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Geschrieben

Aber für die Vorurteile deutscher Autofahrer sollten wir nicht die deutsche Motorpresse verantwortlich machen - die ist zwar überwiegend nach sehr merkwürdigen Konzepten aufgemacht, aber citroenfeindlich? Nach allem was ich gelesen habe, wurde die DS 1956 ff. auch von den Deutschen bejubelt, der hervorragende luftgekühlte GS-Motor was "ams" ein bissige Bemerkung a lá "Das hätten wir aus Wolfsburg erwartet" wert, und das Erscheinen des CX-Diesels nahm man zum Anlaß heftiger Kritik an den lahmen, lauten und versoffenen DB-Dieselmotoren. Der XM wurde wiederum bejubelt...was danach kam, hab ich nicht verfolgt.

Schöne Grüße

Jörg (kein "ams"-Abonnent)

ACCM Klaus Koepke
Geschrieben

Hi, Leutz

Wertig - hochwertig - minderwertig . . . Auch wir Citroenisten beWERTEN die Dinge utilitär. Was hatten wir hier an Diskussionen zu Technik, Design, Kundenbetreuung. Die Wertigkeit seines Wagens macht doch irgendwie jeder mit sich selbst ab. Dass wir aber auf Cit "fliegen" - zeigt m.E. dass wir alle einen sehr individuellen Zugang zu "unserer" Marke gefunden haben. Ich war auch jene bekannten 9 Monaten "schwanger", wenn ich die Wartezeit beim C3-Glasschiebedach betrachte. Was war denn das Hauptstück der C3-TV-Werbung ? Wir erinnern uns: eben jenes Dach. Minderwertig ? Und das späte Ersatzangebot der CDAG habe ich eben NICHT angenommen.

Aus heutiger Sicht fühle ich mich bestätigt - mein C3 ist ein exclusiver Wagen. Nach 20.000 km nichts dran, was unter den Begriff MINDERWERTIG zu fassen wäre, so wollte ich es und so ist es.

Danke für die wirklich interessanten Beiträge !

>> grüße

Klaus

Geschrieben

Preisfrage: Von welchem Hersteller „minderwertiger Gurken“ handelt dieser Ausschnitt aus einem ams Artikel?

„Grenzenlos enttäuschend aber bleibt das nun zum dritten Mal nach ... und ... schlechte Abschneiden eines neuen X im auto motor und sport-Dauertest. X sollte den gebetsmühlenartig vorgetragenen Qualitätsbeteuerungen endlich einmal Taten folgen lassen“

„Teile, die für die Zuverlässigkeit entscheidend sind, wirken mangelhaft.“

MfG Maik

Geschrieben

Hallo C-Fahrer,

müssen wir uns eigentlich immer wieder selbst beweisen, wie gut die Cit-Fahrzeuge sind? Ich kann's allmählich nicht mehr hören (bzw. lesen), dass die Autos mindestens so gut - wenn nicht gar besser - als die der anderen Marken sind. Provokationsmodus an: Habt ihr mit euren Autos mit dem Doppelwinkel derartige Minderwertigkeitskomplexe, dass ihr das ständig braucht? Juckt euch das, wenn andere über die französischen Autos herziehen? Mir ist das völlig egal. Wenn mein nächster Cit so ist wie der jetzige C5, wechsel ich sowieso die Marke, irgendwann langt's nämlich.

Ich selbst habe mit VW sehr gute Erfahrungen (Käfer, Golf I) gemacht, aber auch sehr schlechte (Polo, Golf II) - wie mit Renault (gut: R5, schlecht: R19) und Citroen (schlecht: 2CV, XM, z.T. BX, C5, z.T. C3; gut: z.T. BX, Xantia, zT. C3, Saxo). Aber diese Beobachtungen sind völlig subjektiv. Ich könnte also, wenn ich wollte, die Vorurteile gegen Cit locker bestätigen, aber ich könnte auch gegen VW schreiben; ich hab aber zu beidem keine Lust (mehr).

Gruß, (MALC5C3-)Martin

Geschrieben

Naja, dann hier eben noch mein Senf zum Thema:

sollen doch die Anderen reden was sie wollen, die Hauptsache ist doch das man selber mit seinem Auto zufrieden ist (wenn dies nicht der Fall ist kauft man sich eben ein anderes).

