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Geschrieben

Hy!

Ich verzweifel an meiner widerborstigen Dyane BJ. 76. Sie sträubt sich vehemmt sich irgendwas ausbauen zu lassen.

Scheitere gerade am Zündschloss.

Meine Fragen:

Wie baut man das am besten aus?

Lässt es sich überhaupt ausbauen oder mag meine Dyane einfach nicht loslassen? Hab zwar so ein Handbuch über die Autotechnik (blau-weiss, wenns wer kennt) da ist das zwar beschrieben+Bilder, aber ich bin zu blöd glaub ich. Oder meine Dyane pflanzt mich.

Hilfe!! Megadanke schon mal an alle im Vorraus!!

mfg fuxl

Geschrieben

Es gibt da verschiedene Methoden die brutale ist den Bügeldurchbohren und durch einen neuen ersetzen. Die andere ist weniger zerstörerisch da öffnet man nie Abreismuttern mit dem Körner.

Geschrieben

Nix Bügel durchbohren. Dyane ist kein 2CV...

An der Seite vom Gußteil, welches das Zündschloss hält, ist eine sogenannte "Abreißschraube", die beim Montieren der Zündschloss abschert. Der Sinn: Es soll schwierig sein, das Zündschloss auszubauen...

Ist es aber gar nicht: Mit einer Telefonzange oder so kann man den kegeligen Rest der Schraube fassen und herausdrehen.

LG Julian

Geschrieben

Julian du hast ja recht bei der Dyane ist es ja noch einfacher wie an der Ente, nur für mich schon länger her.

  • 12 Jahre später...
Geschrieben

Der Thread ist zwar schon ein paar Tage alte, aber bei meiner Dyane gerade brandaktuell.

Wie ist denn der Kampf ausgegangen??

Die "Abreißschraube" und deren Rest sind nicht mehr vorhanden. Waren nie vorhanden solange ich die Dyane besitze.



 

Geschrieben (bearbeitet)

Salut Cimos,

also als erstes gibt es keine Abreißschraube sondern eine Abreißmutter. Du kannst Sie auf einem meiner Bilder einzeln erkennen. Sie ist rund und konisch geformt damit man, wenn man mit einer Zange sie versucht zu packen,abrutscht. Zusätzlich ist sie "tiefergelegt" und im Gußbügel der Halterung vom Lenkschloß der Dyane versenkt. Aus dem Grund flexen die Meisten den Bügel weg, mal mit mehr eher weniger Vorsicht und zerstören dabei dann auch noch die Blechlasche der Karosserie.

imgp4216.jpg

 

imgp4215.jpg

Daher baute ich mir ein Werkzeug dessen Funktion darauf beruht daß ich ein Gegenstück zur Abreißmutter gedreht habe welches den gleichen Konus, nur dann als Innenkonus, besitzt. Mittels der auf dem Photo sichtbaren Brückenkonstruktion des Werkzeuges und dem an dem Gegenkonus angebrachtem Hebel kann ich nun die Mutter aufgrund der Reibung zwischen dem Konus der Abreißmutter und dem Innenkonus meines Werkzeuges die Mutter lösen. Dafür muß natürlich die "Brücke" ordentlich verspannt werden. Am besten die Mutter auch noch zusätzlich mit einem Heißluftgebläse erwärmen und dann einen kurzen harten Schlag auf den Drehhebel. Man hört ein "Knack" vom Losbrechmoment, dann löst man ein wenig die Einspannung und dreht weiter. Falls die Reibung zu gering sein sollte kann ich noch zusätzlich einen kleinen Streifen umgelegten Schmirgelpapiers einlegen. Noch hat es immer problemlos funktioniert und das Ganze ohne Gewalt, Flex oder zerstörerische Begleiterscheinungen....

imgp4214.jpg

Wenn bei Dir keine Abreißmutter vorhanden ist frage ich mich wie das Zündschloss denn in Position gehalten wird?

