Zum Inhalt springen

Citroën C6 President - was ist dran und drin?


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hallo!

Ich erkläre mir den Vergleich auch so:

der genannte Verbrauchswert des Avantime gilt mit Handschaltung.

MFG

coupespace postete

Wie erklärt man sich zum Beispiel folgenden Vergleich:

Avantime V6 (2000): 207PS, ca 1.800kg, L: 4,64m, B: 1,84m, H; 1,64m - EC-Verbrauch 11,3L

C6 V6 (2005): 211 PS, ca 1.800kg, L: 4,91m, B: 1,86m, H; 1,46m - EC-Verbrauch 11,2L

Geschrieben
ACCM Wolf postete

Hallo Holger,

ich wollte eigentlich auch eher auf die "Relativität" der Aussagen hinweisen.

Bsp.

Ein Aspekt (Aerodynamik) mit einem ganz anderen Aspekt (praktische und ergonomische Vorteile) gleichgesetzt (Birnen mit Äpfel verglichen). Da hast Du Deine Präferenzen und Gewichtung schon untergejubelt. Jetzt könnte ich sagen, ich habe eine flache Garage, deshalb ist der C6 das bessere Auto. Genauso relativ und damit genauso nichtssagend.

Verstehe ich nicht. Das eine schließt das andere ja nicht 100%ig aus. Siehe Prius, und siehe sonstige Zukunft. Es gibt übrigens tatsächlich Garagen mit 1,50m Höhe. Die sind aber auch unmenschlich. ;)

Für mich wäre (wenn ich das Geld hätte) die Hydropneumatik ein "Totschlagargument"

Der Satz hätte von mir sein können, bis ich den C5 fuhr. :D

Der C6 soll ja wieder besser sein.

da kannst Du die angebliche Ergonomie des Monospaces noch so hervorheben. Aber ich weiß, dass Du Dir über die Relativität unserer Aussagen bewusst bist.

Besonders im Falle das Avantime. Wegen eines schlecht gelösten Details (Fußraum) kommt für Großgewachsene hinten zu sitzen einer Zumutung gleich.

PS.: "verteufeln" passte einfach besser als Gegensatz zu "vergöttern" ;-D

Ja, war aber eine schöne Vorlage. Mein Fazit. Die Apfelbirne. Monospace schließt hydropneumatische Federung nicht aus. Vielleicht erleben wir das ja noch von Citroën. Oder eben mit Luftfederung von Renault oder sonst wem. :D

Gruß

Holger

Geschrieben
ACCM WOLFGANG ZX postete

Hallo!

Ich erkläre mir den Vergleich auch so:

der genannte Verbrauchswert des Avantime gilt mit Handschaltung.

MFG

11,5 mit Automatik. So Wolfgang, dann sind's halt nicht 0,1 sondern 0,3 Liter. Mit einer 5-Gang-Automatik aus dem letzten Jahrtausend

vs. einer 6-Gang-Automatik aus diesem Jahrtausend, plus kleinerer Stirnfläche, plus erwartet besserem cw-Wert, plus Längenvorteil, plus neuem Motormanagement: 0,3 Liter. Das nenne ich mal Fortschritt.

Übrigens fahren manche Leute mit dem Avi Automatik dauerhaft unter 9 Litern. Beim C6 wären also sogar unter 8,7 Liter drin! :-)))

Gruß

Holger

Back 2 topic

Wie sähe denn der Verbrauch der jetztigen Designer-C6-Kombis aus? Der würde ja steigen! Also: Schnautze und Gürtellinie runter, das ganze Auto flacher. Ihr seht doch: Da sind noch einige Zentiliterchen rauszuholen. :D

Geschrieben

Verstehe ich nicht. Das eine schließt das andere ja nicht 100%ig aus.

Muss nicht, kommt aber auf den Betrachter an. Ist der betrachtete Aspekt für mich überhaupt wichtig und wie gewichtige ich ihn (Kauf- oder Nichtkaufargument oder völlig egal).

Holger, ich habe Dich richtig verstanden:

Du findest den Avantime hässlich?