Solche Personen die gegen Cit oder andere Marken wettern sind sowieso nicht "belehrbar", die haben ihren Standpunkt und werden diesen nach was weiß ich wievielen Jahren kaum noch ändern. Die sind allerdings eher die Ausnahme; die Meisten mit denen ich so über Autos gesprochen habe, haben gegen Cit so nichts einzuwenden und zeigen sogar gewisses Interesse da sie mal von der Hydraulik gehört haben (oder sind wenigstens tolerant gegenüber anderer Marken, so wie es bei jedem sein sollte).

Und wenn doch mal eine flapsige Bemerkung á la "wenn du den kaufst wirst du ihn nie wieder los" kommt, dann antwortet man ganz einfach "ich habe nicht die Absicht ihn zu verkaufen".

Natürlich gefällt es mir auch nicht wenn irgendwelche geschmierten Journalisten Stimmung gegen ein Modell / eine Marke machen. Das gibt es aber überall (wie erwähnt auch en France).

Die ganze Diskussion bezüglich der Marken wird doch eigentlich nur aus Prestigegründen geführt ("mein Auto ist besser als dein Auto").

Wen interessiert es (um auf die Überschrift zurück zu kommen) ob Gurken aus Deutschland, Frankreich oder Spanien kommen; ob Citronen aus Spanien oder Portugal besser sind?

Bei Tomaten ist das anders...aber da komme ich jetzt zu sehr OT.

Gruß

>>Xantialiebhaber

Geschrieben

@maik, ich tippe mal auf Jaguar, Land Rover oder Fiat.

(oder ist es eine Fangfrage und die Antwort lautet Citroen oder VW?)

Ich hab den Preis, nicht wahr?

Geschrieben

Moin allerseits!

Ich glaube, dass die meisten Citroen-Fahrer ihre Autos selbstkritischer betrachten als die meisten Fahrer deutscher Marken. Da ich mir nur billige gebrauchte leisten kann, muss ich davon ausgehen, dass diese Autos auch öfters repariert werden müssen.

Bei meinem XM (Bj 94) häufen sich in den letzten 6 Monaten die Probleme (Bremsen, Dieselvorwärmer, Wasserpumpe [warum hat die Citroen-Werkstatt diese eigentlich nicht vor 20 000 km gewechselt, als der Zahnriemen neu gemacht wurde?]).

"Siehste ! Citroen !" sagen meine Bekannten, mit leicht schadenfreudigen Grinsen. Dieses Grinsen friert allerdings ein wenig ein, wenn ich dann den momentanen Tachostand erwähne: "313 000 km"

Allerdings ein Vorteil haben Konkurrenzfahrzeuge: Ein deutsches Fahrzeug können die meisten freien Werkstätten für geringeres Geld reparieren. Finde aber mal eine freie Werkstatt die sich an einen XM Diesel heranwagt.

Geschrieben

Moin Leute,

ich nochmal. Eigentlich hat Martin (028) schon alles gesagt, aber ein paar Sachen hätte ich noch.

@Oliver: Es ist einigermaßen schwer, die monatlichen Bericht objektiv und unvoreingenommen zu schreiben. Da kommen dann auch Formulierungen wie 'echter Citroen = abgefallen' zustande. Andererseits merke ich an den e-mails der Leser, das diese Formulierungen nicht bierernst interpretiert werden (ist jetzt nicht gegen Dich gerichtet). Ich meine, ich schreibe ja auch über einen röhrenden Diesel, der selbst mit dieser Lautstärke die Konkurrenz um Längen deklassiert.

@Jörg: Haßliebe ist es nicht, das hatten wir mit dem XM zur Genüge (Geniales Auto mit grausamer Elektronik). Nein, sowohl ich als auch meine Frau fahren sehr gern mit dem C5, hätten aber beide keine Hemmungen, den Wagen zu entsorgen, wenn er ein Sorgenkind werden würde.

roland

Der schwebende Robert
Geschrieben

Unglücklich ist der, der ein Auto fährt, das er nicht kennt.

Darunter stelle ich mir jemanden vor, der aufgrund von Tests für viel Geld ein Auto kauft (ja genau, z.B. den Test"sieger"!). Der sich auf dessen so gute Papiereigenschaften verlässt und bei dem ersten Defekt die Welt nicht mehr versteht. Der sich selbst nicht zu helfen weiss und in seiner Ratlosigkeit verärgert ist.

Glücklich schätzen kann sich der, der sich für sein Auto interessiert und über die Technik Bescheid weiss.

