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Neue Heizung nötig und jetzt?


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Geschrieben
Am 9.3.2024 um 17:18 schrieb silver696:

Hallo Forum,

gibt es hier Leute die sich mit dem Thema Wärmepumpe auskennen? Ein telefonischer Kontakt wäre toll.

Es ist ja einfach von Gas auf Gas zu gehen, aber auf Wärmepumpe oder Hybrid ist doch was anderes.

Aktuell ist eine Flüssiggas Anlage Baujahr 95 mit 29 bis 35 kw Wärmeleistung verbaut.

Der Gasverbrauch liegt etwa bei 4 bis 5 Tausend Lieter im Jahr was 28 bis 35 Tausend kw entspricht. 

4 Personen nutzen das Haus, Warmwasser erzeugt die Heizung. 

Zusätzlich gibt es im Bereich Wohnzimmer/Küche einen Holzofen. Wenn wir zuhause sind brauchen wir die Heizung in großen Bereichen nicht.

Auf dem Dach gibt es eine 10kw Photovoltaikanlage mit 5 kw Speicher. 

Der Wohnraum beträgt etwa 300 qm davon 40 in einem Anbau Bj. 95, 130qm im Erdgeschoss  1996 saniert Fenster, Wände und abgehängte Decke.

Im 1 Stock auch 130 qm Fenster von 96 , Wände nicht gedämmt Decke: Stroh / Lehm.

Der erste Stock wird kaum genutzt.

Vorlauf auf 45 Grad C an den Heizkörpern kommen etwa 42 Grad C an. Bei Thermostat auf 5.

Räume wurden von niedriger Temperatur auf etwa 20.5 Grad C aufgeheizt.

(Wenn ich den Vorlauf an der Heizung auf 60 Grad einstelle zeigt das Thermometer hinter der Pumpe 45 Grad an. Rücklauf etwa 35 Grad. Damit erreichen wir im Wohnbereich etwa 20 Grad bei Thermostat auf 3.)

Heizkörper sind Typ 22. 

Es gibt scheinbar recht viele die mit reinen Luftwärmepumpen Probleme haben daher könnte eine Wärmepumpe mit Grabenkollektor oder Gas / Luft Hybrid in Frage kommen.

Für einen Grabenkollektor ist theoretisch genug Platz, nur man muss da erst mal hin kommen. Die Flächen am Haus sind mit Kopfsteinflaster versiegelt, zur Grünfläche muss man einige Meter überwinden und der Eingangsbereich zur Fläche wird gelegentlich von einem Trecker der uns Heu bringt befahren. Der Heizraum liegt mitten im Haus.

Sonden sollen momentan völlig unwirtschaftlich sein da 200 Euro pro Meter berechnet werden?

Möglicherweise ist eine LPG/ Luft Hybrid Anlage eine gute Idee?

Bin gespannt!

 

 

 

Vielleicht kennst Du den Bericht ja schon.

 

Geschrieben

https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/waermepumpe/waermepumpen-im-praxischeck/

Zitat

Die Nachfrage nach Wärmepumpen steigt und immer mehr Eigentümer*innen fragen sich, ob die Technologie nicht auch für sie das Richtige wäre. Wir möchten Ihnen dabei helfen: Unsere PraxisChecker*innen berichten von ihren Erfahrungen bei der Anschaffung einer Wärmepumpe. Unsere Factsheets liefern Ihnen alle Informationen für den Einstieg ins Thema. Drei Expert*innen aus Politik, Wirtschaft und Verbraucherschutzorganisationen geben Tipps und zum Schluss gibt es ein Praxisvideo. 

 

  • Danke 1
Geschrieben

Eins noch zur Erdwärme: Auf dem Trip war ich auch lange. Mittlerweile hat sich gezeigt: In Luft-Wasser-Wärmepumpen wird derzeit wesentlich mehr Entwicklungsarbeit gesteckt, die sind mindestens eine Generation voraus und kommen dadurch effektiv auf etwa die gleiche Jahresarbeitszahl, wie aktuelle Sole-Wasser-Wärmepumpen. Ja, im Kernwinter brauchen sie etwas mehr, dafür in der Übergangszeit etwas weniger Strom. Finanziell rechnet sich die Investition in eine SWWP Stand heute nicht. Jedenfalls nicht ohne Sondereffekte. Im Gebirge mit viel Schnee etwa oder in einer engen, denkmalgeschützten Siedlung, in der Grenzabstände nicht eingehalten werden können und/oder Außengeräte nicht akzeptiert werden, kann das natürlich anders aussehen.

