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Geschrieben

Bin gespannt wie lange es dauert, bis hier was Handfestes rauskommt. Und ob überhaupt jemals was dabei rauskommt. Der Druck ist angesichts der Fortschritte von Google sicher da, den Zug in diese Richtung nicht zu verpassen. Zur Zeit klingt mir aber alles noch etwas zu schwammig.

Geschrieben

Ich glaube nicht, dass die an Autos - also Cars - im üblichen Sinne arbeiten, sondern an Cabs. Rufautos.

Geschrieben (bearbeitet)

SLAM

Deutschlandweites Tankstellennetz

Das soll das Forschungsprojekt "SLAM" ändern: Bis 2017 soll ein Forschungs-Schnellladenetz mit deutschlandweit 600 Säulen entstehen. Solche Ladepunkte können die (kleine) Batterie eines Fahrzeugs in weniger als einer halben Stunde zu rund 80 Prozent aufladen. Das macht E-Autos auch für längere Strecken attraktiv. Diese Stationen stehen allen Fahrzeugen mit dem europäischen Stecker-Standard "CCS" zur Verfügung. Bis jetzt gibt es gut 150 SLAM Schnellladepunkte.

Vorsicht. Das Ministerium zählt mit "Ladepunkten" nicht Ladesäulen, sondern Ladeanschlüsse. 1 Säule mit 3 Ladeanschlüssen, die aber eben nur 1 Auto bedienen können, werden als 3 Ladepunkte gezählt.

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2015/06/2015-06-11-elektromobilitaet-schnellladen.html

Hier die Karte mit den Ladestationen

http://www.slam-projekt.de/karte.php

Ich habe mir mal die 8 SLAM Ladepunkte, pardon, 4 Ladesäulen in meiner Nähe ( :) ) angeschaut:

Wiesbaden, Leipzigerstr. 15. Warum dort? Fernreisen?

Deutscher Genossenschafts-Verlag, 50kW DC

https://www.google.de/maps/place/Leipziger+Str.+35,+65191+Wiesbaden/@50.098465,8.2691993,6918m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x47bdbdada28d007d:0x2d6aa7b0652907a2

Volkswagen Retail. 50 kW, Was soll man dort während des Ladens machen?

Mainzer Landstraße 406, 60326

https://www.google.de/maps/place/Mainzer+Landstra%C3%9Fe+406,+60326+Frankfurt+am+Main/@50.10111,8.6230377,259m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x47bd0bd03b7023db:0x1a3a224b6b88910f!6m1!1e1

Super geile Gegend. Ein BMW Händler. 50 kW

https://www.google.de/maps/place/Hanauer+Landstra%C3%9Fe+255,+60314+Frankfurt/@50.1157914,8.7224348,614m/data=!3m2!1e3!4b1!4m2!3m1!1s0x47bd0e62817859e7:0x95cd197a8c2f9c33!6m1!1e1

Hauptstraße 75, 61440 Oberusel, 30 kW

https://www.google.de/maps/place/Hauptstra%C3%9Fe+75,+61440+Oberursel+%28Taunus%29/@50.226721,8.5707115,281m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x47bda84788c47faf:0xcfc1e8e1e7169866

Wenigstens gibt's da noch Restaurents. Aber warum soll man in einer Stadtmitte schnell laden?

Unsere Steuergelder werden falsch eingesetzt!

Bearbeitet von e-motion
Geschrieben

Mein Favorit:

BMW Werk Regensburg

Herbert-Quandt-Allee , 93055 Regensburg

;)

Geschrieben
Lux Research notes that, while Panasonic still has its partnership with Tesla Motors, LG Chem has recently made deals with many top manufacturers, such as Volkswagen, GM, Ford, and Daimler. If German manufacturers manage to see a surge in sales of their electric offerings, then all that would be necessary for LG Chem to take the top spot would be to win Nissan’s business, according to the report.