Er kann möglicherweise eigenhändig Probleme beheben oder weiss/vermutet zumindest deren Ursache. Er bleibt relativ gelassen, da er auch von der Reparaturanfälligkeit anderer Fahrzeuge weiss. Und er hat vielleicht die Tatsache im Hinterkopf, dass er für manchmal erheblich weniger Geld ein sehr interessantes Auto fährt, in das er sein beim Kauf erspartes Geld auch schon einmal in Form von Reparaturen reinvestiert. Immerhin hat das Geld bisher auf der Bank gearbeitet.

Seid ihr jetzt glücklich oder unglücklich? Ich denke wir sind auf jeden Fall Realisten.

Geschrieben

Desweiteren muß ich am CX die verwinkelte Mechanik bemängeln. Wirklich viele Schrauben sind nur mit dem richtigen Schlüssel (also nur Maul, nur Ring, gekröpfter Ring, Stecknuß mit der richtigen Verlängerung) zu öffnen und haben dann immer noch einen sehr bescheidenen Öffnungswinkel von nur wenigen Grad.

Gut, es kann nicht jedes Auto so Schrauberfreundlich sein wie der Trabant. Da scheinen sich die Konstrukteure wirklich Gedanken gemacht zu haben, daß jeder Werktätige mit einem minimalen Schlüsselsatz die Schrauben um einen maximalen Winkel verdreht kriegt. Wirklich unglaublich. mit 10er und 13er Maulschlüssel, Zündkerzenschlüssel (17) und Radmutternschlüssel (19) und einem Schlitzschraubendreher kriegt man das Auto fast komplett auseinander. Nur zum Abnehmen der Bremstrommeln ist noch ein 36 er Ring nötig. Lediglich beim neue H-1-1 Vergaser muß man vorher die Lichtmaschine lösen und braucht einen 8er, wenn der Gaszug so festgegammelt ist, daß man die Schraube nicht auch mit dem Schlitzschraubendreher aufbekommt.

ACCM Oliver Reik
Geschrieben
Sensenmann postete

Gut, es kann nicht jedes Auto so Schrauberfreundlich sein wie der Trabant.

Das kann ich indirekt nur bestätigen.

Ich habe eine alte MZ, Bj. 75 und bin von der Zuverlässigkeit und der extremen Wartungsfreundlichkeit

wirklich begeistert. Auch hier reicht ein minimaler Werkzeugsatz, um das Moped komplett zu zerlegen.

Die Motorräder von MZ gehören für mich ebenfalls zu den vollkommen unterbewerteten Fahrzeugen.

Bei nur minimaler Wartung wird eine MZ zu einem der treuesten Motorräder überhaupt.

Wenn dann doch einmal etwas kaputt sein sollte, lässt es sich leicht und billig reparieren.

Ich habe jedenfalls nach 10.000 km nur einen Gaszug verschlissen.

Auch hier hat mich gleich das schlechte Gewissen gepackt, weil er schon angefressen war als ich die MZ

kaufte, dann aber vergessen habe ihn zu tauschen.

Pannen sind eigentlich immer auf nicht vorhandene Pflege und gemurkste "Verbesserungen" an der

Elektrik zurückzuführen.

So, das war etwas Werbung für Ostprodukte, die im Osten aber kaum mehr jemand fahren will. ;-)

Grüße von einem Berliner Schwaben,

Oliver

Gast gelöscht[107]
Geschrieben

Naja, ich denke, viele C-Fahrer hier pauschalisieren ihre Stammmarke als schlecht ein und bejubeln auf Grund von Prospektwissen die Premiummarken hoch in dem Sinne, "das müsste doch auch bei C so machbar sein - diese Flaschen". Jedenfalls kenne ich kaum eine Marke, die von den eigenen Fans derart niedergemacht wird. Siehe Beispiel C5. Selbst eigene Interpretationsfehler werden dann zum "Spinnen der Elektronik" hochstilisiert. Werkstätten sind grundsätzlich schlecht und doof und haben alle keine Ahnung, wohingegen der Amateurschrauber umme Ecke den ganzen Konzern um Längen schlägt. Gleichzeitig werden den alten Cs ihre Schwächen verziehen. Sorry, die waren auch mal neu und als Brauchautos konzipiert. Ich glaube weiter, dass die wenigsten hier einen dauerhaften jahrelangen Vergleich verschiedener Marken auf Basis eigener Erfahrung machen können und dann auch bereit sind, einigermaßen objektiv ein Urteil zu bilden. A.a.S. hier im Forum kommen immer wieder solche ausgesprochen "blöde" Aussagen hoch, die weder fundiert noch sonst irgendwie einen Tatsachenhintergrund haben, sondern immer nur und ausschließlich spekulativ gemacht werden. An den zahlreichen Reaktionen merke ich dann, wie wenig wirklich "gewusst" wird. Im Gegenteil. Da wird der Einäugige zum König der Blinden. Wenn ich mir weiter vor Augen halte, wie geradezu entsetzlich niedrig das Wissen zB. um die Funktionsweise der hydraulischen Federung ist, und dabei aber in großartigen Worten rumgeorakelt wird, fällt mir manchmal auch nur noch Kopfschütteln ein. Aktuelles Beispiel: undichte Federbeine sorgen dafür, dass die Hydraulikpumpe mit ihrer Ölförderung nicht nachkommt; nochn Beispiel: das Fahrzeug senkt sich zu schnell ab, weil die Federbeine lecken etcetcetec.. Da gibts Leute hier, die schon ganz genau wissen, dass das neue Fahrzeug des Herstellers XY, das sie noch nie gesehen haben, weil es noch gar nicht auf dem Markt öffentlich vorgestellt wurde, ein ganz tolles verstellbares Fahrwerk hat und deshalb der C5 wohl ja nur noch eine Ulknummer ist. Mir fällt dazu einfach nichts mehr ein.