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb NonesensE:

Eins noch zur Erdwärme: Auf dem Trip war ich auch lange. Mittlerweile hat sich gezeigt: In Luft-Wasser-Wärmepumpen wird derzeit wesentlich mehr Entwicklungsarbeit gesteckt, die sind mindestens eine Generation voraus und kommen dadurch effektiv auf etwa die gleiche Jahresarbeitszahl, wie aktuelle Sole-Wasser-Wärmepumpen. Ja, im Kernwinter brauchen sie etwas mehr, dafür in der Übergangszeit etwas weniger Strom. Finanziell rechnet sich die Investition in eine SWWP Stand heute nicht. Jedenfalls nicht ohne Sondereffekte. Im Gebirge mit viel Schnee etwa oder in einer engen, denkmalgeschützten Siedlung, in der Grenzabstände nicht eingehalten werden können und/oder Außengeräte nicht akzeptiert werden, kann das natürlich anders aussehen.

Knackpunkt ist für die SWWP insbesondere die Bohrung. 

Eine Schätzung für eine 12 Kw WP 2×100 m 17-18k.

Ich kann jetzt nicht beurteilen ob die LWWP nur theoretisch oder auch praktisch so effizient geworden sind.

Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb silver696:

Knackpunkt ist für die SWWP insbesondere die Bohrung. 

Ja, aber dazu kommt noch, dass SWWP üblicherweise teurer sind als LWWP, obwohl erstere technisch eigentlich die simpleren Kisten sind.

vor 30 Minuten schrieb silver696:

Ich kann jetzt nicht beurteilen ob die LWWP nur theoretisch oder auch praktisch so effizient geworden sind.

Wenn du bei Haustechnikdialog querliest, sind die Erfahrungen wohl auch bei Altbauten ziemlich gut, wenn die Hydraulik sinnvoll aufgebaut wurde. Meine eigene Heizung hab ich noch nicht umgebaut, ist aber nach vielen verschiedenen Überlegungen jetzt nur noch eine Frage der Zeit.

Für deine konkreten Betriebsbedingungen kannst du ja mal ein bisschen mit dem Jahresarbeitszahlrechner vom Bundesverband Wärmepumpen rumspielen und vergleichen:

https://www.waermepumpe.de/jazrechner/

Der geht natürlich von optimaler Hydraulik aus, aber zum Vergleich verschiedener Wärmepumpen hilft es. Andererseits: wenn dein Holzofen die kältesten Tage abdeckt, fallen die Zeiten mit schlechtester Arbeitszahl weg und du kommst ggf auf eine bessere JAZ als berechnet.

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Wollte doch mal einen Zwischenbericht geben.

Der Energieberater braucht noch etwas Zeit für die Berechnung. Für die Hydraulik habe ich jetzt erst man den Grundfoss Alpha Reader bestellt, da wir eine Alpha 2 Pumpe haben scheint das ein tolles Tool zu sein für sämtliche hydraulische Berechnungen. Ob das was zu bedeuten Hat, wenn ich die Pumpe hoch fahre kommt Sie maximal auf 1,8 m3/h da rauscht nix normal lief die wohl immer mit 0,8 - 1 m3/h.

Zu LWWP oder SWWP nun es ist wohl so das SWWP mit Heizkörpern besser auch ohne Speicher oder nur im Rücklauf zurecht kommen, genauso mit niedrigen Volumenströmen. Wobei LWWP schon mal beim abtauen 2,4 m3/h durchjagen. LWWP mögen auch wohl keine Aufstellung an der Süd - Seite weil es da zu warm wird, ist bei uns schlecht möglich eine Außeneinheit woanders aufzustellen.

Außerdem möchte mein Schatz keine LWWP zu viele negative Erfahrungen bei Kunden im Altbau. Die Guten sind wohl auch genauso teuer wie SWWP mit Grabenkollektor. 