Hinten hat er kein Platz für Großgewachsene?

Er verbraucht so viel wie der von Dir kritisierte C6?

Außerdem besitzt er eine konventionelle Federung. Für mich ein völlig unpraktisches und unökonomisches Auto (mein XM braucht zw. 6-7,5 l).

Aber wirklich zurück zum Thema, warte auch gespannt auf weitere Entwürfe. Ich bin auch für eine tiefere Gürtellinie. Für mich darf die Schnauze so hoch bleiben. Vielleicht nur ein wenig keilförmiger (der untere Teil der Front).

Geschrieben

Hallo,

abgesehen von der Grundform kann eine Optimierung ("Glättung") der aerodynamisch kritischen Bereiche viel bringen. Gutes Beispiel ist der große Lexus mit cw 0,27 trotz breiter Puschen und relativ klobiger Form.

Kritische Bereiche sind: Kühlluftführung, Unterboden, Radkästen und sämtliche Anbauteile (Apropos Radkästen fallen einem nat. sofort Abdeckungen ein, idealerweise auch für die Vorderräder).

Es gibt gerade bei der HP möglicherweise weiteren Optimierungsspielraum durch gezielte Änderungen der Bodenfreiheit oder des "Anstellwinkels" der Karosserie während der Fahrt, wie es der C5 ja in Ansätzen bereits kann. Gibts da eigentlich was neues beim C6?

Zur C6-Schnautze: ich hab weiter oben die Schnautze ja mal etwas runtergezogen indem ich dem hohen Bumper etwas von seiner Höhe genommen habe. Das würde aber bei gleicher Grundkonstruktion die Schnautze nochmal deutlich verlängern.

Ich gaube, - wie M. Ferchaud - daß viele tatsächlich einfach ein anderes Auto wollen.

Übrigens: 381 finde ich ganz toll, hab ich aber schonmal irgendwo gesehen.

Der hätte wahrscheinlich eine Superaerodynamik!

Gruß, Marko

Geschrieben

Hallo zusammen,

da hat wohl jemand den Diskussionsmotor neu aufgezogen, wie?

Zum Thema Aerodynamik muß ich noch eines beisteuern: Wenn man sich die Vergangenheit von Citroën anschaut, sollte die Marke in diesem Bereich als Markführer dastehen. Citroën war lange Zeit ganz weit vorn wenn nicht sogar führend, was den cWxA angeht - und man hat dies auch lange Zeit betont, im Gegensatz zu vielen Konkurrenten, die stets nur auf den bedingt aussagekräftigen cW-Wert aufmerksam machten.

Wenn Citroën heute zu Gunsten der Ergonomie auf die Aerodynamik vernachlässigt, so bedeutet dies das Aufgeben einer Vormachtstellung. Das heißt jedoch nicht, daß die Ergonomie vernachlässigt werden darf!

Ähnliches gilt in anderen Bereichen: Fahrkomfort - da scheint der C6 wieder in Richtung Sänfte zu gehen, habe leider noch keinen getestet. Der C5 federt für mich nicht besser als ein Passat.

Raumökonomie - da war ich im C6 entetzt, wie WENIG Beinfreiheit im Fond herrscht. Klarer Schritt zurück zu Gunsten extrem fetter Polstersessel. Zudem kleiner Kofferraum und geringe Zuladung.

Noch eines: Vergleicht man C6 und XM, so geht der XM DEUTLICH in Richtung Monospace, während der C6 schon wieder fast ein 3-Box-Konzept darstellt. Das nennt man ZEITGEIST - und dem unterwirft sich die Marke Citroën wie jede andere heutzutage auch.

Auch Citroën-Produkte sind heute modische Artikel, die im Prinzip relativ austauschbar sind. Alle "Innovationen", die die aktuellen Modelle für sich beanspruchen, sind keine solchen, mit Ausnahme vielleicht der feststehenden Lenkradnabe in der Serie.

Übrigens, wenn Citroën keinen Break vom C6 baut, besteht gar keine Chance auf einen Umbau als Bestatter oder Loadrunner - der Umbauaufwand ist zu hoch.

