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Geschrieben

Ferdinand Dudenhöffer:

 

"Frau Merkel hat ja ihren Erfüllungsgehilfen, wenn man so will, den früheren Verkehrsminister und Parteifreund Wissmann an die Spitze des Automobilverbandes gehievt, um gute Beziehungen zu erlauben. Und diese guten Beziehungen, sie waren eben zu gut. Man hat zu viel gemeinsam gemacht. Man hat sich zu stark abgesprochen. Man hat löchrige Gesetze gemacht. Man hat Warnungen und Abmahnungen von Brüssel über Stickoxide einfach weggelegt, nicht ernst genommen. Man hat Prüfinstitutionen gemacht wie das Kraftfahrtbundesamt, bei der man weiß, dass man Inkompetenz dort nur hat. Also man hat alles getan, um angeblich die deutsche Automobilindustrie mit ihrer Schlüsseltechnik Diesel zu schützen. Und erreicht hat man genau das Gegenteil."

 

http://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/dudenhoeffer-sieht-erschuetterung-fuer-autoindustrie-100.html

 

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Geschrieben

Der Tagesspiegel interviewt Dudenhöffer:

"...Erwarten Sie, dass nach dieser neuerlichen Enthüllung die Politik vom Diesel abrückt und die deutsche Autoindustrie härter anfasst?

Nein. Seit 2010 wird die Bundesregierung immer wieder von Brüssel wegen Überschreitung der Stickoxydgrenzwerte verwarnt, 70 Prozent davon werden von Dieselmotoren verursacht, aber es geschieht nichts. Die Kanzlerin sagt immer wieder, der Diesel sei wichtig und die deutsche Regierung hat in Brüssel zahlreiche Ausnahmeregelungen für die Autobranche durchgesetzt, unter anderem die Thermofenster. Sie hat mit dem Kraftfahrtbundesamt eine Behörde zur Kontrolle eingesetzt, der der Sachverstand fehlt. Da kontrollieren Blinde! Demnächst trifft sich die Politik zum Autogipfel. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel wird die Raute machen, sagen, die Rede vom Ende des Verbrennungsmotors sei Panikmache und die Städte sähen doch schön aus. Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sieht das übrigens nicht anders!..."

https://www.google.at/amp/amp.tagesspiegel.de/politik/kartellabsprachen-der-autoindustrie-die-bundeskanzlerin-wird-die-raute-machen-sonst-nichts/20095106.html





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Geschrieben
Am 20.7.2017 at 20:36 , Eva-Opa sagte:

Wo gibt es denn die Dieselsubvention? 

Energiesteuer:

Diesel: 65,5 ct/l

Benzin: 47 ct/l

Oder

Diesel: 4,8 ct/kWh

Benzin: 7,4 ct/kWh

Am 20.7.2017 at 20:36 , Eva-Opa sagte:

Da Diesel als Abfallprodukt bei der Benzinherstellung einiges an Produktionskosten weniger erfordert, werden Dieselkunden zusätzlich abgezockt. 

Einfach mal an die eigenen Tipps halten:

Am 20.7.2017 at 22:47 , Eva-Opa sagte:

Komisch, dass so viele Wahrheiten gepostet werden, die nicht stimmen. Besser wäre vorheriger Faktencheck.

Erdöl wird nach Bedarf gecrackt. Da ist Diesel kein Abfall! Das ist hanebüchender Unsinn!

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cracken

  • Like 1
Geschrieben
vor 22 Minuten, -albert- sagte:

Der Tagesspiegel interviewt Dudenhöffer:

"...Erwarten Sie, dass nach dieser neuerlichen Enthüllung die Politik vom Diesel abrückt und die deutsche Autoindustrie härter anfasst?

