großes Ladegerät oder Fahrzeug mit laufendem Motor daneben ist angesagt damit es auch nicht kurzzeitig weniger wird. Vielleicht klappt es sogar mit einer sehr großen zusätzlichen Batterie, mir persönlich wäre es zu heikel.

  • Like 1
jumpy_beifahrer
Geschrieben

@erdmaus: Das Sensodrive hat keine langfristige Lernstrategie, außer allenfalls den Schleifpunkt der  Kupplung mit der Zeit/Verschleiß zu verändern (und selbst da bin ich mir nicht so sicher,  ob das ausschließlich von dem Nachstellglied im Kupplungsaktuator gemacht wird). Den Schleifpunkt der Kupplung kannst Du aber auch selber anlernen: Motor anlassen, Bremse getreten halten. Folgendes insgesamt  10 mal hintereinander ausführen: Am Wählhebel '1' und dann wieder 'N' anwählen, 5  Sekunden warten. Zum Schluß Zündung aus, danach mindestens eine Minute warten, damit das Steuergerät das einspeichern kann. Vielleicht hilft Dir das mit dem harten Einkuppeln.

Was das Sensodrive aber kann: sich kurzfristig an den Fahrstil anzupassen. Wenn Du mal ganz eilig losfährst, weil man z.B. eine Lücke zu knapp eingeschätzt hat und den Pluri ordentlich tritt, wirst Du merken, dass die Automatik die nächsten Minuten erst bei höheren Drehzahlen schaltet und generell die Übersetzung ein bis zwei Gänge kürzer wählt,als wenn man ruhig herumcruised. Das ist aber nicht permanent und wird zurückgenommen, wenn der Fahrer wieder ruhiger am Gas ist...

 

@robi64 und @bx-basis: Die Mindestspannung lt. Citroen/Lexia ist 12,5V, die nicht unterschritten werden soll. Die ist unter den Voraussetzungen "Senso anlernen" mit stehendem Motor nicht zu halten.

 

Herleitung:  Ein vollständig(!) aufgeladener Akku hat eine Leerlaufspannung von ziemlich genau 12,7V (bei SoC 90% nur noch ca. 12,5V). Leider hat so ein Teil aber einen Innenwiderstand, der u.a.  von der Akkugesundheit -SoH - abhängt und bei neuwertigen Bleisäureakkus im Bereich von ca. 10 mOhm liegt. Dieser Innenwiderstand sorgt dafür, dass die Leerlaufspannung unter Belastung einbricht, weil dieser mit der Nutzlast einen Spannungsteiler bildet.

Beim Senso sind die (ohmschen) Widerstände der drei E-Motoren (1x Kupplung, 2x Getriebe) dokumentiert, sie betragen je 2 Ohm. Falls diese im Worst Case gleichzeitig angesteuert werden, befinden sich diese in Parallelschaltung - der sich daraus ergebende Widerstand ergibt sich aus dem Kehrwert der Addition der einzelnen Kehrwerte,also 1/(3*1/2)=667 mOhm. Das auch die Steuerelektronik, sowie der Rest des Autos bei eingeschalteter Zündung noch zusätzlich Strom brauchen, lassen wir hier der Einfachkeit halber weg, aber das macht die Sache nicht besser. Außerdem sind Motoren keine ohmschen, sondern komplexe Lasten, auch das lassen wir hier unter den Tisch fallen - macht es aber in der Realität auch eher schlimmer, wenn man sie berücksichtigen würde.

Nun können wir den Spannungsteiler berechnen: Vout=Vin*Rlast/(Ri+Rlast) = 12,7*0,667/0,677 = 12,512V. In der Praxis (s.o., Steuergerät, Rest vom  Auto) werden das weniger als 12,5V sein.

 

Ein großes(!) Ladegerät sollte aber meiner Meinung nach reichen. Kurz rechnen,wieviel Strom im Worstcase fließt: I=U/R, also 14,4/0,667 = 21,6A. Das sollte man großzügig aufrunden - übrige Lasten im Auto,  Senso-Elektronik, Batterieladung müssen mit gestemmt werden. Wenn das Ladegerät das halten kann, dürfte das passen - das ist aber schon zwei Nummern über der in Baumärkten üblichen Leistungsklasse. Wer das mal testen will: ich habe hier ein regelbares Netzgerät da, das 60A bei bis zu 30V abliefern kann. Derjenige muß nur 'nen Sensodrive mitbringen... ;)

 

  • Danke 2
Geschrieben (bearbeitet)
vor 24 Minuten schrieb jumpy_beifahrer:

Nun können wir den Spannungsteiler berechnen:

Vout=Vin*Rlast/(Ri+Rlast) = 12,7*0,667/0,677 = 12,512V.