Hier sehe ich eine weiteres Problem der aktuellen Branche: Da immer mehr MPV's und VAN's auftauchen, geht die Zahl der großen Kombis deutlich zurück - und diese sind als Basis für Karosseriebauer notwendig, um auf langen Fahrgestellen die voluminösen Aufbauten zu realisieren.

Viele Grüße

M.

Geschrieben

Hallo,

das Thema Raumökonomie ist schon beim C5 ad acta gelegt worden. Der hat hinten weniger Beinfreiheit als ein Xantia, dafür kann man aber während der Fahrt Hut tragen. Und der Federungskomfort: !schlechter! als ein Passat, ungeschmeidig, ruckelig und stoßig und zwar - für mich ein Novum: "at any speed". Ich bin mit meinem C5 seit Aug. 05. jetzt 11000 km gefahren: absolut enttäuschend. Ich gehe fest davon aus, daß der C6 schon wg. der neuen vord. Radaufhängung doch einiges besser kann.

Zur Aerodynamik: ist vielleicht ein wenig weit hergeholt, aber ist es nt. vielleicht auch eine Form von "Nationalstolz" wenn man in einem Land mit Geschwindigkeitsbegrenzung auf die - auch teure - Entwicklungsarbeit in diesem Bereich verzichtet, deren Vorteile höchsten auf bundesdt. Autobahnen voll genutzt werden könnten.

Gruß, Marko

Geschrieben

Hm, wenn ich das so lese, kaufe ich mir wohl lieber wieder einen Xantia Break wenn unser derzeitiger 1.8i Break am Ende ist. Hatte eigentlich vor, dann den C5 Kombi zu kaufen. Aber da die Raumausnutzung bei 3 Kindern auf der Rückbank sehr wichtig ist, steht der Xantia da wohl besser da.

Gruss

Jörg

Geschrieben
M. Ferchaud postete

Übrigens, wenn Citroën keinen Break vom C6 baut, besteht gar keine Chance auf einen Umbau als Bestatter oder Loadrunner - der Umbauaufwand ist zu hoch.

[..] und diese sind als Basis für Karosseriebauer notwendig, um auf langen Fahrgestellen die voluminösen Aufbauten zu realisieren.

Das ist meines Wissens nach nicht so.

Mercedes lieferte z.B. die vom Radstand her unverlängerten 123er als rudimentäre Limousinen an Pollmann. Also ohne Dachhaut und Kofferdeckel. Die langen Chassis sind ganz spezielle Grundfahrzeuge. DIe wurden quasi nur bis zur B-Säule fertiggebaut.

Eigentlich alle älteren Leichenwagen die ich kenne, basieren auf Limousinen.

Der Rappold CX ist eine Ausnahme. Auch die Passats und anderen Kombis die Rappold mit Hilfe einer sehr unschönen Heckhaube auf 2 m Liegelänge gebracht hat sind als Billigleichenwagen eher die Ausnahme gewesen. Wer es billig haben will nimmt heute Kleinlaster oder Vans als Leichenwagen.

Für die echte Karosseriebaukunst sind Kombis unnötig. Die Autos werden ohnehin länger und höher. Es reicht das Fahrgestell mit der Front bis zur B-Säule

Geschrieben

Und ich muss mich wohl nach einem weiteren XM 2.1 Td umschauen.... Ach, muss ich sowieso, da das nötige Kleingeld fehlt. :-D

Geschrieben

Hallo Sensenmann,

Meine Informationen lauten anders: Heutzutage ist aus Kostengründen die Verwendung von Gleichteilen sehr wichtig. Auch Achslasten und Stablilität spielen eine entscheidende Rolle, daher werden ausschließlich große Kombifahrzeuge als Basis für einen Umbau verwendet.

Die langen Chassis stammen i.d.R. von Herstellern von Rettungsfahrzeugen.