The most likely scenario, though, will see Panasonic retaining a 51% market share in 2020 — owing to growing sales with its partners. (We also just got news that Mercedes is partnering with Panasonic.)

image38-e1440305189585.jpg

Interessant: Die dünne Linie von Daimler und die dicke von VW

https://cleantechnica.com/2015/08/23/new-report-ev-battery-market-details-potential-path-lg-chem-supplant-panasonic/

Geschrieben

Hmm, momentan hat Nissan aber immer noch 51% Anteile an AESC und bezieht von dort die Batterien. Weiss nicht, ob sich das so schnell ändern wird. Ich könnte mir vorstellen, dass sie eher versuchen, weitere Abnehmer zu finden...

Grüße,

Dirk

Geschrieben

Wie wir Steuerzahler verarscht werden:

6,5 Millionen (!) Euro für diese Erkenntnis

Für Elektroauto-Interessenten sind dabei einige Fakten besonders interessant:

  • Wie bei Autos mit Verbrennungsmotor kann der Verbrauch je nach Fahrweise und Umweltbedingungen sehr stark variieren. Der niedrigste durchschnittliche Energieverbrauch über ein Jahr lag bei 10,4 kWh auf 100 Kilometer, gegenüber den offiziellen Werten von 16,3 kWh pro 100 Kilometer.
  • Gegenüber der offiziellen Reichweite von 145 Kilometern mit voll aufgeladenen Batterien, konnte diese so auf 161 Kilometer gesteigert werden.
  • Typische Befürworter der Elektromobilität sind laut Zielgruppenanalyse des eMERGE-Projekts besser gebildet, technologieaffin und verfügen über ein überdurchschnittlich hohes Einkommen
  • Je weniger sich die befragten Personen bsiher mit dem Thema Elektromobilität beschäftigt hatten, desto eher standen sie elektrisch angetriebenen Autos negativ gegenüber.
  • Der Anschaffungspreis ist für die Meisten ein zentrales Kriterium für oder gegen ein Elektroauto
  • Reichweite, Leistung, Platz und Ladedauer sind ebenfalls wichtige Kriterien, Imagegründe seien aber der wichtigste Faktor.
  • Für echte Wenigfahrer, die ihr Fahrzeug nicht täglich nutzen, ist ein Elektroauto aufgrund des derzeit höheren Anschaffungspreises aus finanzieller Sicht nicht geeignet. Als ideale Zielgruppe haben sich in der Untersuchung Pendler mit täglichen Fahrstrecken ab 50 Kilometern erwiesen, da die Anschaffung eines Elektroautos dann durch die geringen Betriebs- und Unterhaltskosten finanziell interessant wird.
  • Aufgrund der Ladegewohnheiten ist das Studienergebnis, dass für einen erfolgreichen Wandel hin zur Elektromobilität etwa ein Viertel der Ladeinfrastruktur voraussichtlich an öffentlichen Standorten benötigt wird, über die Hälfte an halböffentlichen, etwa bei Einkaufszentren oder Freizeiteinrichtungen.

http://www.grueneautos.com/2015/07/emerge-interessante-erkenntnisse-aus-dem-elektroauto-praxistest/

Von den Subventionen an Daimler steht in den deutschen Medien nichts.

[h=1]Smart Fortwo Electric Drive eMERGE Test Results[/h]

6.5 Millionen, dafür gäbe es 295 e-smarts, wenn Daimler die Produktion nicht eingestellt hätte. :-)

smart-fortwo-electric-drive_im_eMERGE-Praxistest.jpg

The project, supported by around 6.5 million euros from the federal government,

'was about general use of electric cars, user behaviors and charging.

http://insideevs.com/smart-fortwo-electric-drive-emerge-test-results/

Geschrieben

Die BMW Flottenverbrauchs-PHV-Welle rollt an

The BMW 2 Series 225e Active Tourer PHEV (described earlier here) was recently tested by Autocar.

bmw-2-series-active-tourer-plugin-hybrid-test-drive-1900x1200-01-750x500-750x500.jpg

For now, this is still a pre-production prototype, but is close to the final version that’s expected to launch in spring 2016.