Jedenfalls muss bei uns erst mal eine Pumpe kommen und erst danach kann man über Dämmungen oder neue Türen nachdenken.

Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb silver696:

Außerdem möchte mein Schatz keine LWWP zu viele negative Erfahrungen bei Kunden im Altbau

Da liegt sie richtig; grade neulich die Stromrechnung einer LWWP bei einem jammernden Kumpel gesehen. Die Anfangseuphorie ( vom Installateur aufgeheizt) ist dann mal weg & das Teil steht jetzt da und propellert vor sich hin.

Geschrieben

Ich heize im Haus ca. 120qm mit Split-Klimageräten 3 x Solo und 1x Multisplit mit 2 Innengeräten.Die Klimas im Keller(offenes Treppenhaus) und im WZ laufen von 05:15 bis ca.23:00 durch.Die Multisplit im 1.Stock läuft ungefähr 8 Stunden.Stromverbrauch Jan,Feb und März zusammen 1047 kwh.Haus Bauj.73 keine Aussendämmung dafür mit neuen Fenstern und Eingangstür und gedämmte oberste Geschossdecke.Das wars.Wie es am Jahresende aussieht schaun mer mal.Eine Gasbrennwert von 2017 werkelt auch noch im Keller falls es mal richtig kalt wird bzw.macht das Brauchwasser heis.

  • Like 1
Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Ebby Zutt:

Da liegt sie richtig; grade neulich die Stromrechnung einer LWWP bei einem jammernden Kumpel gesehen. Die Anfangseuphorie ( vom Installateur aufgeheizt) ist dann mal weg & das Teil steht jetzt da und propellert vor sich hin.

Nun, es gibt ja auch genug Beispiele das LWWP im Altbau funktionieren. Aber es gibt einfach zu viele Verkäufer und Aufbauer die ansonsten nichts können.

Was ich bisher an häufigen Fehlerqullen herauslesen konnte.

Zu viel Leistung weil nicht genau ermittelt wird wieviel KW tatsächlich gebraucht werden und dann noch ein Angstzuschlag drauf gepackt wird.

Heizkörper nicht optimiert.

WP teuer und ineffizient geplant. Insbesondere sind Speicher mit Verbindung zum Vorlauf ein Problem. 

Anlage vom Installateur mit falschen Werten eingestellt. 

Den Kunden nicht erklärt wie man mit WP am besten heizt.

Bei den Heizungsbauern sollen wohl erst 15 % eine WP Weiterbildung gemacht haben.

Gerade im Altbau muss man wohl die Anlage selber im Blick haben um die Einstellungen zu überwachen und anzupassen. 

Es gibt aber auch Firmen die sich auf online Optimierung spezialisiert haben, Systemfehler kommt man so aber nicht in den Griff. 

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb ajkon1:

Ich heize im Haus ca. 120qm mit Split-Klimageräten 3 x Solo und 1x Multisplit mit 2 Innengeräten. 

Split-Klimageräte sind auch interessant, bei uns könnte die im OG zum Einsatz kommen. Auch zum kühlen, da wird es schon recht warm.

Mit der zusätzlichen Dämmung ist es ha nicht so einfach bei uns.

Da das OG kaum genutzt wird ist es am sinnvollsten die Zwischndecke als oberste Geschossdecke von unten zu dämmen. 

Die sind aber 40cm mit Holzpaneele abgehängt, viel Arbeit und Riesen Sauerei.

Haustüren sind  auch ein Thema.

Allerdings auch ein Kostenfaktor.

Hier passt nichts von der Stange aus Plastik, also vom Schreiner mit 6000 EUR kann man da schon rechnen. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Stunden schrieb silver696:

Hier hab ich mal eine sehr interessante Studie aus der Schweitz:

Wärmepumpen Feldmessung seit 2015

 

Sehr interessant. So groß ist der Vorsprung der Sole-Wärmepumpen nicht. Ob sich der Preis der Bohrung da jemals amortisieren wird?