Nicht dass wir und da falsch verstehen. Kritik ist gut und allein zielführend. Jedoch werden die Vorurteile über C schon in den eigenen Fan-Reihen intensiv gepflegt. Ein VORurteil ist immer ein Urteil ohne Hintergrundwissen. Da wird also ein Urteil gefällt, ohne dass man von der Sache irgendeine Ahnung hat. Tja, und wenn schon die Vorurteile hier vorherrschend sind, warum in aller Welt sollen Leute, die C nur aus der Blindzeitung kennen, da besser sein ?!?!?!

Wenn sich jemand darüber beschwert, dass bei seinem neuen C irgendwelche Plastikteile sich verselbstständigen, sollte er sich mal Gedanken machen, WAS für ein Problem er denn hat !!!! Bei der ach so hochqualitative Marke DC ist unlängst vom Konzernvorstand eine Kommission einberufen worden, die nichts anderes zu tun hat, als den unendlich vielen Mängeln der neuen E-Klasse Herr zu werden. Ein bislang einmaliger Vorgang bei DC. Bei dem direkten Konkurenten BMW hat man immerhin schon so weit gelernt, dass von vorneherein ein Sondergruppe Qualität den neuen 5er ganz misstrauisch beäugt, weil man auch hier davon ausgeht, dass der Wagen ganz erhebliche Anfangsschwierigkeiten haben wird. In allen Marken sind die Käufer auch Testfahrer !!!!!!!!!!! Die unendlich vielen Motorprobleme des VW-Konzerns sind mittlerweile schon gar keine Schlagzeile mehr wert, weil absolut normal !!!!!!!! Im Gegensatz dazu baut zB. Ford ausgesprochen gute Fahrzeuge. Da Ford aber weder einen eigenen Pannenservice hat und auch keine gute Presselobby, werden sie halt schlecht geschrieben. Die vielen Patzer á la A-Klasse, E-Klasse, A4, Golf, Beetle, TT, 3er, 7er, TDI etc. werden einfach unterschlagen, wenn es um das qualitative Ansehen geht. Was also ist nun richtig und falsch ??? Wenn jemand schleibt "Plastik abgefallen = echter Citroen", wird genau hier dem Vorurteil krasser Vorschub geleistet.

Gruß von P.

Gast gelöscht[107]
Geschrieben

Etwas OT

Hi Robert F. und Leo,

stimmt, waren aber nur zwei Autos. Beim XM waren die Schwierigkeiten des Motors damals noch nicht bekannt. Ich hatte so ziemlich den allersten Motorschaden überhaupt. Deshalb musste ich auch 6 Wochen auf den neuen Motor warten, der der allererste mit Keramikstößeln war. Bis zum Einbau dieser Stößel in die Serie sollten noch etliche Monate vergehen. Beim 2. Motordefekt - der war natürlich schon mit Keramikstößeln - war aber schon allgemein klar, dass der Motor insgesamt nichts taugt.