Schaut man sich die Bestatter aktueller Produktion an, wird schnell klar, wo die Gleichteile zum Einsatz kommen. Warum sollte man die Limousine verwenden, wenn es auch einen entsprechenden Kombi mit allen entsprechenden Vertärkungen und Ausrüstungen gibt. Dies gilt auch für die sogenannten Kabinenwagen, wo die hinteren Türen der entsprechenden Kombis 1:1 verwendet werden.

In der Vergangenheit mag man Limousinen verwendet haben, heute ist das anders.

Die billigen Versionen mit Rückbaumöglichkeit, wie sie bei Rappold beipielsweise auch auf Basis des XM vorgenommen wurden oder heute noch beim Rakola auf E-Klasse-Basis vorgenommen werden, sind mir bekannt.

Da der C6 als Limousine konzipiert ist und zudem eine recht komplexe Konstruktion aufweist, wird es ihn sicher nie als Bestatter geben.

Aber das Thema Bestattungswagen ist sehr interessant. Besonders faszinierend in diesem Bereich ist das handwerkliche Können der Umbauer.

Viele Grüße

M.

Geschrieben

Hallo Wolf!

"Holger, ich habe Dich richtig verstanden:"

Nein

"Du findest den Avantime hässlich?"

Nein. Außen finde ich ihn nicht durchweg schön, ich habe Probleme mit dem Heck. Es ist aber spannend, also das Gegenteil von langweilig, auch sehr fotogen. ;)

Innen: Mein Traumauto. Bildschön. Da man beim Autofahren in der Regel nicht draußen sondern drin sitzt, zählt das für mich. Jetzt kannst du auch gleich meine Einstellung zum C6 ablesen. Außen schön, innen... (verteufel)

"Hinten hat er kein Platz für Großgewachsene?"

Jein. Keinen Platz für die Füße, wenn der Vordersitz runtergestellt ist, also dort ein Großgewachsener sitzt. Egal. Ich habe hinten keine Großgewachsenen zu transportieren. Ich brauche vielmehr Variablilität, also eine Heckklappe und eine ebene Ladefläche.

"Er verbraucht so viel wie der von Dir kritisierte C6?"

Ja, leider. In beiderlei Hinsicht. Es ist deswegen nicht falsch, von einem moderneren, längeren, niedrigeren, einem Citroën mehr, Fortschritt, oder gar Avantgarde (Hybrid, Gas ab Werk) zu erwarten??? Der Matra ist konstruktiv von 1995!

"Außerdem besitzt er eine konventionelle Federung. Für mich ein völlig unpraktisches und unökonomisches Auto (mein XM braucht zw. 6-7,5 l). "

Für dich. Weil du große Leute hinten fährst. Ich sehe, dass du XM fährst. Der ist praktisch. Der C6, um den es hier geht, aber nicht. Welches Auto federt besser als ein konventionell gefedertes? Wie viele gibt es davon? Für mich nur den C6 (bald) oder die S-Klasse mit Luftfederung, die ich mal fuhr.

6-7,5L. XM-Diesel? Hoffentlich keinen Y4 (Innen gefiele mir dann doch der C6 besser). Den Avantime gibt's auch als Diesel, auch mit Stickoxidpestiden und ohne Filter. :-)) Den konstruktiv in mancher Hinsicht genialen Matra (meine Meinung, denn es ist nicht nur die HP-Federung, was zählt. Wenn schon dann richtige HP!) gibt's nicht mehr zu kaufen, und richtig, technisch bitetet er nicht mehr als er eine Mischung aus Renault- und PSA-Durchschnittzeugs. Renaults Vorreiter-Beitrag zur Sicherheit ist mir allerdings willkommen.

Bleiben wir lieber beim C6. Sonst kriegen die Markenheinis noch Brechreize. :-)))

Gruß

Holger

Geschrieben

Hi M.Ferchaud. ich stimme deinem Beitrag zu, bis auf eine Kleinigkeit:

"während der C6 schon wieder fast ein 3-Box-Konzept darstellt. Das nennt man ZEITGEIST - und dem unterwirft sich die Marke Citroën wie jede andere heutzutage auch. "

Renault übersehen? Prinzipiell gebe ich dir in diesem Punkt aber recht.