Nein. Seit 2010 wird die Bundesregierung immer wieder von Brüssel wegen Überschreitung der Stickoxydgrenzwerte verwarnt, 70 Prozent davon werden von Dieselmotoren verursacht, aber es geschieht nichts. Die Kanzlerin sagt immer wieder, der Diesel sei wichtig und die deutsche Regierung hat in Brüssel zahlreiche Ausnahmeregelungen für die Autobranche durchgesetzt, unter anderem die Thermofenster. Sie hat mit dem Kraftfahrtbundesamt eine Behörde zur Kontrolle eingesetzt, der der Sachverstand fehlt. Da kontrollieren Blinde! Demnächst trifft sich die Politik zum Autogipfel. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel wird die Raute machen, sagen, die Rede vom Ende des Verbrennungsmotors sei Panikmache und die Städte sähen doch schön aus. Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sieht das übrigens nicht anders!..."

https://www.google.at/amp/amp.tagesspiegel.de/politik/kartellabsprachen-der-autoindustrie-die-bundeskanzlerin-wird-die-raute-machen-sonst-nichts/20095106.html





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Auch wenn der Herr Dudenhöffer gern mal Blödsinn redet, das hat er nett auf den Punkt gebracht.

Geschrieben

Ach ja?

Können seine Aussagen vor Deinem anmaßenden Urteil gerade noch bestehen?

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Geschrieben

Ich erlaube mir halt mal eine Einsortierung dessen, was ich bisher so von diesem Mann gehört habe. Der dreht sich m. E. wie ein Fähnchen im Wind. Aber sei es drum. Konnte ja nicht ahnen, dass ich einem Fan von ihm hier auf den Schlips trete.

Geschrieben
vor 2 Stunden, MatthiasM sagte:

Erdöl wird nach Bedarf gecrackt. Da ist Diesel kein Abfall! Das ist hanebüchender Unsinn!

Schlaumeier! Nach dem Cracken wird die Suppe (Kohlenwasserstoffe) in einem Destillationsturm in die einzelnen Fraktionen, Heizöl, Mitteldestillat und Rohbenzin, getrennt. Rohbenzin ist aber noch kein Kraftstoff.

Geschrieben
vor 21 Minuten, Eva-Opa sagte:

Rohbenzin ist aber noch kein Kraftstoff.

Ach ja, und welche deiner Aussagen belegt das? Die Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel beträgt etwa die Steuerdifferenz! Der Rest wird der von dir proklamierte Fertigungsaufwand sein. Vernachlässigbar!

 

vor 27 Minuten, Eva-Opa sagte:

Schlaumeier! 

Neidisch?

Geschrieben

Soweit ich weiss, ist Rohbenzin durchaus eine Art Kraftstoff. Die Leichte Sorte davon dürfte in Automobilen aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg (geringe Verdichtung und geringer Oktanbedarf) durchaus funktionieren, auch wenn da noch ein bisschen Schwefel und anderes drin ist.

Für Kathalisatorfahrzeuge führte das aber zum Schrottplatz.

Nur: In CH zum Beispiel werden runde 50% der Kraftstoffe ohne Additive verkauft. Negative Folgen gibts nicht.

Hängt also ein bisschen von der Definition von Rohbenzin ab, wie weit das vom Kraftstoff entfernt ist, und natürlich auch von den Fahrzeugen, die damit fahren sollen.

Was mit einem Holzvergaser funktionieren würde, dürfte auch mit leichtem Rohbenzin fahren können. Zündfähigkeit natürlich vorausgesetzt.

Geschrieben

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/exklusiv-daimler-kam-vw-mit-selbstanzeige-zuvor-1.3601190

"Daimler ist mit seiner Selbstanzeige bei den Wettbewerbsbehörden wegen des mutmaßlichen Kartells in der Autoindustrie der Volkswagen AG zuvorgekommen. Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR wandte sich der in Stuttgart ansässige Daimler-Konzern deutlich früher als Volkswagen an die Behörden. Damit kann der schwäbische Autohersteller darauf hoffen, ohne Strafe davonzukommen, sollte die Brüsseler EU-Kommission Geldbußen wegen verbotener Absprachen verhängen."