With AWD (petrol engine for the front wheels and electric motor for the rear wheels) 221bhp of total system power

and 23 miles of all-electric range (on a tiny 7.7 kWh battery) Active Tourer PHEV will be another non-i plug-in from the German manufacturer.

http://insideevs.com/first-drive-bmw-2-series-active-tourer-edrive-phev/

BMW X1 plug-in hybrid will arrive in 2016

2016-bmw-x1-750x498.jpg[/h]

As with many hybrids, the batteries will be stored under the boot floor – reducing load space by up to 100 liters

Technische Daten. 4 Zylinder Otto mit 136 PS, Systemleistung >200 PS, 0-100 unter 7 Sekunden.

Geschrieben

Den X1 fahre ich bei DriveNow immer sehr gerne - kann mir durchaus vorstellen, dass der als Hybrid auch eine gute Figur macht - nur als Hybrid bringt er beim Free-Floating-Carsharing genau nichts ;)

lg

grojoh

Geschrieben

Schön langsam gibt es erste Referenzwerte für die Langlebigkeit der Akkus - zumindest einzelner Modelle.

http://www.motor-talk.de/news/nach-230-000-kilometern-geht-dem-leaf-so-langsam-die-kraft-aus-t5415242.html

Beim Nissan Leaf dürfte weniger ein genereller Akkuausfall, als vielmehr die Degradation die entscheidende Rolle spielen. Beim verlinkten Beispiel werden nach 4 Jahren und 230.000 Kilometern noch rund 55-60% der ursprünglichen Akkukapazität erreicht. Also ein Rückgang von rund 10% pro Jahr bzw. pro 60.000km Laufleistung.

Wobei vermutlich eher die Anzahl der Ladezyklen hierbei eine Rolle spielt - beim Leaf sind das auf diese Distanz rund 2000 Ladezyklen. Beim Tesla würden 2000 Ladezyklen eine Kilometerleistung von rund 800.000km bedeuten. Das würde auch mit den bisherigen Erfahrungen der Tesla-Vielfahrer einhergehen - Byörn Nyland hat zB auf 50.000km einen Kapazitätsverlust von 0,5% feststellen können - also deutlich geringer als beim Leaf.

Was mich auch nicht besonders schreckt, ist der Preis für den Austausch:

Seit dem Verkaufsstart des Modells im Jahr 2010 musste Nissan nach eigener Aussage erst 0,01 Prozent der Lithium-Ionen Batterien wechseln.Nach Ablauf der Garantie kostet ein neuer Akku 6.000 Euro ohne Mehrwertsteuer. Wer die alte Batterie zurückgibt, bekommt 1.000 Euro erstattet. Das Tauschen der Batterie dauert 2,3 Arbeitsstunden.

6000 Euro alle 230.000 Kilometer und danach hat man ein wieder voll funktionsfähiges, nahezu wartungsfreies Fahrzeug. Wenn man heute einen Leaf kauft, kann man davon ausgehen, dass bei einem eventuellen Akkutausch in vier Jahren wohl noch rund 3000-4000 Euro anfallen.

Marsh ist und bleibt ein Leaf-Fan und ein Leaf-Fahrer. Noch nie habe er die Bremsen tauschen müssen, nur einmal die Reifen. Und bis auf den Wechsel der elektrischen Fensterheber gab es mit dem Leaf bislang noch keine mechanischen Probleme.

Aber einmal Reifen tauschen auf 230.000km?

lg

grojoh

Geschrieben

Die Mär vom Sondermüll auf Rädern

Entgegen einer häufigen Annahme liegt der Fokus nicht auf der Rückgewinnung des Lithiums. Das Alkalimetall macht nur ein Gewichtsprozent einer Batterie aus – in einem Elektro-Golf sind das rund drei Kilogramm. Zudem ist Lithium preisgünstig. Für die Menge, die im e-Golf-Akku steckt, nehmen Fachkreise Kosten von weniger als zehn Euro an. Es wäre technisch möglich, das Lithium in reiner Form zu recyceln – das ist aber zu teuer, und darum werden anfallende Lithiumverbindungen zum Beispiel in der Betonindustrie zu neuen Einsatz gebracht.