Auch auffällig:  bei einigen Wärmepumpen wird von auffällig vielen Verdichterstarts geredet. Das war auch ein Problem bei der Konfiguration der Wärmepumpe durch unseren Heizungsinstallateur. Vermutlich wird eine Heizung mit Wärmepumpe von vielen Installateuren konventionell eingestellt. Für die Langelebigkeit der Wärmepumpe ist es wichtig, dass die Wärmepumpe lange Takte macht...

Mit der Materie "Wärmepumpen in Bestandsgebäuden" befasst sich auch das Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme (ISE):

- https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2020/warmepumpen-funktionieren-auch-in-bestandsgebaeuden-zuverlaessig.html
- https://www.ise.fraunhofer.de/de/leitthemen/waermepumpen/waermepumpen-in-bestands-einfamilienhaeusern.html
- https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/downloads/pdf/Forschungsprojekte/BMWi-03ET1272A-WPsmart_im_Bestand-Schlussbericht.pdf
- https://www.ise.fraunhofer.de/de/forschungsprojekte/wp-im-bestand.html
- https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/news/2023/handreichung-so-funktionieren-waermepumpen-im-bestand.html

Spannend, spannend, spannend. :)

Viele Grüße

Fred :)

Bearbeitet von Kugelblitz
  • Like 1
  • Danke 2
  • 9 Monate später...
Geschrieben
Am 9.3.2024 um 17:18 schrieb silver696:

Haus Bj. Ca. 1880

Der Wohnraum beträgt etwa 300 qm davon 40 in einem Anbau Bj. 95, 130qm im Erdgeschoss  1996 saniert Fenster, Wände und abgehängte Decke.

Im 1 Stock auch 130 qm Fenster von 96 , Wände nicht gedämmt Decke: Stroh / Lehm.

Der erste Stock wird kaum genutzt.

Es gibt nur Heizkörper hauptsächlich Typ 22. 

Unter diesen Voraussetzungen wurde am 15.01.25 eine SWP in Betrieb genommen. Die Zahlen sind somit nur bedingt aussagekräftig aber die Richtung stimmt. Abgelesen am 29.01.25 vom Display der WP.

Warmwasser

Stromverbrauch 45,1 KWh 

Wärmemenge 187,1 KWh = 4.15

Heizung

Stromverbrauch 532,8 KWh 

Wärmemenge 2505,6 KWh = 4.7

In dieser Zeit gab es auch Dauerfrost. Raumtemperatur liegt in den relevanten Räumen bei 20-21 Grad, für uns ist das gut so.

Die Einstellungen sind sicher noch nicht optimal. 

  • Like 3
Geschrieben
Am 4.4.2024 um 08:37 schrieb silver696:

 

Mit der zusätzlichen Dämmung ist es ha nicht so einfach bei uns.

Da das OG kaum genutzt wird ist es am sinnvollsten die Zwischndecke als oberste Geschossdecke von unten zu dämmen. 

Die sind aber 40cm mit Holzpaneele abgehängt, viel Arbeit und Riesen Sauerei.

Haustüren sind  auch ein Thema.

Allerdings auch ein Kostenfaktor.

Hier passt nichts von der Stange aus Plastik, also vom Schreiner mit 6000 EUR kann man da schon rechnen. 

Zur Decke. Machst wieder verschließbare Löcher ca. 60 x 60 cm rein. Um die Ränder klebst eine 25 cm hohe Wand aus Styropor.. Dann jagst 20 cm Einblasdämmung rein. Eine Futtertonne, ein paar HT Rohre, ein, zwei alte Staubsaugerschläuche. Als Gebläse den Luftausgang vom Baustaubsauger genommen, indem ein Plastikeimer mit Schlauchabgang drübergeklebt wird. Quick and dirty alles mit der Schaumpistole und Perimeterkleber in nicht mal 2 Std. zusammengebappt. Einige Bauanleitungen findest Du auch auf YT.

(Habe so ca. 100qm Decke unterm Schrägdach nachisoliert. Arbeitshöhe mittig 60, außen 5cm. Zu zweit waren schon nach 3 Std.  die leeren Säcke entsorgt.

Zu den Türen. Egal ob Holz oder Plastik. Seit Einführung der CNC Fertigung gibt's die "Stange" gar nicht mehr. Zum Schreiner musst allenfalls für ein individuelles Design, aber nicht mehr wg. der Maße.

