Zum Inhalt springen

Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

Ich war ja im DS5 Thread mal richtig sauer. ;)

Soll sich der "marc konstant" mal dieses 13 min. Video von gestern anschauen. :D

http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?122919-Fahrbericht-DS5-Hybrid4&p=4851065&viewfull=1#post4851065

Erläuterungen.

Start mit leerer Batterie (2Balken), 24°C, schwüles Wetter.

Klimaanlage an, Schiebedach offen, auf der AB gekippt.

Rechts neben der Geschwindigkeitsanzeige ist der Verbrauchsbalken. Zeigt er keinen Balken, kein Spritverbrauch

Wenn der Drehzahlmesser 950 U/min zeigt, ist der Verbrenner inaktiv, also elektrisches Fahren, aber der Motor wird ohne Kpmpression mitgeschleppt. Das geschieht beim Beschleunigen jenseits Tacho 79, beim Reduzieren der Geschwindigkeit wird dieser Modus aber erst ab Tacho 73 deaktiviert.

Nach dem Abbiegen auf die Landstraße (2:30) ist ein schönes Beispiel zu sehen, wie zäh Dieselfahrer (Kangoo) beschleunigen (müssen), wenn sie sparsam fahren. Der Kerl brauchte fast 2km, um sein Zieltempo zu erreichen. Ich hatte mich mit dem Abstandtempomat drangehängt, weil man nicht überholen konnte. (Nicht mal der Porsche hinter mir :) )

Das ist für den Prius kontraproduktiv.

Bei der Autobahnauffahrt (5:45) zeige ich, wie es der Hybrid mit Drosselklappe das Beschleunigen mag.

80 Prozent das Gaspedal durchtreten, möglichst schnell die Zielgeschwindigkeit erreichen, dann das Tempo halten und gleiten.

Wärend der Beschleunigung stellte ich den Abstandradar auf 130 und ließ ihn übernehmen.

Der beschleunigt dann nicht mehr ganz so vehement, wie ich. So 60-70% von Vollgas.

Die Bewegungen der Drehzahlnadel zeigen das Arbeiten des Abstandtempomaten, der sich an den Vordermannn anpasst.

Beim HSD geht das, wie hier plakativ zu sehen, über die Drehzahl, bei konventionellen Autos über das Variieren der Drosselklappe.

Später, beim Ausrollen in den Stadtverkehr (9:30) sieht man schön, wie der Verbrenner läuft, obwohl die Batterie auf der LS und Autobahn geladen wurde. Es war schwül, die Klimanalage und Batterietemperatur verlangte einen laufenden Verbrenner. Aber nur kurz.

Beim Anfahren an der Ampel sieht man schön, wie der Prius mitziehen kann. Das war nicht mal alles, was geht.

(Beim HYbrid4 ist das nicht so dynamisch, wegen der geringeren E-Leistung schaltet der Diesel hinzu.)

Ab dort ging es ca. 2 km lang nur elektrisch weiter, bis zum Einparken.

Am Ende der Kurzstreckenetappe zeigte der BC 4,4L, was ca 4,65 L entspricht.

Gruß

Holger

Bearbeitet von e-motion
Geschrieben
Die Menschen wollen keine sparsamen Autos.

Sie wollen schnelle Autos, die sie anderen Menschen als Sparsam rühmen können.

Deshalb der Erfolg der "Genuss ohne Reue"- TDI.

Ich bin eigentlich ein Freund von schwach motorisierten Autos. 68PS- Xantia- mit dem kam ich bestens zurecht. Der 110 HDI im großen C4 Picasso bei voller Beladung: Super.

Was ich mir nur noch wünschen würde, viel mehr als stärkere Motoren:

Lange Getriebe oder lange letzte Gänge.Da ist man bei den Franzosen schlecht bedient.

Ich will auf der Autobahn gerne auch noch bei 150 mit minimalen Drehzahlen fahren können.

Leise ist viel wichtiger für mich als schnell (wobei die Franzosen sehr schön dämmen bei ihren Autos).

