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Geschrieben

Hallo Bernhard,

Deine Argumentation kann ich nicht teilen:

Die sog. "Pendlerpauschale" kann ich nicht als Subvention begreifen - anders liegt es bei der Eigenheimzulage. Jeder Selbständige kann die Aufwendungen von seinen Erlösen abziehen und versteuert die Differenz als Ertrag. Warum bitte soll das der normale Arbeitnehmer, der - hier hat der Spiegel wirklich einmal recht - bei allem der verarschte Lastesel ist, dies nicht dürfen?

Die doppelte Haushaltsführung gilt zum einen nur begrenzt und zum anderen nur, wenn man sich eine Zweitwohnung nimmt. Was ist aber in den Fällen, die in den Postings 001-006 u. 018 genannt sind?

Die Zersiedlung der Landschaft ist doch nun wirklich ein vorgeschobenes Argument. Es geht dieser Regierung darum, 3 Milliarden Euro aufzutreiben. Im übrigen wohne ich in der Innenstadt und fahre, ähnlich wie Martin (Posting 003), 85 km zur Arbeit, meine Partnerin 15 km. Was sollen wir bitte schön machen, uns trennen?

Wer einmal seine Arbeit am Wohnhort verloren hat und froh ist, eine neue Stelle in gerade noch akzeptabler Entfernung gefunden zu haben, wird wissen wovon ich rede.

Wie sieht es im übrigen mit einer minimalen Verlässlichkeit der Politik aus? Vor drei Jahren wurde die Entfernungspauschale aus guten Gründen auf realistische Sätze erhöht, jetzt soll sie auf lächerliche 15 Cent zusammengestrichen werden. Meinetwegen gerne, wenn ich dann meine realen Kosten absetzen kann, die der Staat durch KFZ- und Mineralölsteuer so schön in die Höhe schraubt.

Vielleicht sollte man einfach zur Arbeit fliegen, da ja Flugreisen aus unerfindlichen Gründen weder über die Mineralöl- noch über die Mehrwertsteuer erfasst werden.

Gruß Fritz

Geschrieben

Diese Leute sind durchaus schlecht

dran. Ich finde allerdings auch, daß der Staat solche Auswüchse

nicht auch noch unterstützen sollte.

Wäre es denn billiger, wenn diese Leute arbeitslos wären? Welcher Gering- bis Normalverdiener soll denn ein Haus in München finanzieren wenn über ihm immer die Gefahr einer Kündigung schwebt?

Geschrieben

Man kann arbeitslos werden und auch bleiben. Man kann einen Job in einer weit entfernten Stadt annehmen müssen, man kann auch gezwungen sein einen Job für weniger Geld machen zu müssen. Wenn man vom Arbeitgeber in einen anderen Standort versetzt wird müßte der Arbeitgeber eigentlich den Mehraufwand tragen, nicht der Staat durch Verringerung der Steuerlast.

Es bleibt dabei. Es ist eine Subvention.

Die Entfernung die ein Mensch zu seinem Arbeitsplatz zurücklegen muß ist eine Mischung aus seinem persönlichen Schicksal und seiner persönlichen Entscheidung.

Wenn sich der Staat, immerhin aufgrund seiner prekären Finanzsituation, aus dieser persönlichen Angelegenheit seiner Bürger zurückzieht ist das in Ordnung, ja sogar zwingend notwendig.

Ja, das schreibt jemand dem es "gut" geht. Aber ich kann in ein paar Jahren auch vor der Situation stehen pendeln zu müssen oder zu wollen.

Da wirft man dem Staat Überreglementierung und Reformstau vor, handelt dann aber nach dem St. Floriansprinzip.

Wenn jetzt der Stoiber sagt er zahlt den Autofahrern sogar wieder mehr Pendlerpauschale gegenüber den "Ökos", wird er gewählt. Ob der Staat das finanziell durchhält oder nicht, egal!