Beim VW ging das schon bei Kaufübergabe los: das Getriebe machte Geräusche. War lt. Händler aber alles normal, weil ein 5Gang. Wenige Wochen später war es hin, weil ab Werk nur ein halber Liter Öl drin. Der 1. Motor ging kaputt wegen einem einmaligen Überdrehen, weil der Drehzahlbegrenzer, der das ja eigentlich verhindern soll, ab Werk nicht funktionierte. Das 2. Getriebe war kaputt wegen einer verbogenen Schaltgabel. Ich hatte den 4. Gang verloren. Das wurde repariert. Der 4. Gang ging wieder, dafür ging der 2. nicht mehr. Also doch neues Getriebe rein. Dieses wiederum hatte nach exakt der gleiche Laufleistung erneut den exakt gleichen Fehler. Es wurde ohne Reparaturversuch erneuert. Das wiederholte sich noch ein mal. Dann kam plötzlich ein technisch geändertes Getriebe rein, das den Fehler der zu schwachen Schaltgabel nicht mehr hatte !!! Aber holla, VW hatte was gemerkt. Der 2. Motor hielt recht lange, war aber dann kaputt, weil ein Riss in einem Zylinderkopf Wasser entließ. Allein die Story, wie lange die Werkstatt brauchte, um den Wasserverlust zu lokalisieren, war echt ätzend. Die weiteren Motoren waren alle sozusagen "ab Werk" schon kaputt, immer die Hydraulikstößel, einer zusätzlich einen eingebauten Lagerschaden. Toll !! Der vorletzte Motor hielt immerhin, brauchte aber derart viel Öl, das ich ihn fast trocken gefahren hätte. Die Werkstatt meinte dann überheblich und hielt mir gleich irgendein Rundschreiben unter die Nase, der Ölverbrauch ist bis zu einem Liter je 1 tkm normal. Wenn es mehr sein sollte, müsste man den Motorraum mal plombieren und den Verbrauch austesten, ohne dass ich daran manipulieren könnte. Da könnte ja jeder kommen. Mit Hilfe eines Anwaltes kam dann wieder ein neuer Motor rein, der natürlich wieder die Hydraulikstößel kaputt hatte. Ich hatte dann die Werkstatt gezwungen, da neue Stößel reinzumachen, was sie ja nicht dürfen, weil es ja eine Werksgarantie ist und sie nichts am Motor öffnen dürfen. Bei jedem Getriebewechsel ging übrigens auch der Auspuff kaputt, weil eine Halterung ein Flammrohr so unter Spannung setzte, das es nach einger Zeit einfach abbrach. Ich hatte nie einen verrosteten Auspuff. Die vielen vielen Katprobleme, die ihre Ursache in einem hochwertigen Bosch-Luftmengenmesser hatten und letztlich zu einer Rückrufaktion von über 20.000 Transportern/Bussen führte, weil ich einfach hartnäckig eine Fehlerursachenbeseitigung forderte, sind die Krönung des Weltkonzerns VW, weil das Thema satte vier Jahre dauerte, bis VW zugegeben hat, dass sie erhebliche Schwierigkeiten hatten. In diesen vier Jahren musste ich mich schriftlich und mündlich anmeiern und beschimpfen lassen, dass ich der einzige sei mit solchen Schwierigkeiten, ich solle mal meine Fahrstil überprüfen etcetcetc.. War halt nur dumm, dass ich mich 1. nicht verkackeiern lasse und 2. eine Menge Ahnung von Autotechnik und speziell Elektronik habe und den Fehler ganz einwandfrei nachweisen konnte und auch mittels einer eigenen Lösung symptomatisch nachhaltig zudecken konnte. Die Lösung hat dann VW übernommen und den Rückruf ausgelöst. Das wars dann. Ich habe den Wagen mit fast neuem Motor und ebenso fast neuem Getriebe verkauft.

Die höchste C-Laufleistungen erzielte ich mit meinem meinen 1. Ami Super als Student mit 190tkm (160 tkm selber in 5 Jahren, Unfallende), dann mit meinem 1. GS Basalte (auch als Student) mit intakten 220 tkm (190 selber 4 Jahre verkauft), einen GSA ausse DDR mit 260 tkm (160 selber 3,5 Jahre verschrottet), dann der Xsara mit 177 tkm (alle selber 3 Jahre verkauft), ein BX mit 150 tkm (80 selber 1 Jahr verkauft), ein AX mit 150 tkm (auch 80 selber 1,5 Jahre verkauft). Das zeitliche andere Extrem markiert mein DS mit insgesamt 165 tkm (67 tkm selber in 19 Jahren unverkäuflich). Die geringste Laufleistung waren 10 tkm in 2,5 Monaten mit meinem 2. CX (schnell verkauft :-)). Insgesamt habe ich gelernt, dass Cs eine bemerkenswert hohe Langlaufstabilität haben, die bei anderen Marken alles andere als selbstverständlich sind. Bei meinem Xantia weiß ich noch nicht, wie lange ich ihn behalten werden. Er hat in 1,5 Jahren 70 tkm zurückgelegt und insgesamt jetzt 92 tkm drauf. Schaumermal.