Gruß

Holger

Geschrieben

@407

Das mußt Du selbst ausprobieren. Der C5 ist innen ingesamt z. B. breiter, der Kofferraum etwas kürzer dafür höher als im Xantia.

Gruß, Marko

Geschrieben
ACCM MarkS postete

Hallo,

das Thema Raumökonomie ist schon beim C5 ad acta gelegt worden. Der hat hinten weniger Beinfreiheit als ein Xantia, dafür kann man aber während der Fahrt Hut tragen. Und der Federungskomfort: !schlechter! als ein Passat, ungeschmeidig, ruckelig und stoßig und zwar - für mich ein Novum: "at any speed". Gruß, Marko

MMMh, dann frage ich mich wirklich, warum ich von Passat (fehlerlose 5 Jahre/180tkm) auf C5 (Risiko!) gewechselt bin.

Der C5 hat meiner Meinung nach üppig Platz auf Rückbank und Laderaum, ist leichter zu besteigen (angenehme Sitzhöhe!) und hat mit anderen Reifen als den Serien-Michelins auch einen Fahrkomfort, der zwar nicht optimal ist, sich aber weit vom alten Passat und Lichtjahre vom neuen Passat abhebt.

Habe jetzt 20tkm im C5 II und bin froh, gewechselt zu haben.

Ich bin auch gleich wieder wech, aber das musste ich doch mal einwerfen.

Grüsse

Ron

Geschrieben

Zu den Marktaussichten der Monospace-Autos:

Contra:

- Die Versingelung der Gesellschaft

- Der Verbrauch (im Gegensatz zu den flachen Kombis)

- die Eleganz

- der Schwerpunkt

Pro:

- die Vergreisung der Gesellschaft (Abnahme der Gelenkigkeit)

- höherer Transportbedarf wegen Hobbies (Mountainbike....)

- höhere Sitzposition

- geringere Stellfläche

Wenn Monospace, dann gehört Autos wie dem Peugeot 1007 die Zukunft.

Hohe Sitzposition, durch die elektrischen Schiebetüren für Senioren sehr bequem, leicht einzuparken, sicher, Platz genug für Alltag und Hobby zu zweit, nicht teuer.

Floppen tut er ja angeblich dennoch, vielleicht kommt er einfach zu früh.

Gruß

Markus

Geschrieben

Hallo Holger,

ich wollte eigentlich keine Grundsatzdebatte lostreten. Ich sah nur eine kleine Diskrepanz zwischen Dein Gefährt und Deine Forderungen an den C6. Der C6 wurde nicht für Dich konzipiert, ob er dadurch ab a priori schlecht ist bezweifle ich. Meine Sitzpostition (obwohl nicht übergroß) ist ziemlich weit hinten (ich fahre mit beinah austreckten Armen). Trotzdem habe ich hinten noch ausreichend Platz (nur mein CX Break hatte mehr). Der C6 scheint ja, was ich bisher gelesen habe, in die gleiche Richtung zu gehen.

Wenn Dir die Ökologie so wichtig wäre, dann wäre es doch konsequent auch selbst ein dementsprechendes Auto zu fahren bzw. besser nicht zu fahren.

Mein XM ist Baujahr 94 (also Y3). Innen zwar schöner, aber ich denke, der Y4 ist von der Technik doch ausgereifter. Die HP im XM ist aber immer noch um Welten besser als die meisten anderen (konventionelle) Federungen (imho !!). Und so wichtig ist mir allein die Ästhetik innen dann doch nicht.

Aber ich sehe, grundsätzlich sind wir nicht so weit entfernt, nur die Gewichtung fällt ein wenig anders aus.

Geschrieben

Pug 1007

OOOOOOOffftopic (schon wieder) :)))

Warum floppt er denn?

Renault Modus, Opel Meriva, Fiat Idea usw...