 

Geschrieben

Diesel-Rückruf: Ab August werden nicht umgerüstete VW-Fahrzeuge stillgelegt

"Der Amarok ist das erste betroffene Fahrzeugmodell, weil es für ihn auch die erste Rückrufanordnung gab. Sukzessive dürften nun weitere Modelle von VW, Audi, Skoda und Seat folgen. Wer sein Rückrufschreiben erst später bekommen hat, hat also auch entsprechend mehr Zeit, bis ihm die Außerbetriebsetzung droht.

Dass dieser Plan vorbereitet wird, war bereits bekannt. Interessant ist die exakte Begründung, die in dem Schreiben des KBA erläutert wird: Das Fahrzeug enthalte "eine unzulässige Abschalteinrichtung, welche zur Wiederherstellung der Vorschriftsmäßigkeit des Fahrzeugs entfernt werden muss. Das Fahrzeug hat damit einen technischen Mangel, dessen Behebung Ihrer Mitwirkung bedarf"."

Beim Bürger sind sie auf einmal schnell. Der darf jetzt ausbaden was  sich Autobosse zur Gewinnsteigerung ausgedacht haben. Aber dank "Stockholm-Syndrom" werden die geprellten Kunden auch weiter auf die "Hausmarken" setzten. 

  • Like 2
Geschrieben (bearbeitet)

Bei dieser Erklärung sieht das bayrische Urviech dann gleich viel schwitziger und gestresster als sonst aus. :)

 

Wieso aber jetzt gerade Porsche, wo der gleiche Motor doch in ungleich mehr Audis und wahrscheinlich auch einigen VW Touarag verbaut ist, das möge mir doch mal einer erklären.

Bearbeitet von Juergen_
Geschrieben
vor 18 Minuten, Juergen_ sagte:

Wieso aber jetzt gerade Porsche, wo der gleiche Motor doch in ungleich mehr Audis und wahrscheinlich auch einigen VW Touarag verbaut ist, das möge mir doch mal einer erklären.

Im Text steht, dass die anderen Betrugsprodukte noch nicht getestet seien. 

Geschrieben

Hoch komplex, das Ganze. Dem Laien schwer zu vermitteln...:D

Geschrieben

Vor allem hat man beim Zuhören das Gefühl, dass sich das Doofrind bis heute noch nicht wirklich in die Materie eingearbeitet hat. Bin gespannt, was der ab Oktober macht. Die Merkeline wär doch doof, den noch einmal ins Kabinett zu holen.

Geschrieben
vor 26 Minuten, Juergen_ sagte:

Bei dieser Erklärung sieht das bayrische Urviech dann gleich viel schwitziger und gestresster als sonst aus. :)

 

Wieso aber jetzt gerade Porsche, wo der gleiche Motor doch in ungleich mehr Audis und wahrscheinlich auch einigen VW Touarag verbaut ist, das möge mir doch mal einer erklären.

Warst du zur Aufsichtsratsitzung nicht eingeladen?

Geschrieben (bearbeitet)

Nee HD, da geh ich nicht mehr hin, seit der olle Piëch zu Beginn der Sitzung immer alle Handys einsammeln ließ...

Bearbeitet von Juergen_
  • Like 1
Geschrieben
vor 16 Minuten, Juergen_ sagte:

Vor allem hat man beim Zuhören das Gefühl, dass sich das Doofrind bis heute noch nicht wirklich in die Materie eingearbeitet hat. Bin gespannt, was der ab Oktober macht. Die Merkeline wär doch doof, den noch einmal ins Kabinett zu holen.

Der Seehofer ist voll des Lobes:

http://www.deutschlandfunk.de/umstrittene-pkw-maut-vom-wahlkampf-schlager-zum-gesetz.724.de.html?dram:article_id=391969

Zitat

An der Wand plakatiert ist das Konterfei des örtlichen Abgeordneten, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Hier ist man stolz auf ihn, weil er das Versprechen der CSU im Bundestagswahlkampf 2013 durchgesetzt hat.