@Wie ist das bei dem DrivE- Volvo? Das ist ja für mich eine Top- Kombination: Großes Schiff mit Minimotor und allen Ausstattungsoptionen (für mich reizvoll: Basisversion ohne Chromgedöns, aber mit Super- Soundsystem...)

Gruß KG

PS: Ich fahr gerade oft mit in einem Sechszylinder Diesel- BMW, mit und auch selbst. Sensationell, was die 6-Gang- Automatik für eine Übersetzung hat. Kaum mal richtung 3000 Umdrehungen, selbst schnell.

Ich frage mich, ob das Geschoss nicht ziemlich sparsam wäre, wenn ich es allein fahren würde ohne sportliche Ambition.

Genau darauf kommt es mir auch an! Der letzte Gang muss lang übersetzt sein, damit die Karre möglichst leise und sparsam ist. Da müsstest Du allerdings zu VW Audi greifen. die Multitronic ist extrem lang übersetzt, aber auch sämtliche TSI Motoren (2000 U/min bei 100 km/h, so übrigens auch der C6 3.0 Benziner). Der 2.8 Liter Multitronic Audi A6 Benziner müsste drehzahlmässig bei nur rund 1.650 U/min bei 100 km/h liegen ...

Gruß Jan

Geschrieben
M. W. sind es 136 PS im Schnitt aller im Jahr 2010 neu zugelassenen PKW.

(Quelle finde ich nicht so schnell wieder.)

Gruß

hs

Zahlendreher

Geschrieben (bearbeitet)
...

Die Bewegungen der Drehzahlnadel zeigen das Arbeiten des Abstandtempomaten, der sich an den Vordermannn anpasst.

Beim HSD geht das, wie hier plakativ zu sehen, über die Drehzahl, bei konventionellen Autos über das Variieren der Drosselklappe.

...

Beim Anfahren an der Ampel sieht man schön, wie der Prius mitziehen kann. Das war nicht mal alles, was geht.

(Beim HYbrid4 ist das nicht so dynamisch, wegen der geringeren E-Leistung schaltet der Diesel hinzu.)

Ab dort ging es ca. 2 km lang nur elektrisch weiter, bis zum Einparken.

Am Ende der Kurzstreckenetappe zeigte der BC 4,4L, was ca 4,65 L entspricht.

...

Hi Holger,

danke für diesen ebenso anschaulichen, wie wertvollen Beitrag.

Er zeigt doch, dass sogar der schwachbrüstige Atkinson-Prius bei mäßigem Fahrstil weitgehend mit niedrigen Drehzahlen bewegt werden kann. Beeindruckend auch die elektrische Fahrt in der Innenstadt. Der Hybrid 4 ist im Automatikmodus auch mit vorsichtigstem Gasfuß nicht auf Geschwindigkeiten zu beschleunigen, die nennenswert über 40 km/h liegen. Im ZEV-Modus schafft er das allerdings schon. Hier sind selbst an Steigungen von 6-8% bis zu 52 km/h elektrisch möglich.

Gruß, Albert

Bearbeitet von -albert-
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Albert,

ich hatte zum Anfahren den EV-Button gedrückt! So kann man die volle vom System bereitgestellte Leistung des E-Antriebs abrufen.

Das geht auch mit dem HYbrid4, allerdings hat der HYbrid4 beim Anfahren nicht so viel Kraft wie des Prius HSD.

Sind sie mal in Fahrt, sind die Unterschiede allerdings marginal. Ich habe beide an zwei Referenzsteigungen meiner Pendelstrecke verglichen,

dort kam der Prius kam vielleicht 50m weiter den Berg hoch, bevor das System den ZE bzw. EV Mode beendete. Das macht den Bock nicht fett.

@ August und Claus (falls ihr hier lest).

Es lohnt sich gewiss auch beim HYbrid4 beim Anfahren bis Tempo 50 den ZEV zu wählen, dann wieder auszuschalten. Danach mit dem Gaspedal E-Gleiten.