Gruß von P.

OT aus

Geschrieben

@Peter: Ruhig Blut. Es ist doch so schoen sich ueber den eigenen "Schrott" aufzuregen und sich gleichzeitig so richtig selber deswegen zu bemitleiden.

Ich muss zugeben, dass ich gegenueber Citroen auch voreingenommen war.

Wenn du von ueberall (auch von freien Werkstaetten) hoerst, dass "die Franzosen" nichts taugen und nur VW und Audi das Mass der Dinge ist, du selber keine Ahnung hast, so wie ich z.B., dann glaubst dus irgendwann auch.

Ich bin damals zu Cit gewecheselt, weil ich schon immer ein Auto mit HP probefahren wollte(aus der Probefahrt wurde dann meh...), der Komfort super war und vor allem:

Ich fuhr einen Golf der alle 3-4 Wochen in die Werkstatt musste, weil wieder irgendwas war. Ich weiss, das kann mit jedem Auto passieren, aber ich hab da halt emotional reagiert und wollte nichts mehr mit VW zu tun haben. Schlimmer kanns nicht werden, dachte ich, da kannste auch nen Cit kaufen...*g*

Ich bin jedenfalls zufrieden und wenn gegen Franzosen geschrieben wird,

dann zuck ich halt mit den Schultern und das wars.

Btw. Mein Bruder, ein absoluter VW-Konzernautos verfechter meinte letztens zu mir: Also der Golf ist zu teuer und dein Citroen ist viel besser gefedert.

Man sieht sogar VW Juenger sind zumindest lernfaehig...;-))

Alex

Gast gelöscht[107]
Geschrieben

Hi Alex,

Dein erster Satz: STIMMT.

:-)))

Gruß von P.

Geschrieben

@ Alle

Kompliment: sehr gute Beiträge hier !

Besonders gefällt mir auch #033

Mein Resumee:

Wir haben wohl ein Alleinstellungsmerkmal unserer Marke identifiziert: "Citronisten sind selbstkritisch"

Ansonsten suchen wir doch besonders beim Betrachten der Cit-Neuschöpfungen nach solchen Merkmalen.

Seien wir also mal stolz und zufrieden!

Geschrieben

@OSFP: Der zitierte ams-Ausschnitt ist das Fazit des Dauertests des VW Golf 4. Der VW Golf 4 war der zweitunzuverlässigste Kompaktwagen im ams Fuhrpark, noch unzuverlässiger war nur der Golf 3.

Damit wollte ich nur deutlich machen, dass es die einseitig VW-freundliche/Citroën-feindliche deutsche Motorpresse in der hier teilweise dargestellten Form gar nicht gibt. Über die Zuverlässigkeit z.B. des Xsara habe ich überhaupt noch nichts Schlechtes gelesen, über den VW Golf 4 oder auch den Sharan fällt es schwer, wirklich Positives zu finden, von der Mercedes V-Klasse ganz zu schweigen. Woher das real existierende Gurkenimage unserer Citronen herkommt, weiß ich zwar auch nicht, von der Motorpresse allein stammt es nicht.

Image ist eine überwiegend irrationale Angelegenheit, da spielt alles Mögliche rein, bei Citroën sicher das Fremdartige, fängt schon beim Namen an (Zitttronnn, Sidrehn, Zitrengg, Sitroanz...), Design, HP.

Adenauer hat mit dem Slogan „Keine Experimente“ die absolute Mehrheit bei einer Bundestagswahl erreicht, Schröder versprach 1998 „Nichts anders, aber Vieles besser“ zu machen. So gewinnt man hierzulande das Vertrauen und die Sympathie der Menge, dabei ist dieses sture Festhalten an scheinbar Bewährtem wohl auch das Krebsübel unserer Gesellschaft.

Sorry, bin etwas abgeschweift...

MfG Maik

Geschrieben

Vielleicht liegt das Gurkenimage auch am Citroenfahrer "an sich". Ich habe den Eindruck daß Citroens im Durchschnitt ungewaschener, ungepflegter, verbeulter sind. Beulen werden auch länger in den Autos dringelassen. Ich kenne kaum einen unverbeulten CX (meiner ist es ja auch nicht).

Während die technisch vergurktesten Gölfe und 3er BMW noch am Samstag gewaschen und mit teuren Alufelgen und (albernem) Zubehörkrempel verhätschelt werden, fährt der "typische" CX-Break mit kaputten hinteren Türen rum, möglichst noch ohne Radkappen z.T. ohne hintere Radabdeckung.