Oder es werden die zu spüren bekommen, die gerne pendeln würden, aber keine Arbeit mehr finden und deren Arbeitslosengeld so drastisch gekürzt wird, daß ihr schönes Häuschen an der BAB-Abfahrt 50 km vor der Stadt zwangsversteigert wird. Dann ist es nur noch wichtig das der Weg von der Brücke zum Getränkekiosk relativ kurz ist und das Einwegpfand nicht zu hoch ist, bzw. sich nach wie vor nicht auf Lambruscoflaschen bezieht

Geschrieben

026 Welcher nichtprivilegierte Mensch kann sich

überhaupt in M ein Haus leisten? Muß man das

überhaupt? Gibt es ein Grundrecht auf Mobilität

UND Immobilienbesitz? Interessant, >>D.

Geschrieben

Sparen sparen sparen,

wieso dürfen 30 Milliarden € verpulvert werden für nichts und wieder nichts. Wieso wird eine solche "Verschwendungswut" nicht unter Strafe gestellt??? Für jede Ausgabe ist der Unterzeichnete haftbar zumachen.......Schon bräuchten wir die km-pauschale nicht zu kürzen.....

Es muss auf jedenfall was passieren. Aber bei ALLEN. Vom erwerbslosen über das gemeine Fussvolk (auch Beamte und Politiker).... bis zum Kaiser (Schröder), wenn schon dann müssen alle bluten und nicht nur das normal-arbeitende-autofahrende-"und vielleicht sogar noch rauchende"-Volk.

Geschrieben

@Sensenmann

Deiner Äußerung "Es bleibt dabei. Es ist eine Subvention." fehlt eine wirkliche Begründung. Ich habe bislang von allen Gegnern der Entferungspauschale noch immer keine befriedigende Erklärung dafür erhalten: Warum kann ein Selbständiger alle Aufwendungen, die im Zusammenhang mit seinen Erträgen stehen, absetzen, ein Arbeitnehmer aber (künftig) nicht? Wenn ein Selbständiger zu seinem Arbeitsort fährt, werden selbstverständlich die km-Kosten anerkannt, und zwar in Höhe von 30 Cent/gefahrenen KM.

(Ich bitte freundlich darum, mir Ratschläge wie "dann mach Dich doch selbständig", zu ersparen ;-)

Im übrigen ist es recht lustig, dass die Art des Broterwerbs jetzt zur persönlichen Sache erklärt wird, zugleich aber auf Teufel kom raus mit Abgaben belegt wird. Ich bin sehr gerne bereit, auf jegliche km-Anrechnung zu verzichten, wenn dafür die Abgaben entsprechend gesenkt werden (Beispiel Luxemburg).

Mein Vorschlag zum Subventionsabbau: Abschaffung der Bundesanstalt zur Verwaltung der Arbeitslosigkeit, Auszahlung der entsprechenden Arbeitgeber-Beiträge an den Arbeitnehmer. Einstufung der Abgeordneten-Diäten auf das Niveau von Studiendirektoren (A15/16) statt auf die Höhe von Bundesrichtern. Abschaffung der Deutschen Forschungsverhinderungsgemeinschaft mir ihren Buhlman-Speichelleckern ..

Ich muss jetzt aufhören, sonst geht's mit mir durch. Kurz gesagt, Verzicht ja, aber nicht bei sinkendem Realeinkommen noch weit über 1000 Euro an Steuern im Jahr mehr zahlen (so wär's bei mir).

Gruß Fritz

Geschrieben

Moin!