Zwar weiß das System in der Regel am besten, wann was sinnvoll ist. Aber mit dem Anfahren im EV-Modus habe ich gute Erfahrungen gemacht.

Er zeigt doch, dass sogar der schwachbrüstige Atkinson-Prius bei mäßigem Fahrstil weitgehend mit niedrigen Drehzahlen bewegt werden kann.

Der drehmomentschwache Atkinson-Motor! Der Prius hat drei Motoren und ist alles andere nicht schwachbrüstig.

Es sei denn, man hält 136 PS, die 1400kg Leergewicht ohne Schaltpausen den Berg hoch beschleunigen für schwachbrüstig.

Da haben sich schon einige verschätzt (schönen Gruß an den silbernen C5 gestern am Schlangenbader Stich)

Wenn man wie im Video zu sehen mit ca. 1.000 Umdrehungen über 100km/h schnell fahren kann, liegt an der geringen Lastanforderung,

Dank Planetengetriebe kann der Verbrenner sich bis zur Leerlaufdrehzahl zurücknehmen und dem E-Motor doch noch ein bisschen dabei helfen.

Ich hätte da ein Video von gestern (mit dem C5) - aber das kann ich unmöglich veröffentlichen. In Schlangenbad zeige ich es dir. ;)

Gruß

Holger

Bearbeitet von e-motion
Geschrieben (bearbeitet)
...

Der drehmomentschwache Atkinson-Motor! Der Prius hat drei Motoren und ist alles andere nicht schwachbrüstig.

...

Ich meine ausdrücklich den Atkinson-Motor, nicht seine Kombination mit einem E-Motor (beide E-Motoren arbeiten ohnehin nicht gleichzeitig, weshalb die Aufsummierung auf drei Motoren einen falschen Eindruck erweckt)

Es sei denn, man hält 136 PS, die 1400kg Leergewicht ohne Schaltpausen den Berg hoch beschleunigen für schwachbrüstig

Das sagt nichts über die Schwachbrüstigkeit (= geringes Drehmoment) aus. Die Leistung kann auch aus einer hohen Drehzahl resultieren.

Zur Erläuterung:

Als "schwachbrüstig" bezeichnet man Motoren, die bei niedrigen und mittleren Drehzahlen ein geringes Drehmoment besitzen, weshalb sie erhöhte Leistungsanforderungen nur über hohe Drehzahlen erfüllen können.

Bearbeitet von -albert-
Geschrieben

weshalb die Aufsummierung auf drei Motoren einen falschen Eindruck erweckt

War ne Revanche für dein vorheriges Erwecken eines falschen Eindrucks. ;)

Das Drehzahlniveau des Prius Plus dürfte übrigens merklich höher liegen, denn die Übersetzung seines Endantriebs wurde gekürzt (-15km/h Topspeed). Bin gespannt. Im Probefahrer (Di-Mi) werde ich mein OBD-Tool nicht installieren können. Diese Daten gibt's dann wohl erst nach der Auslieferung meines Plus.

Gruß

Holger

Geschrieben (bearbeitet)

Der Prius wird recht bald starke Konkurrenz in Form des VW Jetta Hybrid bekommen, 150 PS mit DSG + 27 Elektro-PS könnten - insbesondere bei weiterer Entwicklung den CVT-Antrieb alt aussehen lassen. Vor allem, wenn auch VW dann endlich in die kleineren Fahrzeugklassen vordringt mit kleineren (und dann auch wirklich sparsamen) Antriebseinheiten.

Gruß Jan

Hi Jan,

will noch mal darauf zurückkommen, weil ich ein Beispiel mit deinen Daten gefunden habe:

Der Audi A6 jetzt auch mit Hybrid-Antrieb

http://videos.t-online.de/audi-a6-jetzt-mit-hybridantrieb/id_52856702/index

Man kann förmlich sehen, dass es sich um eine Huckepack-Technik handelt.

Konventionelles Auto mit E-Tuning.