Viel wichtiger und einfacher ist es aus Rohstoff- und Kostensicht, Metalle wie Kobalt, Kupfer und Nickel zu gewinnen. Umicore hat dafür den UHT-Prozess (ultra high temperature) entwickelt. Vereinfacht gesagt werden dabei die Materialien bei großer Hitze getrennt. Abfall entsteht laut dem Unternehmen kaum, am Ende bleibt weniger als ein Prozent an Rückständen. Damit übertrifft dieses Verfahren die von der EU geforderte Rückgewinnungsquote von 50 Gewichtsprozent deutlich.

http://www.zeit.de/mobilitaet/2015-08/elektromobilitaet-batterie-recycling?utm_content=zeitde_redpost+_link_sf&utm_campaign=ref&utm_source=twitter_zonaudev_int&utm_medium=sm&wt_zmc=sm.int.zonaudev.twitter.ref.zeitde.redpost.link.sf

Geschrieben

Branchen-Analyst Jürgen Pieper erwartet, dass deutsche Hersteller und Zulieferer von Elektro-Fahrzeugen profitieren

„Revolution ist in vollem Gange“

FRANKFURT. Die in den nächsten Jahren deutlich wachsende Nachfrage nach Elektro-Autos und zumindest teilweise selbstfahrenden Fahrzeugen wird den deutschen Autoherstellern und -zulieferern neuen Schub geben. Davon ist Jürgen Pieper, renommierter Auto-Analyst und ausgewiesener Kenner der Branche, überzeugt. "Die technische Revolution in der Automobilindustrie ist in vollem Gange", sagt er - die Branche stehe vor epochalen Neuerungen.
Dem Auto-Experten zufolge bremsen VW, BMW und Daimler bewusst den Wechsel zum Elektro-Auto, weil weltweit große Flotten ihre Diesel- und Benziner unterwegs seien. Ein schneller Wechsel könne zu einem Problem werden. Unter dem Strich würden die deutschen Firmen und auch ihre Investoren von der bevorstehenden Innovationswelle jedoch profitieren.

http://www.morgenweb.de/nachrichten/wirtschaft/wirtschaft/revolution-ist-in-vollem-gange-1.2400699

Geschrieben

Wow ... auf die IAA bin ich diesmal wirklich gespannt...

http://www.emobilitaetonline.de/news/produkte-und-dienstleistungen/1801-elektro-coupe-peugeot-fractal-intuitives-fahren-intensives-erleben-mit-bildergalerie

2015-09-02_PEUGEOT_FRACTAL_4.JPG

Der Peugeot FRACTAL verfügt über eine im Mitteltunnel untergebrachte 40-kWh-Lithium-Ionen-Batterie, die die an Vorder- und Hinterachse sitzenden Elektromotoren, mit einer Gesamtleistung von 150 kW / 204 PS, mit Energie versorgt. Bis zu 450 Kilometer Reichweite sollen im gemischten Fahrzyklus möglich sein. Positiv auf die Aerodynamik und somit Reichweite wirke sich auch die flexibel anpassbare Bodenfreiheit des Elektroautos aus: von 7 Zentimetern auf Schnellstraßen bis auf 11 Zentimeter im Stadtverkehr.

lg

grojoh

Geschrieben (bearbeitet)

Cool! Mich stört aber das Wort "Mitteltunnel". :-)

Was mich aber richtig aufregt, ist der versprochene Verbrauch eines Twizy: 8 kWh/100 km

(36 kWh nutzbares Fenster der Batterie = 8 kWh, bei 40 kWh netto wäre es auch nur 8,9 kWh / 100 km)

Zum Vergleich die Reichweitenberechnung des Model S

76 nutzbare kWh in der Batterie, 502 km Reichweite = 15,1 kWh/100 km

Normverbrauch: 18,1 kWh/100 km

Bearbeitet von e-motion
Geschrieben
Cool! Mich stört aber das Wort "Mitteltunnel". :-)

Was mich aber richtig aufregt, ist der versprochene Verbrauch eines Twizy: 8 kWh/100 km