Bin zwischen 1961 und 1969 sechsmal wöchentlich mit dem Bus von zuhause 13 km zur Kreisstadt (Coesfeld) gependelt, um zur Schule und wieder zurück zu kommen. Seitdem bin ich mit dem ÖPNV durch. Als Einwohner von Düsseldorf ( seit 1989, beruflich begründet) verstehe ich jeden, der auf das platte Land zieht und die Zeiten und Kosten für das Pendeln ( die mit 0,3 Teuro viel zu niedrig bezahlt sind) auf sich nimmt. Wir (double income no kids = dinks) bewundern jeden Tag die Oi2ks (one income two kids), die die Schrott- Schulen in den Städten durch Nachhilfeschulen kompensieren, die Label- Mania der Kleinen im Kaufhof still erdulden ... und am Schluss feststellen müssen, dass ihre Blagen trotz 10. Klasse- Abschluss für die Lehrstelle zu doof oder ab der 13. für das Studium zu blöd sind - trotz aller privaten Zuschüsse. Insofern bin ich inzwischen der Meinung, das alle, die das beruflich einrichten können, wieder auf´s Land sollten, nicht nur wegen der Entvölkerung wegen Vergreisung, sondern aufgrund der zunehmenden Unwirtlichkeit unserer Städte (zugegeben, der Begriff ist von Mitscherlich geklaut). Dass der Staat das Fernpendeln in Grenzen kompensiert, ist nur ein Eingeständnis dafür, dass die Strukturentwicklung auf dem Land jahrzehntelang vernachlässigt wurde. Zu meiner Jugend hatte der Arbeitsamtsbezirk Coesfeld bis zu 14 Prozent Arbeitslose und man verlangte von den Leuten, um 3.30 h in den Bus zu krabbeln, um in Gelsenkirchen zu arbeiten. Heute hat Schalke 16 Prozent, Coesfeld - wenn ich mich nicht irre - um die 7. Sollen die Leute jetzt in umgekehrter Richtung pendeln? - Oder umziehen? Vielleicht gibt es demnächst Subventionen dafür, wenn wir in den Großstädten die leerstehenden Büros wieder zu Wohnungen umwidmen, die uns vor zehn Jahren via Eigenbedarfsklage erst unter dem Arsch weg, dann für 5000,- DM/qm wieder angeboten wurden.

Wir sollten uns hier - unter seriösen Leuten, die wo einen bis mehrere Zidröhn fahren - nicht um irgendwelche kurzfristigen politischen Schwachsinn kümmern: dieser Staat ist einfach pleite, und Menschen, die ihren Lebtag weitgehend von Gebührenordnungen zu leben gelernt haben (Ärzte, Juristen, Architekten, Lehrer), können nun mal nicht verstehen, dass der normale Arbeitnehmer oder Selbständige seine Investitionsentscheidungen (ob Innenstadt und teuer, aber weniger Autokosten oder außerhalb und sehr zeitaufwändig) sehr genau kalkulieren muss - und das möglicherweise über Jahrzehnte. Wenn man also für weniger Geld auf dem Land wohnt und für mehr Geld in die Stadt zur Arbeit fährt, soll man in Zukunft finanziell abgestraft werden. Warum denn? - Es gibt keinen rationalen Grund, außer der Gewißheit, dass unser Laden so pleite ist, dass er nur noch solche Angstfürze produziert.

gruß f

Geschrieben

...das "in-die Stadt-ziehen" bringt zwei GANZ GROßE Vorteile mit:

1. Es spart Sprit. Egal was der kostet, es lebe die Lunge.

2. Ich kann entscheiden, was ich will- Rad oder Fuss oder Auto.

Carsten

Geschrieben
Carsten Bussmann postete

2. Ich kann entscheiden, was ich will- Rad oder Fuss oder Auto.

Carsten

Die Auto Variante sollte man aber nur wählen, wenn mans schaft vor 6.30 loszukommen...

Geschrieben

Auto is out. Statt Auto: Stadtauto!

Total out of order >>D.

Geschrieben

Wenn die Pendler nicht Stau machen würden wäre es schön ruhig in der Stadt. Nicht einmal Kinder die nerven ;)

Geschrieben

Meine Meinung (bin selbst Pendler):

Die Pendlerpauschale ist eine Subvention und sollte vollständig abgeschafft werden. Warum ?