Und jetzt die Werbung: ;)

(...)

Kein anderer Autobauer verkauft so viele Fahrzeuge mit Hybridmotor wie Toyota.

Die Nachfrage hat in den vergangenen Jahren stark angezogen, weil die Autokäufer

wegen der hohen Treibstoffpreise mehr auf den Verbrauch achten.

Seit dem Verkaufsstart 1997 wurden weltweit vier Millionen Hybridautos vom Typ

"Prius" abgesetzt (Bem. hs: Mit "Hybrid Synergy Drive"). Für die erste Million brauchte

man noch zehn Jahre. Doch die gleiche Menge wird Toyota allein in diesem Jahr verkaufen.

In den USA zum Beispiel sprang der Prius-Absatz im Mai um das Dreifache zum Vorjahr.

In Japan steht der Prius seit zwei Jahren an der Spitze der monatlichen Verkaufslisten.

In Japan bereits 20 Prozent Hybridmotor erreicht

Aus dem belächelten Exotenmotor ist ein anerkannter Massenantrieb geworden,

den inzwischen auch viele Konkurrenten ins Programm nehmen. Im Jahr 2020

werde jeder fünfte Neuwagen weltweit einen Hybridmotor haben, sagt der lang-

jährige Vize-Präsident Takeshi Uchiyamada voraus. In Japan ist dieser Anteil von

20 Prozent schon erreicht. Spätestens 2020 wird daher jedes Toyota-Modell auch

mit Hybridmotor angeboten. Der Chefentwickler des Hybrid-Flaggschiffs trägt im

Konzern den Beinamen "Mr. Prius".

Toyota hatte den damaligen Testingenieur Uchiyamada 1994 zum Entwicklungsleiter

für das "Auto des 21. Jahrhunderts" ernannt. Es sollte nur halb so viel Benzin

verbrauchen wie das Kompaktmodell "Corolla". Als Uchiyamada seine Vorgesetzten

warnte, er sei nie Chefingenieur gewesen, wurde ihm erklärt: "Genau deshalb haben

wir Dich ausgesucht." Vier Jahre lang ließ er seine fast 1 000 Ingenieure teilweise rund

um die Uhr arbeiten.

Er führte die heute weltweit in vielen Firmen üblichen "Obeya" (Großraum) genannten

Brainstorming-Konferenzen ein, bei denen die Entwickler spielerisch Ideen austauschten.

Schließlich entschied sich Uchiyamada für die riskante Idee eines kombinierten

Benzin-Elektro-Motors. Wohl nur dank seines Software-Know-how konnte der computer-

verrückte Manager die neue Antriebseinheit optimieren. Wegen seiner Verdienste wurde

der 65-jährige vergangene Woche zum Vize-Chairman befördert.

(...)

http://www.wiwo.de/technologie/auto/antriebstechnologie-toyota-prescht-mit-hybriden-nach-vorn/6772070.html

Gruß

Holger

Bearbeitet von e-motion
Geschrieben

Ab 53.300,- aufwärts konfigurierbar.

375 Liter Kofferraum bei einer Fahrzeuglänge von 4,915 m.

Eine konstruktive Meisterleistung. Kategorie Alibihybrid.

hs

Geschrieben (bearbeitet)

Plakatives Video zur Variabilität des Plus.

Wobei nicht gezeigt wird, dass jeder einzelne Sitz der zweiten Sitzreihe auch mit aufrechten Lehnen bis zum Anschlag an

die Vordersitze geschoben werden kann, was den "konventionellen Kofferaum" mit Abtrennung durch die Lehnen mächtig vergrößert.

hs

Bearbeitet von e-motion
Geschrieben

[h=2]Toyota Prius PHV: Plug-in-Hybrid in Deutschland ab 36.200 Euro[/h]

Die Markteinführung in Deutschland ist schließlich für den 6. Oktober 2012 angesetzt,

Bestellungen nimmt Toyota für einen neuesten Hybrid ab sofort entgegen.