Als ob Peugeot mit dem 1007 das Rad neu erfunden hätte! Außer den el. Schiebetüren erkenne ich keine Neuheit, und dass sie elektrich öffnen halte ich für ein Gimmick. Wenn's stark regnet, könnten die Sekunden des Öffnens auch mal lang erscheinen. Rein emomotional natürlich. :)

Auch in anderen Punkten sieht er im Vergleich zu anderen nicht so gut aus: Raumausnutzung, 2-Türer, hoher Preis, angeblich hartes Fahrwerk...

Gruß

Holger

Geschrieben

Wolf, du hast ja recht, dass der Avi ziemlich unvernünftig ist, alleine schon wegen des 3 Liter Motors. Ich behalte ihn als Klassiker, somit steht er in absehbarer Zeit in der Sammlung - neben den CX und vielleicht auch einem XM Y3.

Der Nächste wird aller Voraussicht nach ein Hybrid. Der Toyota Corolla Verso als Hybrider würde es voll und ganz tun. Oder sogar ein noch kleinerer Monospace, wie der Modus, den es ja mit allen mit wichtigen Komfortextras gibt. Andere Welt, nicht wahr? Schizo lässt grüßen. :-)))

Im Ernst. Bei einem variablen C6 oder wenigstens einem mit großem Kofferaum wäre ich vielleicht "weich" geworden. Auch wieder unvernünftig, weil hoher Verbrauch, aber ein HP Fan steht auf die Federung, das letzte Überbleibsel der geliebten Zentral-HP.

Aber aus meiner Sicht ist der C6 eine Staatskarosse für "feine" Leute geworden. Ich brauche - ganz unfein - einen großen Kofferaum (Filmbranche).

Aber auch privat. Ich kenne das doch noch von meiner CX-Zeit. Da lagen die Metallkofferkoffer - oder im Alltag das MTB - oft mal auf den Ledersitzen. Sehr fein. Mit den Koffern ohne vernünftiges Trenngitter lebensgefährlich. Ich hatte mit meinem vorigen Avantime einen schweren Autobahn-Unfall mit Überschlag bei 160 km/h. Die bleischwere Filmausrüstung fand sich nachher auf der Autobahn verteilt, weil die Kunststoff-Kofferraumklappe unter den Kräften des Aufpralls an ihrem Schloss ausriss - aber die Metallkoffer flogen jedenfalls nicht durch den Innenraum! Die Passagiere blieben unverletzt.

Mit dem XM kam ich übrigens prima klar, danach Berlingo, dann Laguna Grandtour. Dessen Kofferraum war mir doch tatsächlich zu klein! Ich gehöre also wirklich nicht zur Zielgruppe C6 3-Box-Limousine.

Kommt noch was anderes hinzu. Der hohe Listenpreis des C6. Ich fahre meine Autos als Firmenwagen. Nächstes Jahr werden nicht mehr 1%, sondern 1,5% als geldwerter Vorteil monatlich versteuert. Das kommt mit dem Avantime (42K€) schon teuer. Bei Listenpreisen um die 50 K€ für den C6 erst recht.

Gruß

Holger

Geschrieben

Hallo,

Zum Monospace noch ein paar weitere Nachteile:

- Durch große Glasflächen (vor allem Fronscheibe) nachteilig im Winter (Enteisung, Beschlagen von innen)

- Durch kleine Motorraumsöffnung u.U. weniger wartungsfreundlich.

Aber prinzipell finde ich das Thema reizvoll, gerade in oberen Fahrzeugklassen. Da müßte man einiges ausprobieren, Holger hat ja schon mal eine Vorlage geliefert - die mich übrigens an eine 17 Jahre alte Zeichnung von mir selber erinnert.

@412: Den Renault Vel Satis würde ich nicht zu den Fahrzeugen zählen, die sich dem Mainstream unterordnen. Ebenso wenig übrigens, wie den Avantime. Aber so, wie die Fahrzeuge auf den Markt kamen, wurden sie einfach nicht vom Kunden akzeptiert: Der Vel Satis stellt den Versuch das, das Designkonzept einer faszinierenden Studie auf eine fünftürige Familienkutsche zu pressen, was gründlich daneben ging. In Details ist der Wagen spannend, die Proportionen blieben hingegen auf der Strecke.