1. Verstärkt sie eine ökologisch bedenkliche Entwicklung (immer mehr Verkehr)

2. Bekommen Menschen, die in Ballungszentren leben ja auch keine Subvention zur hohen Miete

3. Wenn schon Subventionen, dann zur Förderung des öff. Nahverkehrs und zur Senkung der Preise

Geschrieben

Das wirtklich teure an meiner Stadtwohnung ist nicht die Miete (500 EUR warm für 60 qm orginaler Gründerzeitaltbau). Es sind die "Nebenkosten" wenn man im Kneipen-, Restaurant-, Kulturzentrum der Stadt wohnt. Da wird der Tessalonikigrill, Pizza Alberto, oder Döner Ügülü schnell zur 2. Küche, Die "Zone" oder die "Pille" zum 2. Wohnzimmer und warum alleine Fernsehen mit Werbeunterbrechung gucken, wenn das Kino um die Ecke ist. Da muß man schon sehr aufpassen, daß noch etwas Geld für Wohneigentum (irgendwannmal) übrigbleibt.

Übrigens bin ich der Einzige von 11 Leuten im Haus der ein Auto (sogar 4) hat. Bei den Nachbarn ist die Quote ähnlich.

Geschrieben

dass der normale Arbeitnehmer oder Selbständige seine Investitionsentscheidungen (ob Innenstadt und teuer, aber weniger Autokosten oder außerhalb und sehr zeitaufwändig) sehr genau kalkulieren muss

und das Dumme ist, das die Kalkulationsbasis je nach politischer Wetterlage unverhersehbar geändert wird, so daß manche Finanzierung um Glücksspiel wird.

Warum sollen die "Subventionen" für PKW Fahrer abgebaut werden und nicht die für die den ÖPNV? Wenn schon die Benutzer von Verkehrsmitteln die entstehenden Kosten selbst tragen müssen, dann bitte alle. Wie viele Millionen werden verplempert werden um Geisterzüge durch die Gegend fahren zu lassen.

Geschrieben

Genau Heinz,

Zuege, Busse, Strassenbahnen gehoeren alle abgeschafft...;-)

Mal im ernst:

Wie soll mann den den OEPNV noch bezahlen als Privatmann wenn die nicht subenventioniert werden?

Versteht mich nicht falsch, aber wenn wir diese Subventionen abschaffen,

dann gibts in den Staedten den Verkehrsinfarkt, weil dann ALLE mit dem Auto fahren.

Ich meld mich dann, wenn ich mit Lungenkrebs in der Klinik liege, ich wohne naemlich mitten in der Stadt und es fahren eh schon genug Autos bei mir vor der Haustuer vorbei...

Subventionsabbau ja, aber bitte da wo es Sinn macht. Ich denke wir wollen alle eher weniger Verkehr als mehr.

Alex

Geschrieben

Denk dran Heinz, wenn es keinen ÖPNV mehr gibt müssen auch die Leute autofahren die eigentlich zu dumm dazu sind, oder keine Lust dazu haben. Und dann beisst Du vor Wut ins Xantia-Lenkrad wegen all der Schleicher und Deppen im Stau ;)

Geschrieben

Ich kann mich daran erinnern das ein Herr Schröder mal gesagt hat das WIR!! flexibell sein sollen was die Wahl des Arbeitsplatzes angeht und das WIR!! doch ruhig 50 und mehr Kilometer in kauf nehmen sollen.................

Gut das hat er in seiner 1. Amtszeit (ich denke das ist dann für ihn eh die vorletzte....!!!) gesagt....

Nun ein paar Jahre später soll alles wieder vergessen sein??

Was machen den unsere Ostdeutschen Schwestern und Brüder??? Die fahren zum Teil über hundert Kilometer in den Westen um zu arbeiten.

Sind die dann, quasi, selbst daran schuld das sie in einer Gegend geboren wurden oder (meist) lange Leben in der es keine Arbeit gibt....????

Wohlmöglich sollen Immobillienbesitzer ihr "hab und gut" verkaufen, das "hab und gut" was in 30-40Jahre mal einem das überleben sichert (RENTE!!!)????

Und am besten müssten die noch beim Verkauf den erlöss versteuern und wenn man doch gerade dabei ist auch noch Sozialversichern.

Es wundert mich nicht das manch ein Deutscher mehr Geld verdient mit im Bett liegen bleiben wie mit Arbeiten gehen...... wobei die die im Bett bleiben verschmutzen ja wenigstens nicht die Umwelt.

ich muss aufhören......ich steigere mich gerade in Rage......