An jeder üblichen Haushaltssteckdose á 230 Volt sind die Akkus des Prius Plug-in-Hybrid

in nur 90 Minuten wieder neu geladen, mit Elektroantrieb sind rund 25 Kilometer möglich,

was oben genannte Werte ergibt. Trotzdem bietet der Plug-in-Hybrid eine Gesamtleistung

von 100 kW oder 136 PS, was den Hybridautos für einen Sprint von null auf 100 km/h in

10,8 Sekunden sowie 180 km/h Spitze reicht.

http://www.green-motors.de/news/1206221081-toyota-prius-phv-plug-in-hybrid-in-deutschland-ab-36200-euro

Geschrieben (bearbeitet)
Nimmermüde betonte man bisher bei Toyota die Möglichkeit des rein elektrischen Fahrens. Doch beim Prius-Van behandelt man das Thema eher defensiv: Rund 125 Kilo Mehrgewicht zur Schrägheck-Variante mögen nicht viel sein, doch ob der um 24 Prozent geringeren Kapazität der Batterie rollt der Van nicht so weit im Elektromodus wie der normale Prius. Minimale Steigungen lassen den Benziner anspringen; in der Ebene sind nur wenige Hundert Meter emissionsfrei möglich. Elektrisches Parkieren liegt aber drin.

Nimmermüde wird ein Prius von der Presse schlecht geschrieben.

"elektrisches Parkieren liegt aber drin"

Na so ein Glück.

Zufällig ist es die Yaris Hybrid Batterie, die 24% weniger Kapazität als die des Prius hat.

Zufällig hat Toyota erstmals mit dem Yaris hybrid mit hohen elektrischen Anteilen im Alltag geworben (bis zu 60 Prozent auf einer urbanen Referenzstrecke).

Bis dahin war elektrische Reichweite kein Thema des Herstellers, die auf der Website und im Handbuch angegebene km-Angabe war sehr konservativ.

Es war bisher vielmehr die europäische, vor allen aber die deutsche Fachpresse, die den Prius im EV-Modus leer fuhr um dann die begrenzte elektrische Reichweite zu bekritteln.

Nach meiner Kenntnis ist die Kapazität der Lithium-Ionen Batterie im Prius Plus identisch mit der schwereren und größeren Ni-MH-Batterie des Prius.

Die Prius werden ohnehin zu 90 Prozent von Leuten beurteilt und kritisiert, die ihn gar nicht oder nur ganz kurze Strecken gefahren sind.

Und die Fachpresse prügelt alle Hybriden, außer die Prototypen von VW.

Ich habe nun über 5 Jahre Erfahrung mit dem HSD und zusammen mehr als 130TKM mit den P2 und P3.

Den Prius Plus werde ich am Dienstag vor dem Hintergrund meiner Langzeiterfahrung testen.

Ich wäre der erste, der über eine derartige Verschlechterung meckern würde.

Ich denke aber eher, dass die Sonntagszeitung der Falschdarstellung entlarvt werden wird.

hs

Bearbeitet von e-motion
Geschrieben

Nur damit wir uns richtig verstehen: ich will in keiner Weise gegen den Prius+ Stellung beziehen! Ich kann ja aus eigener Erfahrung zu Hybridentauglichkeit gar nichts beitragen. Was ich dazu weiss, stammt aus diesem Thread und der eher und immer wieder kritisch eingestellten Motorpresse! Das mit dem "weniger im elektrischen Modus fahren Können" und der kleineren Batterie hat mich dazu bewogen, den Artikel in den Thread zu stellen. Wo könnte er denn besser widerlegt werden?;) Übrigens finde ich den + nicht eigentlich schöner als den Prius III, aber mit Sicherheit praktischer! Toyota könnte ihn doch mal bei Matra vorbeischicken. Dort würde er infolge Kunststoffkarosse und Einvolumendesign den letzten Schliff erhalten!

Gruss Jürg

Geschrieben (bearbeitet)

Hi Jürg, ist mir schon klar, dass du zum Thema eine neutrale Position hast.