Ich denke daran kann es auch liegen.

(Sagt jemand mit verbeultem rechten Kotflügel, durchgerosteten hinteren Türen und dem letzten Waschgang vor 6 Wochen)

Geschrieben
asterixER postete

Ich muss zugeben, dass ich gegenueber Citroen auch voreingenommen war.

Wenn du von ueberall (auch von freien Werkstaetten) hoerst, dass "die Franzosen" nichts taugen und nur VW und Audi das Mass der Dinge ist, du selber keine Ahnung hast, so wie ich z.B., dann glaubst dus irgendwann auch.

Wahrscheinlich denken die Werkstätten gaaaaaaaaaaaaaanz uneigenützig an ihre Auftragslage, wenn sie diese Empfehlung aussprechen. Da kann man sicher sein, dass das Auto a) des Öfteren mal wieder bei einem in der werkstatt steht und B) man sich mit der Materie auch auskennt, denn was der Bauer nicht kennt, ißt er nicht, sagt man...

Gruß

Fred

Geschrieben
Sensenmann postete

Vielleicht liegt das Gurkenimage auch am Citroenfahrer "an sich". Ich habe den Eindruck daß Citroens im Durchschnitt ungewaschener, ungepflegter, verbeulter sind. Beulen werden auch länger in den Autos dringelassen. Ich kenne kaum einen unverbeulten CX (meiner ist es ja auch nicht).

Während die technisch vergurktesten Gölfe und 3er BMW noch am Samstag gewaschen und mit teuren Alufelgen und (albernem) Zubehörkrempel verhätschelt werden, fährt der "typische" CX-Break mit kaputten hinteren Türen rum, möglichst noch ohne Radkappen z.T. ohne hintere Radabdeckung.

Ich denke daran kann es auch liegen.

(Sagt jemand mit verbeultem rechten Kotflügel, durchgerosteten hinteren Türen und dem letzten Waschgang vor 6 Wochen)

widerspruch !!

mein c5 bekommt wöchentlich (jedoch alle 14tage im tiefwinter) sein vollbad mit massage.

auch innenraum wird wöchentlich gereinigt !

schmutzfinke gibts bei jeder automarke.

Geschrieben
Maik Gutser postete

[i... von der Mercedes V-Klasse ganz zu schweigen. ...

MfG Maik

Ohja, der V 230 TD von meinem Vater ist gerade in der Werkstatt für 1 1/2 Wochen -> Rostschäden von über 3000 EURO (die aber - Gott sei Dank - DB übernimmt) Außerdem waren schon etliche andere Sachen: 2x Seilzüge in den Türen abgerissen, Plastikteile abgerissen, Schiebetüre lässt sich meistens nicht schließen, Kompressor der Luftfederung defekt (1200EURO), Ventil der Luftfederung defekt (~ 400 EURO), Kupplung bei 100.000km, Auspuff etc.

Anschaffungsgrund für dieses teuere Auto: Naja, Mercedes, das ist wenigstens gute Qualität ohne Probleme...

Ich sag jetzt nicht, dass der XM keine Probleme macht oder hat, doch wenn ich die beiden Fahrzeuge vergleiche (XM 160.000km mehr, 7 Jahre älter) ist mir der XM (natürlich) schon lieber...

Mfg

thomas

Geschrieben
Sensenmann postete

Vielleicht liegt das Gurkenimage auch am Citroenfahrer "an sich". Ich habe den Eindruck daß Citroens im Durchschnitt ungewaschener, ungepflegter, verbeulter sind. Beulen werden auch länger in den Autos dringelassen. Ich kenne kaum einen unverbeulten CX (meiner ist es ja auch nicht).

Während die technisch vergurktesten Gölfe und 3er BMW noch am Samstag gewaschen und mit teuren Alufelgen und (albernem) Zubehörkrempel verhätschelt werden, fährt der "typische" CX-Break mit kaputten hinteren Türen rum, möglichst noch ohne Radkappen z.T. ohne hintere Radabdeckung.

Ich denke daran kann es auch liegen.