Ich montiere keine Abreißmuttern mehr sondern benutze speziell gedrehte 6-Kantmuttern mit einem Bund so daß der 6-Kant nun außerhalb des Gußbügels liegt und problemlos demontiert werden könnte.

imgp4213.jpg

 

deudeuchement,

Roland

Bearbeitet von RolandPiccolo
Geschrieben

Es soll nur das Zündschloss raus, nicht das Lenksäulenrohr...

  • Danke 1
Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Minuten schrieb bx-basis:

Es soll nur das Zündschloss raus, nicht das Lenksäulenrohr...

Ups, sorry, da hast Du völlig recht.

Da ist tatsächlich dann eine ganz kleine Abreißschraube. In die kann man mit einer feinen Säge oder einer Trennscheibe an einem Dremel einen Schlitz reinsägen und dann problemlos mit einem Schlitzschraubendreher entfernen. Auf der unteren Lenksäule im Bild kann man sie erkennen, als kleinen "Hubbel".

imgp4110.jpg

Bearbeitet von RolandPiccolo
Geschrieben

Vielleicht helfen Bilder:

large.IMG_20210329_180034367.jpg.bcc5d25e794157130b54614d587438c9.jpg
Das alte Zündschloß.

 

large.IMG-20210329-WA0005.jpeg.fae1891ea9aec844d9bc6ac6674c9b33.jpeg
Das neue Zündschloss.

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb RolandPiccolo:

Ups, sorry, da hast Du völlig recht.

Da ist tatsächlich dann eine ganz kleine Abreißschraube. In die kann man mit einer feinen Säge oder einer Trennscheibe an einem Dremel einen Schlitz reinsägen und dann problemlos mit einem Schlitzschraubendreher entfernen. Auf der unteren Lenksäule im Bild kann man sie erkennen, als kleinen "Hubbel".

 

Ah, okay, also ohne sägen kommt man dem Schloß nicht bei. Okay, danke für den Hinweiß, ich dachte ich frage mal lieber erst bevor ich die Säge ansetze.

Geschrieben

die Schraube ist doch schon ab? Verstehe das Problem gerade noch nicht...

Geschrieben (bearbeitet)

Macht doch nichts. Manchmal geht es auch ohne Schlitz:

gq4b44cz.jpg

Bearbeitet von Rosti
Geschrieben

Also doch einfach rausziehen? Natürlich nach Lösen der Lenkradsperre, sprich mit Zündschlüssel im Schloss...

Geschrieben

Ich auch nicht wirklich da die Schraube ja gar nicht (mehr) das Schloß hält. Aber wenn meine Erinnerung nicht täuscht benötigst Du den Schlüssel um es herausziehen zu können. Per Schlüssel muß ja der Schließzapfen zurückgezogen werden.

Roland

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb AStrunk:

die Schraube ist doch schon ab? Verstehe das Problem gerade noch nicht...

So dachte ich auch, keine Schraube, also muss das Schloß doch einfach herausnehmbar sein.... geht aber nicht!

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb bx-basis:

Also doch einfach rausziehen? Natürlich nach Lösen der Lenkradsperre, sprich mit Zündschlüssel im Schloss...

Zündschlüssel geht aber nicht mehr ins Schloß.

 

Geschrieben

Dann ganz brutal von vorne mit dem ganz dicken Bohrer durch und das Innenleben inkl. Sperrzapfen rausprökeln...

Geschrieben

Morgen setze ich nochmal mit aller Gewalt den Schlüssel an, Aufbohren geht dann immernoch.

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Rosti:

Macht doch nichts. Manchmal geht es auch ohne Schlitz:

 

Sogar ganz simpel. Ein Schlag mit einem Körner genügt, dann kann man mit den Fingern weiterdrehen.

Bearbeitet von jozzo_
  • Like 1
Geschrieben
Am 29.3.2021 um 21:18 schrieb jozzo_:

Sogar ganz simpel. Ein Schlag mit einem Körner genügt, dann kann man mit den Fingern weiterdrehen.