Gestern hat mich - wie so oft - einer auf dem Parkplatz angesprochen:

"Tolles Auto, so viel Platz! Ich muss mich vergrößern, weil ein Hund kommt" (er sah die Hundebox).

"Wirklich nur 5,8 Liter? Aber kann man den wirklich auf der Autobahn fahren? Ein Kollege hat mir erzählt,

er sei total lahm und würde zudem auf der Autobahn das Saufen anfangen."

Die Pressearbeit funktioniert.

Zum Plus:

Der Prius3 gefällt mir optisch, weil er das zeigt, was er tut: Aerodynamik und Raumangebot genial verbinden.

Und seine Form steht für DIE Hybrid-Ikone. Ich liebe Kamm-Hecks. Aus gleichem Grund. Sie zeigen für was

sie konstruiert sind. Da nehme ich die Nachteile der schlechten Sicht gerne für hin.

Für function-follows-design wie z.B. beim DS5 oder Fiat 500 und die daraus resultierenden Nachteile habe

ich viel weniger Verständnis.

Jedenfalls ist das mit dem Plus vorbei. Dieses typische Japan-Minivan Heck mit seinen grässlichen Heckleuchten

sieht aus wie von einem ollen Mitsubishi oder Nissan gestohlen. Bei aller Liebe zu design-follows-function.

Auch der angepappte Dachspoiler könnte aus den 90ern stammen.

Noch so ne Sache: Die Sitze in Reihe 2 und 3 sind bessere Kindersitze, schmal, mit zu kurzen Rückenlehnen

und Kopfstützen. In Reihe 3 ist das von mir aus okay, die brauche ich eh nicht. Aber in Reihe 2 geht das gar nicht.

Lieber defacto 2 Sitze plus Notsitz in der Mitte (z.B. Zafira Tourer) als solch eine halb-gare Lösung.

OK, das Problem haben alle Kompaktvans mit drei Einzelsitzen. Auch gut, dass meine drei regelmäßigen Mitfahrer

schlank sind, sonst würde ihr Hintern womöglich noch auf dem Gurtschloss landen.

Warum machen die das? In so gut wie keinem Auto dieser Größe können hinten drei Erwachsene sitzen.

Bis auf ganz wenig Ausnahmen, nicht mal in deutlich größeren.

Weitere Rückschritte:

- Kein Solarschiebedach

- Keine Einblendung des Eco-Monitors im HUD, was sehr schmerzt, weil er den Gaspedalweg visualisiert

und der Fahrer genau sehen kann, ab welcher Gaspedalstellung sich der Verbrenner zuschalten wird.

"Andere kaufbare Hybride haben sowas erst gar nicht." Tja, das tröstet mich wenig. Immerhin gibt's sowas noch

im Zentraldisplay, aber viel schlechter dargestellt.

Ich hoffe nun auf bessere Federung (ich glaub's erst, wenn ich's fühle) und dass mein Trike reinpasst.

Außerdem ist das neue Multimediasystem ein großer Schritt nach vorne. Das hätte aber auch der modell-

gepflegte Prius3 dabei. Dieser bleibt ja immer noch als Option. Vielleicht sogar als Plug-in. Obwohl der

mit meinem Streckenprofil nicht wirklich trumpfen könnte.

Mehr nach der Probefahrt am Mittwoch.

Gruß

Holger

Bearbeitet von e-motion
Geschrieben

Vielleicht kommt ja noch eine Version ohne Einzelsitze in der 2. Reihe und ohne Sitze in der 3. Reihe? Das wär´s (für mich jedenfalls völlig ausreichend).

Geschrieben (bearbeitet)

Gibt's

2012-toyota-prius-v-5dr-wagon-five-natl-rear-seats_100375944_l.jpg

in den USA.

Aber mit NiMh-Fahrbatterie im Heck.

So wie ich Toyotas Modellpolitik einschätze, wird der nicht nach Europa kommen.

Gruß

Holger

Edith: Ob die Schienen passen?