Geschrieben

Zu der Haustür kann ich auch was beisteuern. Gehört zu meinem Tagesgeschäft.

Von der Stange bedeutet lediglich, daß es da superbillige Angebote der Baumärkte gibt, mit Produkten aus Osteuropa, die hunderttausendfach in Standardgröße von 100 x 200 cm gefertigt werden. Taugen oft aber genau soviel ! Passen tun die in Bestandsgebäude zu 98% nicht !

Türen aus dem Standardprogramm der Hersteller gibt's i.d.R. in einem Größenfenster von ca. 85 cm bis 125 cm in der Breite und 190 cm bis 225 cm in der Höhe. Sind innerhalb dieser Grenzen normalerweise auch preisgleich. Hängt natürlich vom Hersteller ab. Preistreiber bei KuSto Türen sind hauptsächlich die Füllungen des Türblatts. Also das, was das Design bestimmt. Je mehr Glas, Edelstahl, Firlefanz, desto teurer. Dann kann man natürlich auch noch einige Hunderter in die technische Ausstattung versenken. Also Fingerprint Öffner, automatische Schließung etc.

Standard Haustüren in KuSto oder Alu gehen so bei 1700€ los. Mit etwas Design und Technik sollte man mit 2300 - 2800 € hinkommen. Zuzüglich Montagematerial und Montage.

Vom deutschen "Premium" Hersteller für Alu Türen würde ich persönlich allerdings Abstand nehmen. Auch, oder weil ich die öfter montiere(n muss). 

  • Like 2
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb silvester31:

Alu Türen

🤮 nicht nur da bin ich ganz bei dir 👍
 

vor 2 Stunden schrieb frommbold:

Zur Decke. Machst wieder verschließbare Löcher ca. 60 x 60 cm rein

wenn die hohl ist, was ich aus dem Altbau seltenst kenne.
Abhängen und Dämmen, je nach Raumhöhe ist natürlich besser als nix, solange diffusionsoffen.
Gerade im Altbau sollte man die Taupunkte im Auge behalten ( also Deckendämmung und Übergang zur ungedämmten Außenwand).

  • Like 1
Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb silver696:

Unter diesen Voraussetzungen wurde am 15.01.25 eine SWP in Betrieb genommen. Die Zahlen sind somit nur bedingt aussagekräftig aber die Richtung stimmt. Abgelesen am 29.01.25 vom Display der WP.

Warmwasser

Stromverbrauch 45,1 KWh 

Wärmemenge 187,1 KWh = 4.15

Heizung

Stromverbrauch 532,8 KWh 

Wärmemenge 2505,6 KWh = 4.7

In dieser Zeit gab es auch Dauerfrost. Raumtemperatur liegt in den relevanten Räumen bei 20-21 Grad, für uns ist das gut so.

Die Einstellungen sind sicher noch nicht optimal. 

Hallo,

schau dir bitte auf jeden Fall an, wie oft die WP taktet. Wenn alles gut eingestellt ist, geht die nur 1-2x am Tag an. Ist deine WP frequenzgeregelt?

Viele Grüße

Fred

Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Ebby Zutt:

🤮 nicht nur da bin ich ganz bei dir 👍
 

wenn die hohl ist, was ich aus dem Altbau seltenst kenne.

Aber er schrub doch 40cm abgehängt...

Geschrieben
Gerade eben schrieb frommbold:

Aber er schrub doch 40cm abgehängt...

Ah, hab ich nicht erinnert. Da wäre mein Ansatz, erst mal gucken ( Endoskop) wie’s dahinter aussieht, wie weit ich mit einem Einblasschlauch komme und wo die Löcher zu bohren sind.
Wenn du da reinflockst, ist das auch ordentlich Gewicht.

Aber 60/60 Löcher? 12er rund reicht doch für den Schlauch, wenn du viel Zeit hast auch 8 cm ( dann dauerts halt länger). Und ich würde mir da nix basteln, sondern ein Gebläse ausleihen, gibts ja heutzutage, hab ich immer so gemacht. Als Isoflock* noch das Monopol hatte, ging das nicht. Dann musst du auch das Bastelmaterial nicht entsorgen.

