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Geschrieben

Am heutigen Mittwoch, dem 1. August 2012, erfolgte der offizielle Spatenstich für die gemeinsame Deutschlandzentrale von Peugeot und Citroën in Köln-Gremberghoven. Der Beginn der Bautätigkeiten für den gemeinsamen Firmensitz erfolgte im Beisein von Manfred Wolf, Bürgermeister der Stadt Köln, Ute Berg, Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln, Olivier Dardart, Generaldirektor Deutschland für die Marken Peugeot und Citroën, Hans-Werner Pütz, Unternehmensgruppe Pütz Immobilien, Thomas Bauch und Holger Böhme, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland und Citroën Deutschland, sowie Cornelius Grzimek, Geschäftsführer Peugeot Citroën Retail.

Geschrieben

Cool. Die bauen mitten in der fetten Krise, in der PSA grad steckt ?

Ich hoffe, sie haben gut pauschaliert, sonst möchte ich nicht gern Bauleiter sein (Nachträge durchbringen bei einem klammen Bauherrn, olé)....

Carsten

Geschrieben

Auf der einen Seite Leute entlassen und dann ein Prestige-Bau? Das passt nicht zusammen! Hätte da nicht ein simpler Anbau bei Citroen in Köln gelangt? Mehr Arbeitsplätze werden es eh nicht. Stattdessen ist es eine Umlagerung von A nach B. Nur noch Unverständnis !!!!!!!!

Geschrieben (bearbeitet)

Bauherr ist die Unternehmensgruppe Pütz Immobilien. PSA mietet die Immobilie nur und die Verträge sind schon mehrere Monate alt. Nachträge sind das Risiko des Bauherrn.

PSA bzw. Peugeot und Citroën verkaufen ihr bisheriges Gelände in Saarbrücken und Köln und mit dem Geld sind sie erst einmal flüssiger und können noch lange Miete zahlen. Der Mietvertrag läuft vorläufig 10 Jahre. Danach wird man weitersehen.

Mit der gleichen/ähnlichen Strategie hat schon Peugeot in Paris gearbeitet. Sie haben dort ihren traditionellen und prestigeträchtigen Sitz an einen kanadischen Investor verkauft und die Immobilie zurückgeleast. Man hat wertvolles Eigentum zähneknirschend versilbert, um die finanzielle Lage zu verbessern, sonst würde es dem Konzern noch schlechter gehen.

Bearbeitet von acc-intern
Präzisierung
Gast Alexander Haupt
Geschrieben
Man hat wertvolles Eigentum zähneknirschend versilbert, um die finanzielle Lage zu verbessern, sonst würde es dem Konzern noch schlechter gehen.

Das Problem ist, das geht genau EIN mal. Dann ist das Eigentum weg und man hat nichts mehr eigenes. Ich sehe das ein wenig kritisch.

Geschrieben

Da kann man mal sehen, wie schlecht es dem PSA-Konzern doch gehen muss. Und wie unrealistisch Verhinderungen von Werksschließungen und Mitarbeiterreduzierungen sind, so traurig das auch ist. Wenn immer weniger Autos auf den südeuropäischen Märkten verkauft werden, wo die Stamm-Käufer der PSA-Autos sind, hat PSA ein Riesen-Problem.

Wenn PSA aber durch die Allianz mit GM wieder auf die Beine kommt und auch durch das erweiterte Engagement in China, Russland und Südamerika wieder schwarze Zahlen schreiben kann, haben sie hoffentlich wieder genügend Geld in der Kasse, um ihr früheres Eigentum zurückzukaufen und in die Zukunft zu investieren.

Ein anderes Problem aber wird dabei auf uns zukommen: In D gibt es ca. 40 Mio. Autos für ca. 80 Mio. Einwohner. Wenn alleine die Chinesen danach trachten, auf das gleiche Wohlstandsniveau zu gelangen wie bei uns, und wer wollte ihnen das absprechen, dürften dort noch gut 500 Mio. Neuwagen abzusetzen sein. Dann sind alle Abgas-Grenzwerte der EU nur ein verschwindend geringer, wenn nicht gar zu vernachlässigender Beitrag für das Weltklima. Und auch wenn die Chinesen nur noch Elektroautos kaufen würden, hätte das Weltklima ein großes Problem: dort wird der Strom überwiegend mit Kohlekraftwerken gewonnen. Alle Automobilhersteller, auch PSA, hoffen auf die Zukunftsmärkte in China, Indien, Russland und Südamerika, was aber bedeutet, dass noch viele weitere Autos auf die Welt zukommen (siehe auch: http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?122774-2012-wird-für-PSA-zum-Schicksalsjahr-Allianz-mit-GM&p=4910362&viewfull=1#post4910362) mit all ihren Umweltproblemen. Ob in diesem knallharten Wettbewerb dann PSA sich über Wasser halten kann? Vielleicht war die Entscheidung zur Allianz mit GM doch goldrichtig und man geht jetzt halt durch ein "Tal der Tränen", bis es wieder besser werden kann.

Gast Alexander Haupt
Geschrieben

Vor allem sollte Citroen auch auf dem US-Markt präsent sein. In den USA kann man Citroen bislang so gut wie nicht kaufen. Ich wüßte gar nicht ob es überhaupt Händler gibt die Citroen importieren. Zumindest auf Kundenwunsch.

Was ich gesehen habe ist dass es wohl Citroen in den USA gibt, es gibt Fotos (selten) wo man mal einen auch neueren Citroen in den USA sieht. Wo werden die denn gewartet? Es gibt ja keine CIT-Werkstätten in den USA......

Aber ich denke das wird GM verhindern genau wie sie wohlweislich verhindern dass OPEL in den USA Autos verkaufen darf weil sie genau wissen ddass der Klang der Marke Opel auch in den USA da wäre. Und das geht eben gegen das Geschäft von GM.

Also wenn es Citroen Vertragshändler in den USA gibt, das Verbot der Hydraulisch gefederten Autos betraf ja auch nur Zentralhydrauliker wenn ich richtig informiert bin, dann würde Citroen vielleicht auch dort Gefallen finden.

Geschrieben

Nur 30 der 120 betroffenen Mitarbeiter der Peugeot-Zentrale in Saarbrücken ziehen nach Köln um; die restlichen 90 haben ein Abfindungsangebot angenommen. Nicht betroffen sind weitere 70 Außendienstmitarbeiter, die auch zur Zentrale gerechnet werden. Der Umzug soll am 3. September erfolgen. Das Peugeot-Firmengelände in Saarbrücken wurde an die Firma Pütz-Immobilien verkauft, die auch für den Neubau in Köln zuständig ist.

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