Bearbeitet von e-motion
Geschrieben

Diese Sitzbank sieht nicht aus, als würde ich sie Mitfahrern auf längerer Strecke zumuten können. Aber das hat sie mit so gut wie jeder Van - Sitzbank gemeinsam.

Geschrieben (bearbeitet)

Verifizierung:

Falschdarstellung Sonntagszeitung:

doch ob der um 24 Prozent geringeren Kapazität der Batterie rollt der Van nicht so weit im Elektromodus wie der normale Prius. Minimale Steigungen lassen den Benziner anspringen; in der Ebene sind nur wenige Hundert Meter emissionsfrei möglich. Elektrisches Parkieren liegt aber drin.

56 Zellen Lithium-Ionen jeweils 3,7 Volt/6,5A

Spannung: 201,6 Volt

Kapazität: 1,3 kWh*

In zwei Reihen vertikal angeordnet

34 kg (P3: 39kg)

*Toyota wirbt im Prospekt mit der gleichen maximalen Leistungsfähigkeit wie mit der NiMh-Batterie im Prius3

Quelle: Toyota

hs

Bearbeitet von e-motion
Geschrieben (bearbeitet)

Diese Bank sieht nicht sehr bequem aus (gut, man sollte erst probesitzen, aber dazu fliege ich nicht in die USA). Das Mittelteil erscheint mir zu Lasten der beiden Sitze zu breit. Eigentlich dürfte es für den Standort der Batterie völlig wurst sein, wie die 2. Reihe aussieht / konstruiert ist.

Zu meinen Bedürfnissen: Es ist nicht oft, kommt aber vor, dass ich zu dritt oder viert unterwegs sein muss, meist mit Mitarbeitern, seltener mit Kunden. Da sollten die Passagiere in der 2. Reihe nicht nur bequem zusteigen können (das klappt im Prius+ gut), sondern auch bestens untergebracht sein. Ohne Druckstellen etc.

Bearbeitet von Manfred Heck
Geschrieben
Diese Bank sieht nicht sehr bequem aus (gut, man sollte erst probesitzen, aber dazu fliege ich nicht in die USA). Das Mittelteil erscheint mir zu Lasten der beiden Sitze zu breit. Eigentlich dürfte es für den Standort der Batterie völlig wurst sein, wie die 2. Reihe aussieht / konstruiert ist.

Zu meinen Bedürfnissen: Es ist nicht oft, kommt aber vor, dass ich zu dritt oder viert unterwegs sein muss, meist mit Mitarbeitern, seltener mit Kunden. Da sollten die Passagiere in der 2. Reihe nicht nur bequem zusteigen können (das klappt im Prius+ gut), sondern auch bestens untergebracht sein. Ohne Druckstellen etc.

Oft täuscht die Optik. Die Sitze des P3 sind jedenfalls bequemer als manche superbequem aussehende Massivsessel.

Ich habe aber schon genauer nachgeschaut. Passt nicht, wegen der Sitzgestelle.

Geschrieben

[h=1]Französisches Toyota Werk Valenciennes baut Yaris für Nordamerika[/h]

"Das Werk in Valenciennes verfügt über zehn Jahre Erfahrung und Know-how.

Wir produzieren hier den neuen Yaris Hybrid. Mit dem Export des Yaris nach

Nordamerika stärken wir die Rolle unseres Werks in Valenciennes als zentraler

Pfeiler innerhalb der Toyota Organisation."

Die aktuelle Modellgeneration des Toyota Yaris wurde im Sommer 2011 in Europa

eingeführt; im Juni 2012 erfolgte der Marktstart für den Toyota Yaris Hybrid.