Als dann....lassen wir uns überraschen wie das ausgeht

MiChael

p.s. ich bin kein Ossi der weite Wege in kaufnehmen muss.....

Geschrieben

Ich will's mal ganz primitiv ausdrücken: Warum erwarten eigentlich immer wieder Menschen, daß sie vom Staat Geld geschenkt bekommen?

Dabei ist es doch so einfach: Wir zahlen einen A*sch voll Steuern. Die braucht der Staat, um Schulden abzubauen. Damit wir Steuern bezahlen, brauchen wir Arbeit. Damit wir schön billig zur Arbeit kommen, schenkt uns der Staat die Pendlerpauschale. Um uns die schenken zu können, muß der Staat Schulden machen. Um die abzubauen, zahlen wir einen A*sch voll Steuern etc. etc. Gleiches Prinzip: z.B. Eigenheimzulage. Genau der gleiche Wahnsinn. Der Staat schenkt uns Geld für das Bezahlen der polnischen Schwarzarbeiter.

Dabei wäre es doch so einfach. Subventionen runter, Schluß mit Verschwendung, Steuern runter. Warum ist jeder Pfennig (und oft sind's ja wirklich nur Mickerbeträge), der uns "aus der Tasche gezogen" wird, einen Volksaufstand wert? Warum flennen die Rentner, wenn ihre Rente mal ein Jahr lang nicht kräftig, sondern nur ein bißchen erhöht wird (Inflationsanpassung bzw. "Nullrunde"; Renten wurden noch nie wirklich "gesenkt", sondern Jahr für Jahr erhöht)? Warum heulen alle, daß unsere Straßen so schlecht sind, wenn ich ständig sehe, daß vollkommen intakte Straßen neu geteert werden, damit im nächsten Turnus wieder die Kohle vom Staat in den Gemeindesäckel fließt? Warum ist der neue Gemeindekindergarten in unserer Straße nicht schmucklos, aber praktisch und günstig sondern fett und protzig, wenn die Kommunen doch angeblich alle pleite sind? Warum ist die Mercedes E-Klasse in diesem Land der Bettler, Hungerleidenden und armen Schweine auf Platz 3 oder 4 der Zulassungsstatistik? Warum jammern eigentlich immer alle nur? Jetzt schreib ich mich auch mal in Rage ;)

Über Jahre hinweg hat nicht nur die rotgrüne (mit Betonung auf rot) Regierung das Land stümperhaft regiert, sondern gerade die Opposition mit ihrem gebetsmühlenhaften Geschwätz vom letzten Platz in Europa die Leute kirre gemacht und in kollektives Selbstmitleid geführt. Und jetzt will wieder keiner Verantwortung übernehmen. Und die BLÖD-Zeitung (Der Springer-Verlag gehört nach wie vor enteignet) gibt den Takt vor.

@Michael C5

Der Schröder kann doch sagen, was er will. Die Entscheidung, ob Du 50 oder 100 km Pendelstrecke in Kauf nimmst, liegt doch einzig bei Dir. Und die Ossis können auch gern in den Westen ziehen statt 100 km zu pendeln, aber das lohnt sich doch nicht, wenn die Mieten im Osten nur halb so hoch sind und die Pendlerpauschale die Fahrerei noch zusätzlich versüßt. Schau doch mal in unsere Nachbarländer, da ist der massenhafte Wegzug aus strukturschwachen Regionen traditionell stark ausgeprägt: Frankreich, Spanien, Großbritannien, Italien etc. etc. In dieser Beziehung war Deutschland bislang ziemlich priviligiert.

@Xantiaheinz

Wenn das Auto-Pendeln u.a. durch Streichen der Geldgeschenke unattraktiv gemacht wird, werden auch die Bahnen, Busse und Taxen voller, was nach den Gesetzen der Marktwirtschaft bewirkt, daß der ÖPNV rentabler wirtschaften kann. Die Subventionen können dann ganz automatisch sinken und vor allem wird es dann für Private attraktiver, ins ÖPNV-Geschäft einzusteigen. Unter diesen Umständen spräche dann nichts mehr gegen umfassende Privatisierungen in diesem Sektor.