(36 kWh nutzbares Fenster der Batterie = 8 kWh, bei 40 kWh netto wäre es auch nur 8,9 kWh / 100 km)

Zum Vergleich die Reichweitenberechnung des Model S

76 nutzbare kWh in der Batterie, 502 km Reichweite = 15,1 kWh/100 km

Normverbrauch: 18,1 kWh/100 km

Ich denke, dass der mit dieser Bauweise und ohne Dach wohl tatsächlich auf Verbrauchswerte rund um die 12kWh/100km kommen könnte und damit wohl zumindest auf rund 300-350 Kilometer im Alltag. AMS und Autobild sprechen wiederum von nur 170PS Systemleistung und 30kWh Akku und dennoch 450km Reichweite - absurd.

Jedenfalls find ich es genial, dass hier von PSA auch wieder etwas kommt - wenn auch mal nur ein Konzept. War ja lange dunkel bei denen.

Auch die Bedienung könnte interessant werden - ein horizontaler Touchscreen in der Mittelkonsole und ein 3D-Display im Armaturenbrett.

Die AMS ist schon probegesessen und hat "Echt-Bilder":

http://www.auto-motor-und-sport.de/news/peugeot-fractal-iaa-2015-elektroauto-9952623.html

http://www.autobild.de/artikel/peugeot-fractal-concept-iaa-2015-sitzprobe-6013257.html

Auch wenn die Chance auf Umsetzung gegen Null geht, zeigt es zumindest, dass PSA die Elektromobilität noch nicht ganz an den Nagel gehängt hat. Aber mit der Präsentation eines ersten Conceptcars fernab der Serienreife zum jetzigen Zeitpunkt, kann davon ausgegangen werden, dass vor mindestens 2020 wohl kein reines E-Mobil von PSA kommen wird.

Geschrieben

Warum kann/will offenbar niemand derzeit ein bewährtes (für mich = praktisches) Auto nehmen und es elektrifizieren?

Ein intelligenter, elektrischer Antrieb verlangt doch weder Abkehr von gescheiten, klassischen Instrumenten, noch braucht er ein "futuristisches" Design rundum (was immer wer darunter verstehen mag).

Ein E-Auto muss doch auch kein Rennwagen sein, usw.

Damit ist meine Konsequenz jedenfalls unvermeidbar:

Vorläufig kein E-Antrieb in meinen Autos, obwohl ich die Vorteile ganz gut einschätzen kann.

Elektrotechnik (auch elektrische Antriebstechnik) begleitet mich vom Studium bis heute.

Gruß rundum

Knut

Geschrieben
`Ein intelligenter, elektrischer Antrieb verlangt doch weder Abkehr von gescheiten, klassischen Instrumenten, noch braucht er ein "futuristisches" Design rundum (was immer wer darunter verstehen mag).

Dafür gibt's doch schon den e-Golf. :D

Ich denke, dass der mit dieser Bauweise und ohne Dach wohl tatsächlich auf Verbrauchswerte rund um die 12kWh/100km kommen könnte und damit wohl zumindest auf rund 300-350 Kilometer im Alltag. AMS und Autobild sprechen wiederum von nur 170PS Systemleistung und 30kWh Akku und dennoch 450km Reichweite - absurd.

Mit 12 kWh/100 km wären es 300 km. 350 km Reichweite setzt einen Verbrauch von 10,3 kWh/100 km voraus.

Naja, wenn die iMieV in der Praxis mit 14-15 kWh rumfahren, sehe ich das als schwierig an.

Jedenfalls find ich es genial, dass hier von PSA auch wieder etwas kommt - wenn auch mal nur ein Konzept. War ja lange dunkel bei denen.

Ja, wirklich super. Könnte ja eher von Citroën sein, der Innenraum.

Auch wenn die Chance auf Umsetzung gegen Null geht, zeigt es zumindest, dass PSA die Elektromobilität noch nicht ganz an den Nagel gehängt hat.

Wobei hier ja der Fokus auf dem Bediensystem liegt!