(Sagt jemand mit verbeultem rechten Kotflügel, durchgerosteten hinteren Türen und dem letzten Waschgang vor 6 Wochen)

Dazu empfehle ich : "Das Jux-Buch für stolze Citroen-Fahrer"

:-)

Geschrieben
Arma77 postete

Dazu empfehle ich : "Das Jux-Buch für stolze Citroen-Fahrer"

:-)

Hab ich, hab ich! Gleich 2 mal -> Ein Citroen ist um den Aschenbecher herumgebaut... etc

Mfg

thomas

PS: Zitat:"natürlich ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass niemand sonst einen genauso vergammelten Citroen hat oder jemals wird künstlich nachbauen können."

oder " Warum Citroenfahrer sooft um Autogramme gebeten werden?

- Weil sie einen Citroen fahren und die Werkstatt Auftäge immer unterschreiben lässt"

Geschrieben

Gut, es kann nicht jedes Auto so Schrauberfreundlich sein wie der Trabant.

Würde ich so pauschal nicht sagen, sieh Dir mal andere Autos an die um die gleiche Zeit entwickelt wurden, viel mehr Technik gabs da auch nicht.

Das beste Auto zum Schrauben war bei mir der Spitfire, Haube auf, gemütlich auf ein Vorderrad setzen und alles liegt handlich vor Dir.

Geschrieben

Hallo liebe Citroen-Fahrer und Fahrerinnen,

da sitz ich nun am Sonntagvormittag, blättere im C5 Forum und versuche mir schlichtweg ein "subjektives" Bild über die derzeitige Citroen Qualität zu machen. Der Grund ist recht einfach, ich überlege ob ich einen C5 kaufen soll.

Das Produkt C5 kenne ich, bin ich auch schon als 3,0 V6 probegefahren.

Erster Eindruck der Probefahrt - Fahrwerk poltert auf kurzen harten Fahrbahnstößen, Federungskomfort Durchschnittlich. Motor ein wenig schlaff, Platzangebot großzügig, vollständige Ausstattung, nach Abzug des Rabatts sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Das Fahrzeug wird zum Einsatz auf Langstrecke gebraucht (50000 km p.a.) und muss einen Wohnwagen mit 1500 kg souverän ziehen.

Ich weiß eigentlich sollte ich den HDI 133 kaufen - aber mal ehrlich zum sourveränen Fahren fehlen mir da ein paar PS/KW. Und mit der eigentlich notwendigen Automatik darf ich doch tatsächlich einen Anhänger mit 1000 kg ziehen (Schönen Gruß vom Gesamtzuggewicht). Also wird es nichts mit dem Diesel.

Der C5 steht schlichtweg als Fahrzeug im Wettbewerb mit einem VOLVO V70 D5, Black-edition; ca. 37000€; VECTRA CARAVÀN 3,0 DTI ca. 36000€; SAAB 9 5 mit 3,0 Diesel; aber auch ein gebrauchter E-Klasse 270 CDI T-Modell oder ein gebrauchter A6 Avant 2,5 TDI kommen in Frage.

Alle Fahrzeuge sind aber netto, also nach Abzug eines Rabatts (bei Opel immerhin 15 %!!) immer noch deutlich teuerer als der C5 Kombi, Exclusiv 3,0.

Also sind für mich als Nicht Citroen Fahrer Dinge wie Qualität und Zufriedenheit der Fahrer mithin sehr wichtige Elemente und Entscheidungshilfen. Im JD Powers Report schnitt Citroen ja nicht gerade Premium ab - Die Erfahrungenn meines Bruders (XM 2,1D ca. 150000 km und Saxo ca 60000km) betreffen ja leider ältere Modelle; die Erfahrungen meines Vaters (C5 2,o HPI ca 3000km in 2 Jahren) möchte ich nicht überbewerten.

Achja - bezüglich Qualität bin ich momentan verwöhnt. Mein Mitsubishí Galant BJ 99 mit 2,5 ltr V-6 Benzin hat auf 170000 km bisher folgende Pannen gehabt:

1 Getriebelager bei 138.000 km - Reparatur (neues Getriebe) auf Garantie, völlig kostenlos, unterwegs nicht liegengeblieben sondern im Rahmen einer Inspektion miterledigt.

Weitere Pannen und Auffälligkeiten, Klappern Knirschen usw... ... grübel keine!

(Normale Verschleißteile wie Bremse usw. natürlich ausgenommen)

Wie ist bei den aktuellen Modellen die Citroen Qualtität???

Knirscht und Klappert es wirklich so wie im Forum beschrieben???

Sind Elektronikprobleme im Bereich Kommunikation wirklich so schlimmm???

Ist das Werkstättennetz wirklich so inkompetent???

Was ratet Ihr Citroen-Fahrer einem Fahrer einer "Reis-Schüssel"??

Weiterhin japanisch fahren oder den Sprung wagen ??????

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