Bevor jemand fragt (robi64 zum Beispiel): Ja. Ich habe alles im Griff, der Jumpy-Beifahrer ist wieder eingefangen.

 

Und mein Ω behalte ich für mich.  😉

Bearbeitet von ACCM Jumpy
  • Haha 2
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb ACCM Jumpy:

Bevor jemand fragt (robi64 zum Beispiel)

Nee, garnicht, ich finde das ist eine sehr gute Aufklärung des Ganzen. Man gibt

ja immer allen den Tip mit (laufendes Überbrückungsfahrzeug) aber am Ende

wird es dann doch nicht gemacht.  Kann man natürlich nichts dafür, wenn die

Werkstatt es macht.

Seis drum, ganz lieben Dank @jumpy_beifahrer ich hoffe ich darf dich

an passender Stelle mal zitieren.

Und dem Plü scheint es ja auch wieder gut zu gehen.

 

PS: und mit dem "Getriebe lernt" meinte er wahscheinlich die selbstnachstellende

Kupplung. Das ist jetzt aber nicht Senso-spezifisch und machten schon Fahrzeuge

vor den achziger Jahren.

Bearbeitet von robi64
  • Like 1
Geschrieben (bearbeitet)

Das Sensodrive ist tatsächlich auto-adaptiv, d.h. es variiert seine Kennlinien für Schaltpunkte, Schaltgeschwindigkeit etc. in Abhängigkeit vom Fahrstil. Genau wie die Automatikgetriebe aus dieser Zeit.

Bearbeitet von bx-basis
  • Like 1
  • Danke 1
Geschrieben (bearbeitet)

Oh, ihr seid so grossartig. Es ist mir immer eine Freude, an eurem Wissen teilhaben zu dürfen.
@jumpy_beifahrer

kannst du mir bitte nochmal genau erklären, was sich ändern sollte, wenn ich den beschriebenen Vorgang durchführe? 
 

Ich finde das so witzig, auf was für geheimcodes dieses Auto reagiert. Ich erinnere mich da an den Schiebedach- Heckklappen- Trick. 30 Sekunden hier und 20 Sekunden da, dann sofort dieses machen oder nach soundsoviel Sekunden jenes….
Ist das bei allen Autos so?

Was für geniale Tricks gibt es wohl noch? 

Bearbeitet von Erdmaus
jumpy_beifahrer
Geschrieben (bearbeitet)

@robi64 Klar, zitiere wie immer Du magst, kein Problem!  :D

 

@Erdmaus Das Senso ist ja keine echte Automatik, sondern ein automatisiertes Schaltgetriebe - das hat wie ein normaler Schaltwagen eine Kupplung, aber eben elektromotorisch betätigt, und da hast Du wie beim Schaltwagen einen bestimmten Punkt im "Pedalweg", wo die Kupplung anfängt zu greifen. Diesen Punkt muß beim Senso die Elektronik so genau wie möglich kennen, und die von mir wiedergegebene Prozedur sorgt dafür, dass die Elektronik diesen Punkt erneut ermittelt und lernt.Wenn Du nämlich sagst, das Auto würde "straff" schalten, dann vermute ich, dass dieser angelernte Punkt nicht (mehr) exakt stimmt.

 

Diese "Geheimcodes" sind eigentlich gar nicht so geheim, die stehen in der Werkstattdokumentation von Citroen. So ähnliche Dinger gibt's auch bei vielen anderen Autos.

Bearbeitet von jumpy_beifahrer
  • Danke 1
Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Stunden schrieb jumpy_beifahrer:

Prozedur sorgt dafür, dass die Elektronik diesen Punkt erneut ermittelt und lernt.

Ich kannte nur die mechanische Nachstellung in der Kupplungsbetätigung (Aktuator?).

Das gleicht ja der normalen Kupplungsnachstellung der  älteren Schaltwagen.

Kenn ich so aus den 80ern.

 

Bearbeitet von robi64
jumpy_beifahrer
Geschrieben

Das Anlernen ist eher damit vergleichbar, wenn Du erstmals einem fremden Schaltwagen fährst. Ungeachtet dessen, wie bei diesem Fahrzeug die Nachstellung funktioniert und wie die konkret eingestellt ist, mußt Du da auch erst mal vorsichtig den Kupplungspunkt suchen, damit das Anfahren dann ohne Känguruallüren funktioniert. Wenn Du das dann ein paarmal gemacht hast, hast Du als Mensch Dich auch auf diesen Kupplungspunkt "angelernt".

  • Haha 1

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