Der Avantime ist insgesamt stimmiger, aber wie Holger selbst schon zugibt, ist er in einigen Details wiederum unstimmig. Dieses "gestalterische Unfertigkeit" und die noch auf dem alten Espace basierende Technik (Chassis, Karosserie) haben meiner Ansicht zu seinem schnellen Ende geführt. Da ist die Nische etwas zu schnell besetzt worden.

Der C6 ist im Segment der Oberklasselimousinen geschickter platziert: klassische Proportionen, teutonisches Möbeldesign-Interieur und angemessene Technik; dazu ein Schuß Exravaganz, aber gerade so viel, daß man es gut aushalten kann.

Diese Rezeptur ist vielleicht nicht das, aus dem unsere Citroen-Träume sind, aber sie wird vermultich eher wirken als die Renault-Strategie.

Auch der Peugeot 607 hätte große Akzeptanz finden können, aber Peugeot kann als Marke einfach nicht auf einen derartigen historischen Herzklopf-Bonus verweisen, daher wohl auch hier nur wenig Erfolg in Deutschland.

Wir werden sehen...

Gruß

M.

Geschrieben

Hi M.Ferchaud!

- Das Beschlagen der Scheiben passiert im Monospace eher weniger, weil die Scheibe weit von den biologischen Verdunstern und Exhalierern entfernt ist. :)

Inzwischen ist die Glas-Klimatechnik wirklich weit fortgeschritten. Eines der der kaum bekannten Highlights des Avantime ist die hervorragende Klimatisierung - und die Isolation der Verglasung. In dieser Hinsicht war er Vorreiter und setzt bis heute Maßstäbe. Ich saß in noch keinem angenehmeren Auto bei praller Sommersonne - trotz Glasdach! Das war ein wichtiges Entwicklungskriterium, auch für die seinerzeit in Planung befindlichen, großflächig verglasten Projekte wie den Espace IV oder Scenic III. Im Winter hilft die schnell wirkende Heizung in Verbindung mit der beheizten Windschutzscheibe.

- Monospace werden - wie der CX - am besten von unten gewartet.

- Ich würde mich freuen, wenn der C6 ein Erfolg würde. Was habe ich denn von einem homogenen Straßenbild mit lauter Audis, VWs und BMWs? Von außen finde ich ihn ja echt schön. ;)

Sein Erfolg wird nach meiner Einschätzung ausgerechnet aus der Zielgruppe Audi-, VW- und vielleicht ein paar BMW- und Mercedes-Kunden gespeist werden. Allerdings nur, wenn Citroën auf diese Dienstwagen-Zielgruppen mit attraktiven Leasingraten zugeht. Die aktuellen Citroën-Fahrer werden dann den kleinsten Beitrag leisten. (Ich schreibe ausdrücklich nicht "keinen Beitrag"!) Denn ich glaube, dass es die falsche Preisklasse für die meisten heutigen Doppewinkel-Freunde ist. Wie man oben lesen kann, auch für mich. Bei ausbleibendem Erfolg hingegen werden sie den Großteil der Kunden ausmachen. :-)))

Ich meine das nicht abwertend, sondern auf das bisherige Marken-Preisgefüge bezogen. Ein voll augerüsteter XM Y4 war damals annähernd teuer wie der jetzige Basis C6, aber die gleiche Karosserie war fast schon billig zu haben. Die Spanne vom 2l-Basismodell bis zum XM V6 Pallas war riesig. Der C6 hat da eine ganz andere Ansprache - alleine schon optisch. Stichwort: Staatskarosse.

Gruß

Holger

Geschrieben

Hallo allseits,

diskutiert Ihr echt den Spritverbrauch eines solchen Autos.

Der Zielgruppe ist sowas, bis auf wenige Ausnahmen, sch...egal.

Aber schön, wenn es mal wieder was zu mosern gibt.

Beste Grüße

Hartmut

Geschrieben

Diskutieren oder mosern?