Aber mit der Präsentation eines ersten Conceptcars fernab der Serienreife zum jetzigen Zeitpunkt, kann davon ausgegangen werden, dass vor mindestens 2020 wohl kein reines E-Mobil von PSA kommen wird.

Ja, schade. Aber woher sollten sie die Kohle haben. Sie werden wohl wieder Badge-Engineering machen müssen.

LG

Holger

ACCM Elmar Stephan
Geschrieben

Hauptstraße 75, 61440 Oberusel, 30 kW

https://www.google.de/maps/place/Hauptstra%C3%9Fe+75,+61440+Oberursel+%28Taunus%29/@50.226721,8.5707115,281m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x47bda84788c47faf:0xcfc1e8e1e7169866

Wenigstens gibt's da noch Restaurents. Aber warum soll man in einer Stadtmitte schnell laden?

Unsere Steuergelder werden falsch eingesetzt!

Also, selbst, wenn ich wollte - ich als Stadtbewohner könnte kein E-Auto aufladen. Wer in den Großstädten wohnt (ich pendle gleich zwischen zweien in der Woche hin und her), in den typischen Großstadtquartieren, mit Mietwohnungen, entweder als Laternenparker, der jeden Abend fünf Mal durch das Viertel kurven muss, um noch einen Parkplatz für die Nacht zu ergattern, oder in einem Hinterhof-Garagenhof einen Stellplatz gemietet hat, natürlich ohne einen Stromanschluss: Wie soll derjenige bitte sein E-Auto aufladen?

Gut, nun ist Oberursel keine Großstadt (mutmaßlicherweise), aber ihr scheint davon auszugehen, dass jeder, der ein Auto hat, auch gleichzeitig über einen Stellplatz mit Stromanschluss verfügt. Dem ist aber nicht so. Und ich finde schon, dass man sich darüber Gedanken machen muss, wie man die Städte E-Auto-freundlicher machen kann.

Dabei gibt es die Technik schon: Induktive Aufladung, ohne Kabel, mit smarten Stromnetzen: Man parkt den Wagen auf dem Parkstreifen, es lädt sich nach dem selbst berechneten Bedarf wieder auf, ohne Kabelsalat, ohne Steckdosen, für die Abrechnung der Stromkosten gibt es standardisierte, kundenfreundliche Verfahren, so dass ich auch beim Besuch der Freunde in Hamburg Strom tanken kann und abgerechnet wird mit meinem heimischen Stromversorger: Technisch möglich wäre das alles schon. Warum gibt es das nicht?

Im Moment ist es leider schon so: Ein E-Auto ist nur etwas für den Eigenheimbewohner in den Vororten. Die meisten Innenstädter gucken in die Röhre.

Geschrieben
Im Moment ist es leider schon so: Ein E-Auto ist nur etwas für den Eigenheimbewohner in den Vororten. Die meisten Innenstädter gucken in die Röhre.

Ja, weitgehend.

Allerdings: Ab der nächsten Generation siehts anders aus. Wenn Elektroautos die Reichweite des Teslas haben, wird das Aufladen unter der Woche auch für Stadtmenschen kein so großes Problem mehr darstellen. Wie lange fährt man für 400 Kilometer in einer Stadt, wenn man täglich pendelt? 10 Tage? 20 Tage?

Ansonsten geb ich dir völlig Recht - die Städte sind zur Zeit nicht sehr E-Auto-freundlich. Wohl auch, weil sich die Städte nicht trauen, großflächig Parkflächen umzurüsten, wie das zum Teil zB in den Niederlanden oder Norwegen bereits der Fall ist. Strom ist überall vorhanden und für Laternenparker reichen 3,7kW Anschlussleistung völlig aus, um am nächsten Morgen wieder voll aufgeladen zu sein. Ubricity ist da ein interessantes Projekt, mit dem man jede Steckdose zur Ladestation inkl. Abrechnungsmodul macht: https://ubitricity.com/de/

lg

grojoh

Geschrieben (bearbeitet)

Das macht die Diskussion so schwierig. Leute, die in der Stadt wohnen oder aus anderen Gründen ein völlig, ich betone, völlig unpassendes Profil haben, melden sich und würden ja gerne.