"Ich habe bei keinem Thema so viel Freude und so viel Spaß gehabt wie bei dem Thema, das bei keiner Veranstaltung fehlen darf, zumindest von mir: ich hatte nie so viel Spaß in der Diskussion wie mit der Maut."

"Aber Alexander Dobrindt hat es durchgesetzt. Das soll ihm erst einmal jemand nachmachen. Ich weiß, was Brüssel bedeutet", lobt Edmund Stoiber seinen Parteifreund. Mit "es" meint der ehemalige bayerische Ministerpräsident natürlich die PKW-Maut.

...

"Mit mir wird es keine PKW-Maut geben."

Dieser Satz von CDU-Chefin Angela Merkel aus dem TV-Duell mit SPD-Herausforderer Peer Steinbrück 2013 ist hängen geblieben. Seehofer konnte das egal sein: Mit 49,3 Prozent der Zweitstimmen in Bayern sicherte seine CSU Merkel vor vier Jahren schließlich die Kanzlerschaft. 

"Wir haben mit Abstand bei diesem Punkt, wenn ich jeden Tag in Bayern irgendwo unterwegs bin, die größte Zustimmung."

Ein Einknicken kam für die CSU also nicht in Frage. Dass die Maut es im Dezember 2013 überhaupt in den Koalitionsvertrag geschafft hat, ist nur einer politischen Erpressung zu verdanken. Ohne Maut - kein Vertrag, widerholte der CSU-Chef damals immer wieder.

...

Halten konnte Dobrindt das nicht, obwohl er sich in seiner vierjährigen Amtszeit - vom Dieselabgasskandal mal abgesehen - vorrangig um das Lieblingsprojekt der CSU kümmerte.

 

Geschrieben (bearbeitet)
Zitat

Mit 49,3 Prozent der Zweitstimmen in Bayern sicherte seine CSU Merkel vor vier Jahren schließlich die Kanzlerschaft. 

Was der Deutschlandfunk da schreibt ist natürlich hochgradiger Unfug. Zum Regieren hat die Merkel in der ablaufenden Legislaturperiode vor allem die SPD gebraucht. Weder die Fraktionsgemeinschaft noch die Koalition mit der CSU war dazu nötig!

Klar wären die blau-weiß-Karierten dann mit hochrotem Kopf im Dreieck gehüpft. Da hätte ich dann mal meinen Spaß gehabt.

 

Dass sich die Merkeline mehrmals hat erpressen lassen, ist paradox:

Zitat

Dass die Maut es im Dezember 2013 überhaupt in den Koalitionsvertrag geschafft hat, ist nur einer politischen Erpressung zu verdanken. Ohne Maut - kein Vertrag, widerholte der CSU-Chef damals immer wieder.

 

Bearbeitet von Juergen_
Geschrieben
vor 37 Minuten, Juergen_ sagte:

Was der Deutschlandfunk da schreibt ist natürlich hochgradiger Unfug. Zum Regieren hat die Merkel in der ablaufenden Legislaturperiode vor allem die SPD gebraucht. Weder die Fraktionsgemeinschaft noch die Koalition mit der CSU war dazu nötig!

Klar wären die blau-weiß-Karierten dann mit hochrotem Kopf im Dreieck gehüpft. Da hätte ich dann mal meinen Spaß gehabt.

Ohne (allerdings auch mit) die Antichristlichunsozialen gab und gibt es eine Mehrheit für R2G. Soweit, sogut. 

Ohne die Zweitstimmen der Bauernpartei aus Bayern hatte Merkel nur 34,1%:

http://www.wahlrecht.de/news/2013/bundestagswahl-2013.html

SPD 25,7% + Grüne 8,4% = 34,1%. 

Sitze: Merkeltreue 255, SPD + Grüne 256.

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