Genug gekotzt,

Geschrieben

ich hätte vom prinzip ja nichts dagegen wenn die Subeventionen alle gestrichen werden, aber wie ich schonmal geschrieben habe dann müssen wirklich alle dranglauben. Von Kohle über die Bauern, Hausbauer, Rentner, Pendler,Politiker, Beamte usw.... aber es müsste auch ein wahres Spardenken bei BUND/LAND/STADT einkehren oder wie erklärt man die verpulverten 30 Milliarden.... wie????????

Es handelt sich bei dem Geld um UNSER-ALLER Geld, was für schwachsinn (wie z.b. eine Ampel in Bayern die genau 1,5 Tage in betrieb war bevor man feststellte das die ja nur den Verkehr behindert und dann abgeschaltet wurde) ausgegeben wird. Genau das Geld muss anschliessend wieder durch fadenscheinliche Subventionskürzungen und/oder Steuererhöhungen reingeholt werden damit nächstes Jahr 35 Milliarden von irgendwelchen "höheren-Personen" verpulvert werden.

Wenn ich das heute richtig gelesen habe hat Herr Koch und ich glaube der Steinbrück einen entwurf zur senkung der Subventionen vorgestellt..... möglicher Spareffekt 16 Milliarden bis 2006.....und jetzt nochmal: FAST DAS 2 FACHE WURDEN 2003 VERPULVERT... IN EINEM JAHR....

so genug gemault.....

p.s. Stefan: aber genau dieser Wegzug aus strukturschwachen Regionen ist den hohen Herren auch nicht recht.... mir ist leider entfallen welches Regierungsmitglied sich vor ein paar Monaten erst den Schwund von Jungenleuten im Osten beschwert hat.....

ACCM Holger Schulzen
Geschrieben

Koch und Steinbrück reden vom "Rasenmäherprinzip", wenn nach ihrem Vorschlag alle Subventionen einheitlich um 4% gekürzt werden sollen.

Die beiden Konservativen sollten im eigenen Interesse die Begriffswahl überdenken: Mein Rasenmäher misst vom Boden und mäht dann alles auf eine Höhe.

Holger

Geschrieben

Subventionsabbau ja, aber bitte da wo es Sinn macht.

Das Dumme ist nur, daß jeder die Subvention, die er selbst erhält für sinnvoll hält und grundsätzlich nur bei den anderen streichen will.

Eine echte Marktwirtschaft müßte theoretisch ohne diese Eingriffe funktionieren nur ist auch hier alle Theorie grau und der nächste Wahltermin viel wichtiger als eine wirklich zukunftsorientierte Planung.

Ganz aktuell haben wir ja wieder mal den Fall, daß Abgeordnete, die nicht auf Parteilinie bleiben abgebügelt werden ohne Rücksicht darauf, ob das was sie wollen Sinn macht oder nicht. (Von solchen Nebensächlichkeiten wie dem Grundgesetz mal zu schweigen.)

Geschrieben

Hi Xantiaheinz, eine kapitalistische Marktwirtschaft kann sich niemals von selbst regulieren, denn sie ist so konstruiert, dass sie vom Kapital gesteuert werden muss.

Geschrieben
Dr.HDi postete

2. Bekommen Menschen, die in Ballungszentren leben ja auch keine Subvention zur hohen Miete

Doch Wohngeld, ist erschreckend bis zu welchem Einkommen man da noch Anspruch hat...

Geschrieben

@Stefan,

Kompliment für die gute Zusammenfassung. Aber leider haben (dank Blöd- Zeitung) alle verstanden, daß der Staat pleite ist, nur beim Sparen will keiner anfangen, man findet immer jemanden (außer einem selbst), bei dem der Rotstift "doch zuerst" angesetzt werden müßte.

Und so üben wir uns auch weiterhin in kollektiver Selbstbemitleidung, weil es uns allen sooooooo schlecht geht und der Staat immer nur den "kleinen Leuten" das Geld aus der Tasche ziehen will.....

Gruß

Bernhard

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