Menschen, die ein völlig, ich betone das schon wieder, passendes Profil haben, sind jedenfalls in den Foren eine ganz seltene Spezies.

Dabei gibt es sehr viele passende Profile. Wenn ich alleine mein Örtchen nehme, in welchem ich bis vor einiger Zeit wohnte.

1300 Seelen leben dort. Dort stehen quasi nur Einfamilenhäuser. Alle haben eine Garage und viele sogar noch einen Carport daneben. Die Leute pendeln zwischen 20 und 50 km in das Rheinmaingebiet. So viele Elektroautos gibt es nicht, wie es passende Profile gibt.

Das Problem liegt m.E. ganz woanders. Elektroautos sind bewusst schlecht konzipiert und, das ist ein wichtiger und verständlicher Punkt, noch teuer.

Ihre Reichweite ist so konzipiert, dass die für Kurzstrecken zu teurer sind und für Mittelstrecken schon nicht mehr geeignet.

Darüber hinaus gibt es kaum eine Auswahl an Fahrzeugen. Das Angebot steht noch am Anfang, und soll auch erst mal dort bleiben.

So bleiben im Moment nur Pendler und Überzeugungstäter übrig oder ehmt Menschen, die das Geld für einen Tesla haben.

Dieses Auto funktioniert nämlich wirklich prima von der Reichweite her.

Ich meine nicht das Model S 90, sondern das Model S 60 oder 70.

Eine Reichweite von sicheren 250 km, auch im Winter macht das Auto flexibel und zum Allrounder.

Aber auch wieder nur wegen der Supercharger an den Autobahnen!

Bis Elektroautos für Städter oder andere Menschen ohne eigene Lademöglichkeit funktionieren, wird noch viel Zeit vergehen.

Das Elektroauto ist unpassend für sie, wenn es nicht einfach so wie vorher geparkt wird und währenddessen lädt.

So ist nämlich die ID des Elektroautos. Nur ein Fenster laden. Nicht vollladen und leerfahren.

Grüße

Holger

Bearbeitet von e-motion
Geschrieben

Die Audi, BMW, Daimler Tesla-Fighter können kommen!

Eine Anfrage bei der ÜZ Lülsfeld hat ergeben, dass es sich am Autohof Gramschatzer Wald tatsächlich um den „ersten geförderten hochleistungsbefähigten SLAM Standort in Deutschland“, also einen sogenannten Hot Spot handelt. Der erste Standort wird mit drei ABB Terra 53 Schnellladestationen ausgestattet. Der Netzanschluss wurde so ausgelegt, dass an allen drei Stationen beide Anschlüsse (AC&DC) gleichzeitig mit voller Leistung bedient werden können. Für jede Station werden ca. 200 kW Leistung vorgehalten, um auch zukünftige Entwicklungen mitgehen zu können.

http://blog.e-stations.de/2015/kommen-die-ersten-echten-slam-ladestationen-in-zwei-wochen/

Geschrieben (bearbeitet)

Carsharing mit E-Autos leidet unter hohen Anschaffungskosten und mangelhafter Ladeinfrastruktur

Ohne Subventionen kein Geschäftsmodell:

http://www.abendblatt.de/ratgeber/auto-motor/article205638713/Die-Carsharing-Branche-verliert-die-Lust-am-E-Auto.html

Zudem hat Daimler die Produktion des e-smart eingestellt. Wohl auch, weil die Steuergeldgeschenke nicht mehr fließen.

Der nächste e-smart soll aber kommen. Ab Ende 2016, dann von Renault mit smart-Signet. Wie schon beim Benziner.

Bearbeitet von e-motion
Geschrieben (bearbeitet)
der 1,6 Liter große 4-Zylinder-Benziner mit der für diesen Hubraum weltweit höchsten spezifischen Leistung von 270 PS

Ein gedoptes Fossil

Immerhin nur Kleinserie. Keine Gefahr für die Evolution.

Bearbeitet von e-motion

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