Hallo Hartmut, ist dein Einwand nicht etwas altbacken? Sch..egal? Wie erklärst du dir dann den Erfolg der Diesel und die entsprechende Gewichtung des HDi beim C6?

"In der Oberklasse machen die Geschäfts- und Firmenwagen einen beträchtlichen Anteil der Zulassungen aus. Ohne einen Diesel geht nichts."

Netztzeitung.de

Hier noch eine Quelle zum Staunen: "Hybride Oberklasse"

http://www.daimlerchrysler.com/Projects/c2c/channel/documents/783265_Magazin.pdf

Gruß

Holger

Geschrieben

Citroen hat damals beim CX ausdrücklich mit dem Verbrauchsvorteil des CX geworben ("Wenn nur alle großen Autos so sparsam und komfortabel wären")

Natürlich sind in dieser Fahrzeugklasse andere Werte entscheidend(er), aber es wäre doch schön, wenn man mit einem C6 in Punkto Verbrauch zur Spitzenklasse gehören würde.

Noch hat nämlich Citroën das Image eines Herstellers umweltfreundlicher und sparsamer Automobile.

Gruß

Markus

Geschrieben

Hallo!

Wo hat sich der Peugeot 607 denn überhaupt erfolgreich verkauft?

Liegt vielleicht auch daran, dass sich die Käufer -erst recht in dieser Klasse- keine getarnte Alt-Technik verkaufen lassen.

Der 607 ist schliesslich nichts anderes als ein überarbeiteter 605. "Schön" erkennbar am (für die Außenmaße des 607) knappen Radstand.

Der 605 war noch rundum stilsicher gezeichnet. Beim Verschnitt zum 607 kamen dann kopierte Details, wie der Ausschnitt des hinteren Seitenfensters: seit Jahrzehnten ein durchgängiges BMW-Designmerkmal, das soagr einen Namen bekommen hat: der "Hofmeister-Knick".

Da mussten schon ein paar besondere Aktionen, um den 607 trotz weitgehend Alter Technik imagemäßig zu puschen.

War es nicht so, dass der Rußfilter im 607 Europa-Premiere feierte?

Dann noch die Studie "Pescarolo": ein schön inszeniertes Medientheater um einen hochmotorisierten 607, der freilich nicht in Serie ging.

Und der von Ford zugelieferte V6-Diesel feierte auch im 607 seine PSA-Premiere.

Die Ursprünge des Peugeot 607 lassen sich also bis nach 1989 zurückverfolgen....

Ich glaube ja immer noch, dass schon kurz nach dem "C6-Erstkäufer-Melken", allso so Mitte 2006, "bereits" die ersten konkreten Bilder des Peugeot 608 auftauchen werden.

MFH

M. Ferchaud postete

Auch der Peugeot 607 hätte große Akzeptanz finden können, aber Peugeot kann als Marke einfach nicht auf einen derartigen historischen Herzklopf-Bonus verweisen, daher wohl auch hier nur wenig Erfolg in Deutschland.

Wir werden sehen...

Gruß

M.

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden

Nutzungsbedingungen

Wenn Sie auf unsere unter www.andre-citroen-club.de und www.acc-intern.de liegenden Angebote zugreifen, stimmen Sie unseren Nutzungsbedingungen zu. Falls dies nicht der Fall ist, ist Ihnen eine Nutzung unseres Angebotes nicht gestattet!

Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Impressum

Clubleitung des André Citroën Clubs
Stéphane Bonutto und Sven Winter

Postanschrift
Postfach 230041
55051 Mainz

Clubzentrale in Mainz
Ralf Claus
Telefon: +49 6136 – 40 85 017
Telefax: +49 6136 – 92 69 347
E-Mail: zentrale@andre-citroen-club.de

Anschrift des Clubleiters:

Sven Winter
Eichenstr. 16
65779 Kelkheim/Ts.

E – Mail: sven.winter@andre-citroen-club.de
Telefon: +49 1515 7454578

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV
Martin Stahl
In den Vogelgärten 7
71397 Leutenbach

E-Mail: admin@andre-citroen-club.de

×
×
  • Neu erstellen...