* das zugehörige Handbuch gibts:

http://katalog.isofloc.com/planungshandbuch/#page_1

sehr hilfreich

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Ebby Zutt:

Ah, hab ich nicht erinnert. Da wäre mein Ansatz, erst mal gucken ( Endoskop) wie’s dahinter aussieht, wie weit ich mit einem Einblasschlauch komme und wo die Löcher zu bohren sind.
Wenn du da reinflockst, ist das auch ordentlich Gewicht.

Aber 60/60 Löcher? 12er rund reicht doch für den Schlauch, wenn du viel Zeit hast auch 8 cm ( dann dauerts halt länger). Und ich würde mir da nix basteln, sondern ein Gebläse ausleihen, gibts ja heutzutage, hab ich immer so gemacht. Als Isoflock* noch das Monopol hatte, ging das nicht. Dann musst du auch das Bastelmaterial nicht entsorgen.

* das zugehörige Handbuch gibts:

http://katalog.isofloc.com/planungshandbuch/#page_1

sehr hilfreich

Ich habe mineralisches Perlite verwendet. Kostet und wiegt in etwa das gleiche, dem trau ich bezüglich Brandschutz, Feuchtigkeits unempfindlichkeit mehr zu. Das Zeugs bläst sich auch noch gut durch einen 40er Schlauch und verteilt sich leichter. 

So gesehen reichten sogar ein 50er Löcher - zumindest wenn diese oben zur Verfüllung einer Hohlwand gebohrt werden. Auf der Ebene würde ich es mir nicht zutrauen, mit einem oder auch 5 solcher kleinen Löcher eine gleichmäßige Verteilung von 20 cm auf 25qm Fläche hinzubekommen. Daher die 60 x 60, da kommst noch mit Kopf und Schultern durch und kannst mit ner Lanze verteilen und schieben.

Freilich kann man so ein Gerät auch mieten, sogar noch die Handwerker dazu! Es ging mir auch mehr darum, dem Kollegen aufzuzeigen, dass sich auch vieles auch deutlich günstiger als zuerst vermutet realisieren lässt.

(Und dann vergiss bitte nicht, wo wir uns hier befinden: Wer Schwingdarmlager taschen oder einen Höhenkorrektor revidieren kann, der klebt sich auch mal eben so einen Einbläser aus Genönk) zusammen.)

 

Geschrieben
vor 37 Minuten schrieb frommbold:

Ich habe mineralisches Perlite verwendet

Da sind wir schon fast bei den Glaubensfragen, wir haben auch schon Blähton auf Kundenwunsch verarbeitet.
Die Flocken jedenfalls sind zwecks Brandschutz mit Borsalz imprägniert.
Und in meiner bescheidenen Hütte tuts seit 30 Jahren seinen Dienst ohne Murren.
Beim Einblasen schieb ich gern den Schlau bis zum möglichen Endpunkt, dann fängt das Gebläse an zu arbeiten und ich merke am Schlauch und höre, wie gut sich der Hohlraum füllt.
Jetzt hat er die Auswahl, ob oder was er da macht.

  • Like 3
  • 2 Wochen später...
Geschrieben
Am 29.1.2025 um 18:53 schrieb silver696:

SWP

Das heißt, es wurde nun doch gebohrt ? 

Danke für das Thema. Wir sind noch auf der Suche nach der (Heiz-) Zukunft in einem ungedämmten Altbau mit 3 Gasetagenheizungen 🥴.

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Nihonnezumi:

Das heißt, es wurde nun doch gebohrt ? 

Danke für das Thema. Wir sind noch auf der Suche nach der (Heiz-) Zukunft in einem ungedämmten Altbau mit 3 Gasetagenheizungen 🥴.

Nein gebohrt haben wir nicht sondern Flächenkollektoren verbuddelt, die 20.000 für eine Bohrung wollten wir nicht ausgeben. Auch wenn die KfW uns , für alles was nich gefördert wurde , eine sehr günstige Finazierung mit 0,38% ermöglicht hat. 

Jetzt im Winter solltet Ihr erst mal ermitteln wie weit Ihr mit der Vorlauftemperatur runter kommt um einen Anhaltspunkt zu haben. 

Habt Ihr schon ein kommunales Klimaschutzkonzept? 

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