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Empfohlene Beiträge

Geschrieben
Ich denke die Priorität von Citroën ist Neuwagen zu verkaufen.

Das macht die allermeisten Automobilhersteller zu Wegwerfproduzenten. Kaufen und fahren bis erste Defekte auftreten, die nur unwirtschaftlich zu reparieren sind oder erst gar keine Teile mehr dafür vorhanden sind.

Logisches Management zur exponentiellen Wachstumswirtschaft.

Das Heranreifen zu Klassikern - selbst zu "Youngtimern" - ist nicht gewollt. Diverse Gesetze unter dem ökologischen Deckmäntelchen werden das schon stützen.

Totale Einbahnstrasse. Sowohl langfristig wirtschaftlich als auch ökologisch.

Die dummen Schafe blöken fröhlich mit.

Geschrieben (bearbeitet)
Die müssen dann aber auch dann den für das Modell passenden Preis haben.

C6 war ein sehr schönes Auto - ein echter Citroen - aber auch ziemlich überteuert. ...

Ich habe mir die XM Preise (in Ö) 1994 angesehen und inflationsbereinigt auf heute hochgerechnet. Der Top-XM in Vollausstattung würde demnach 66.000 Euro kosten! Der C6 im Zeitraum meiner Betrachtung ca. 68-69.000 auch in Top-Motorisierung und Vollausstattung. Also soooo viel teurer ist das nicht! Jetzt kann man natürlich auch sagen, der XM war überteuert, ok. Ich habe mir aber auch die Differenz zum CX angesehen - leider weiß da die genauen Daten nicht mehr. Jedenfalls verhielt es sich da ähnlich. Jetzt kann man natürlich sagen, der CX war überteuert... ;)

Übrigens:

ein gewöhnlicher 85er BX 19RD als Vorführer mit 6.000km (wobei das früher auf das Autoleben betrachtet noch viel mehr war als heute) und den üblichen Händlerrabatt würde heute gut 22.000 Euro kosten!

Bearbeitet von badscooter
Geschrieben
Ich habe mir die XM Preise (in Ö) 1994 angesehen und inflationsbereinigt auf heute hochgerechnet. Der Top-XM in Vollausstattung würde demnach 66.000 Euro kosten! Der C6 im Zeitraum meiner Betrachtung ca. 68-69.000 auch in Top-Motorisierung und Vollausstattung. Also soooo viel teurer ist das nicht!

Übrigens:

ein gewöhnlicher 85er BX 19RD als Vorführer mit 6.000km (wobei das früher auf das Autoleben betrachtet noch viel mehr war als heute) und den üblichen Händlerrabatt würde heute gut 22.000 Euro kosten!

Unter dem Strich sind aktuelle Neuwagen deutlich günstiger als zum Beispiel in den 80er Jahren. Von daher relativiert sich eine vermeintlich kürzere Haltbarkeit, die vor allem in den Köpfen mancher Innovationsallergiker existiert.

Geschrieben (bearbeitet)

Die dummen Schafe blöken fröhlich mit.

Bedeutet das für Dich: jeder Neuwagenkäufer, egal welche Marke (z. B. Fiat 500), ist ein dummes Schaf?

Bearbeitet von Auto nom
Geschrieben
Unter dem Strich sind aktuelle Neuwagen deutlich günstiger als zum Beispiel in den 80er Jahren. Von daher relativiert sich eine vermeintlich kürzere Haltbarkeit, die vor allem in den Köpfen mancher Innovationsallergiker existiert.

Wobei ich dabei, wie ich finde durchaus berechtigt, in Frage stelle, ob ein heute gekaufter Citroën Diesel (oder wahlweise jedes andere Fahrzeug mit Dieselmotor) in 20-25 Jahren noch so gut im Futter steht bzw. sich noch in den meisten Fällen ökonomisch sinnvoll am Leben erhalten lässt wie sein heute 20-25 Jahre altes Pendant. Meine Sicht auf Dieselfahrzeuge aus den 80gern mag, was die Haltbarkeit betrifft, dank meiner Erfahrungen mit dem BX-Diesel, Golf und Passat II und 2 Volvo 240 etwas durch die rosarote Brille betrachtet sein - aber ich rechne nicht damit, dass man vergleichsweise Robustes heute noch kaufen kann (was natürlich nichts daran ändert, dass ich ein so altes Schätzchen heute nicht mehr in (meinem) Alltag fahren möchte).

Und ich bin wirklich das Gegenteil von einem Innovationsallergiker ;)

Geschrieben

Die hochkomplexen Motoren sind eine Folge der Abgasgesetzgebung. Wenn es nach den Herstellern ginge, würden die vermutlich heute noch einfachste Einspritzsysteme verbauen.

Bis vor einigen Jahren hat eine Kaffeemaschine in den meisten Fällen ausgereicht, heute muss es oft ein Kaffeevollautomat sein. Es gibt also auch ohne den Gesetzgeber, die Inkaufnahme immer komplexerer Technik.

Mechanik ist langlebiger als Elektrik / Elektronik.

Geschrieben

Mechanik ist langlebiger als Elektrik / Elektronik.

Praktisch ja, müsste sie aber theoretisch nicht sein, wenn die Elektronik gut gemacht wäre, da eigentlich verschleißfrei. Betonung auf eigentlich.

Geschrieben
Praktisch ja, müsste sie aber theoretisch nicht sein, wenn die Elektronik gut gemacht wäre, da eigentlich verschleißfrei. Betonung auf eigentlich.

Da ist was dran. Die Elektronik in Atomraketen ist sicherlich langlebiger als die in Konsumprodukten.

Also: Mechanik in Konsumprodukten ist tendenziell langlebiger als Elektrik / Elektronik. Wobei ein Injektor eines modernen Dieselmotors eine Kombination aus Mechanik und Elektrik / Elektronik ist.

Geschrieben
Das Heranreifen zu Klassikern - selbst zu "Youngtimern" - ist nicht gewollt. Diverse Gesetze unter dem ökologischen Deckmäntelchen werden das schon stützen.

Totale Einbahnstrasse. Sowohl langfristig wirtschaftlich als auch ökologisch.

Wie Recht Du damit hast!

Das gilt aber nicht nur für Autos.

Heutzutage ist praktisch jedes Produkt betroffen. Stichwort: Geplante Obsoleszenz

Geschrieben
Bedeutet das für Dich: jeder Neuwagenkäufer, egal welche Marke (z. B. Fiat 500), ist ein dummes Schaf?

Nein. Du bist damit auch nicht gemeint.

Aber alle dummen Leute, die ihre teilweise tadellosen Gebrauchtwagen der Abwrackprämienposse zum Frass vorgeworfen haben. Alle die meinen, sie müssten alle 3 Jahre einen Neuen leasen und sich einbilden, damit noch was für die Umwelt zu tun. Alle die nicht rational ein Fahrzeug kaufen, sondern sich von Zeitgeist und Werbung einlullen lassen.

Jaja, der 500er. Scheisse, was hätte man für das Geld doch geile Karren kaufen können. Ich sage mal nix dazu. Aber seit das unpraktischste Auto der Welt präsentiert wurde, hat sie darauf gespart. Ihr erstes Auto war ein Fiat 126, vielleicht liegt es daran. Muss man nicht verstehen, aber ich gönne ihr die Freude damit. :)

Geschrieben
Wenn es weiß raucht ist es meistens die Zylinderkopfdichtung

zitathinweis vergessen!

roman

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