Also der Körner hat in meinem Fall nichts geholfen. Die brutale Variante war da schon besser. Bilder folgen.

Geschrieben

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large.IMG_20210404_150448329.jpg.e2b882d4b4cc6f53fe2597a246f9d645.jpg

 

large.IMG_20210404_161741472.jpg.7abb5dfbac82298e13cfaa131f82d392.jpg

Das neue Zündschloß passt nicht rein... en ticken zu dick.

Geschrieben (bearbeitet)

Im günstigsten Fall muß man den Elektroteil nachträglich von unten einbauen, im anderen Fall würde nur helfen eines von einer Dyane einzubauen

Bearbeitet von jozzo_
  • 3 Jahre später...
Geschrieben

Ich klinke mich mit 3 Jahren Verspätung mal in diese Diskussion ein. Frage: Wie kann ich bei einer Dyane die Lenksäule ausbauen, ohne das Lenkradschloss auszubauen. Bei der Ente gibt es ja die Möglichkeit den unteren Blechring abzuschrauben und mit einem Imbus-Schlüssel den Ring der Verriegelung auf der Lenksäule zu lösen. Bei der Dyane entdecke ich aber spontan diese Möglichkeit nicht.

RolandPiccolo
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Ingo,

 die Lenksäule ohne das äußere Führungsrohr auszubauen geht bei einer Dyane nicht. Der Ring zur Diebstahlsicherung ist festgeschweißt. Du kannst aber die ganze Lenksäule samt Führungsrohr zusammen ohne Ausbau des Zündschloßes ausbauen. Dafür mußt Du die konischen Abreißmuttern an dem Gußteil der Lenksäule demontieren.

Hier meine dazu gebaute Vorrichtung:

imgp4217.jpg

Ich weiß daß die ersten Dyanen kein serienmäßiges Lenkungsschloß hatten, dafür gab es von Neimann ein Accessoir-Schloß. Ich vermute daß dieses anders als dann das Serienlenkschloß montiert wurde.

l.G.

Roland

Bearbeitet von RolandPiccolo
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb RolandPiccolo:

Hallo Ingo,

 die Lenksäule ohne das äußere Führungsrohr auszubauen geht bei einer Dyane nicht. Der Ring zur Diebstahlsicherung ist festgeschweißt. Du kannst aber die ganze Lenksäule samt Führungsrohr zusammen ohne Ausbau des Zündschloßes ausbauen. Dafür mußt Du die konischen Abreißmuttern an dem Gußteil der Lenksäule demontieren.

Hier meine dazu gebaute Vorrichtung:

ür die Antwort

Ich weiß daß die ersten Dyanen kein serienmäßiges Lenkungsschloß hatten, dafür gab es von Neimann ein Accessoir-Schloß. Ich vermute daß dieses anders als dann das Serienlenkschloß montiert wurde.

l.G.

Roland

Hi Roland,

Danke für die Antwort. Ich denke, dass das Schloss ab Werk verbaut war (war damals eine Option und es ist eine Confort-Ausführung). Es handelt sich um ein Simplex-Schloss, das genauso montiert ist, wie auf den Fotos - inklusive der Abreißmuttern und dem typischen hinterem Unterlegteil in Guss wie bei der Ente..  Allerdings hat es noch die kleinen Schlüssel, wie sie auch die 16PS-Enten hatten. Ich gucke mir das gleich noch einmal im Detail an. Ich hatte die Hoffnung, dass einen Trick gäbe, den Sicherungsring zu lösen, denn im Umkehrschluss scheint es ohne einen Abzieher ja leider nicht zu gehen. Flexen ist beim Dyane-Schloss m.E. nicht angesagt.

LG

Ingo

 

P.S. Kleine Frage: Zum Ölen ist Ballistol OK? Das kenne ich als Empfehlung, aber irgendwie ist Ballistol für mich eher ein Konservierungs- als ein Schmieröl.

Bearbeitet von Vincent2

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