Der Absatz des Yaris in Europa ist von Januar bis Mai 2012 im Vergleich zum

Vorjahreszeitraum um 22% gestiegen.

hs

Geschrieben

Der Audi A6 Hybrid ist eine ziemliche Enttäuschung. Autozeitung hat A6 Hybrid, 3.0 TDI mult. und 2.8 FSI mult. verglichen:

AZ Normrunde: 9,1 S / 7,0 D / 9,7 S

Minimalverbrauch: 6,1 S / 6,2 D / 7,2 S

Maximalverbrauch: 20,6 S / 14,4 D / 17,4 S

M.a.W.: Auf der schnellen Autobahnetappe wird der (schwere und turbo-angefettete) 4 Zyl. Hybrid zum Säufer, der sogar den 6 Zylinder 2.8 FSI im Verbrauch übertrumpft. Und auch im Minimalverbrauch liegt er gerade mal 1,1 Liter unter dem 2.8 FSI.

Da sehe ich mich einmal mehr mit dem (günstig erworbenen) C6 3.0 bestätigt. Nach Einbau der Prins VSI LPG-Anlage erreicht der nun Spritkosten auf 100 km, die noch unter dem sehr sparsamen A6 3.0 TDI liegen...

So macht Hybrid jedenfalls keinen Sinn! Also auf den Audi A2 Hybrid warten, aber der soll erst 2016 kommen. Vorsprung durch Technik? Das war einmal. Heute eher: Audi. Konzernware für viele. Rennwagen für wenige.

Gruß Jan

Geschrieben (bearbeitet)
Der Prius wird recht bald starke Konkurrenz in Form des VW Jetta Hybrid bekommen, 150 PS mit DSG + 27 Elektro-PS könnten -

insbesondere bei weiterer Entwicklung den CVT-Antrieb alt aussehen lassen.

Der A6 Hybrid arbeitet doch nach dem gleichem Prinzip wie der Jetta!

Allerdings sehen mir die Werte zu sehr danach aus, als wolle man beweisen, dass Hybrid nichts bringt, Benziner leichter sind und Diesel nun mal der Maßstab.

Wer segeln will, muss es verstehen und auch tun. Wer einen Hybriden nicht versteht, wird ihn auch nicht richtig behandeln.

Ich kann auch eine Drosselklappe so behandeln, dass sie mehr Verluste produziert, einen Diesel mit Vollgas beschleunigen und dann gleiten,

oder betont hochtourig fahren. Dann bekäme ich entsprechend schlechtere Ergebnisse.

Aber von der Effzienz macht es aber tatsächlich wenig, zumindest weniger Sinn, einfach ein konventionelles Konzept aus dem Regal zu nehmen

und eine Huckepacklösung daraus zu machen. Aufladung und Hybrid ist eh ziemlicher Blödsinn. Aber VW weiß das anscheinend besser.

Oder es geht hauptsächlich um Leistung. Dann ist das natürlich was anderes. Turbo- und Elektroboost, und ab und zu sogar mal ganz leise,

nun, das ist der deutsche Weg. Immer noch besser als die bisherigen deutschen Mildhybrid-SUV, die wirklich überteuerte Alibi-Lösungen darstellen.

Gruß

Holger

Bearbeitet von e-motion

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden

Nutzungsbedingungen

Wenn Sie auf unsere unter www.andre-citroen-club.de und www.acc-intern.de liegenden Angebote zugreifen, stimmen Sie unseren Nutzungsbedingungen zu. Falls dies nicht der Fall ist, ist Ihnen eine Nutzung unseres Angebotes nicht gestattet!

Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Impressum

Clubleitung des André Citroën Clubs
Stéphane Bonutto und Sven Winter

Postanschrift
Postfach 230041
55051 Mainz

Clubzentrale in Mainz
Ralf Claus
Telefon: +49 6136 – 40 85 017
Telefax: +49 6136 – 92 69 347
E-Mail: zentrale@andre-citroen-club.de

Anschrift des Clubleiters:

Sven Winter
Eichenstr. 16
65779 Kelkheim/Ts.

E – Mail: sven.winter@andre-citroen-club.de
Telefon: +49 1515 7454578

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV
Martin Stahl
In den Vogelgärten 7
71397 Leutenbach

E-Mail: admin@andre-citroen-club.de

×
×
  • Neu erstellen...